News-Redaktion / 29.08.2019 / 17:30 / 0 / Seite ausdrucken

Münsteraner Moschee: „Wir sind stolz auf den Terrorismus“

Ein Redner hat am 25. Dezember 2018 im sogenannten „Imam-Mahdi-Zentrum“ in Münster den Anführer der „islamischen Revolution“ im Iran, Ruhollah Chomeini, gepriesen und sich offen zum Terrorismus bekannt. Das berichtet die „Jerusalem Post“mit Bezug auf ein Video des „Middle East Media Research Institute“ (MEMRI). Die Organisation mit Sitz in Washington D.C. beobachtet islamische Medien vor allem im Nahen Osten und übersetzt sie ins Englische. Konkret soll der Redner unter anderem gesagt haben: „Wir gehören zur Partei von Ruhollah [Chomeini]. Wir werden beschuldigt, Terroristen zu sein – wir sind stolz auf den Terrorismus.“

Das vor über 20 Jahren gegründete Imam-Mahdi-Zentrum gilt als Treffpunkt von Kadern der radikalen schiitischen Organisation Hisbollah und ist Teil eines von Iran gesteuerten Netzwerkes von Moscheen und Wohlfahrtsverbänden in Deutschland. Laut einem aktuellen Bericht des Hamburger Verfassungsschutzes gibt es derzeit 30 Einrichtungen in Deutschland, die der Hisbollah nahestehen. Gut 1000 Menschen werden vom Verfassungsschutz als Unterstützter der Organisation eingestuft (Achgut.com berichtete).

Die Hisbollah entstand als eine aus dem Untergrund operierende paramilitärische Organisation und ist im Libanon auch als Partei aktiv. Die Regierungen der USA, Kanadas, der Niederlande und Israels sowie die Arabische Liga stufen die Hisbollah als Terrororganisation ein. Die EU und Deutschland unterscheiden hingegen zwischen einem verbotenen „militärischen“ und einem „politischen“ Flügel. Letzter sei als Teil der libanesischen Regierung ein Stabilitätsfaktor, und dürfe deshalb nicht verboten werden. Im Februar entschied Großbritannien, diese Unterscheidung aufzugeben und die Hisbollah komplett zu verbieten (Achgut.com berichtete). Die Organisation selbst unterscheidet nicht zwischen verschiedenen internen „Flügeln“.

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