Christen glauben, dass Jesus der Beschützer der Gläubigen ist. Aber viele Christen sind auch Wissenschaftler und können deshalb auch die Frage stellen, ob dieser Glaubensinhalt mit empirischen Fakten belegt werden kann.
Hier beginnt eine fiktive Geschichte. Man findet statistische Daten aus dem Spanien des 16. Jahrhunderts, die zeigen, dass Menschen, die regelmäßig die Kirche besuchten, eine hochsignifikant höhere Lebenserwartung hatten als diejenigen, die dies nicht taten. Der Befund ist besonders beeindruckend, weil die Daten außerdem zeigen, dass die regulären Gottesdienstbesucher älter waren und mehr Krankheiten hatten als die irregulären; dennoch hatten die ersteren eine höhere Lebenserwartung als die letzteren. Hurra: Der empirische Beweis für die schützende Wirkung des Glaubens ist erbracht!
Wer bis hier gelesen hat, fragt aber, ob ausgerechnet Spanien im 16. Jahrhundert ein gutes Modell war. Es war eine Zeit in einem Land, in dem die Inquisition wütete und in dem sich der König zum Beschützer der einzig wahren katholischen Religion erklärte. Jede Abweichung von den strengsten kirchlichen Normen konnte Verdacht erwecken, dass man möglicherweise ein verkappter Moslem, Jude oder – noch schlimmer – ein Lutheraner war. Allein die Möglichkeit, dass der Gottesdienstschwänzer mal vor das Inquisitionsgericht geladen worden wäre, wo die Folterknechte ihr Werkzeug bereits parat hielten, konnte seine Lebenserwartung erheblich kürzen.
Lauterbach und Putin-Bots
Nun schalten wir von der Fiktion zur Realität um. Am 7. Dezember veröffentlichte der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach bei X (ehemals Twitter) die folgende Meldung: „Wieder schlechte Nachricht für Quer“denker“, Aluhute, AfD, Putin-Bots. Große gute Studie mit Peer Review zeigt, dass 2021 mRNA COVID Impfung bei Millionen Franzosen Sterblichkeit an anderen Erkrankungen nicht erhöhte…“
Die Meldung ist schon aus formellen Gründen unverständlich, denn was hat die Impfwirkung mit Putin-Bots zu tun? Russland war nie ein impffeindliches Land, und unter Putin wurde 2021/22 genauso aktiv mit genetischen (zwar nicht modRNA-basierten, aber mit vektorbasierten) Impfstoffen geimpft wie hierzulande. Auch die Duma diskutierte die Möglichkeit einer allgemeinen Impfpflicht genauso wie der Bundestag. Aber Logik sucht man vergeblich: Lauterbach wirft einfach seine Gegner undifferenziert zusammen mit einer negativ besetzen Kategorie in einen Topf. Diese Methode wird in jedem Rhetorikseminar zum Thema „Unfaire Diskussionsverfahren“ unterrichtet.
Aber lassen wir die Logik der Aussage beiseite. Was ist mit dem Inhalt? Herr Lauterbach sagt, dass die COVID-Impfung die Allgemeinsterblichkeit (d.h. die Sterblichkeit an allen Ursachen) „nicht erhöhte“. Dies ist genau zur Hälfte Wahrheit, und eine Halbwahrheit ist immer schlimmer als eine ganze Lüge. Die Studie von Laura Semenzato et al. (2025), auf die Herr Lauterbach verweist, zeigt nicht nur, dass die Allgemeinsterblichkeit bei Geimpften im Vergleich mit Ungeimpften nicht höher war; sie zeigt vielmehr, dass diese Sterblichkeit bei den Geimpften hochsignifikant niedriger war als bei Ungeimpften. Und „nicht höher“ und „niedriger“ sind bei Weitem nicht dasselbe.
Panazee gefunden?
Von einer guten Impfung erwarten wir, dass sie effektiv und nebenwirkungsarm ist. Dann mindert sie die Todesrate an der Krankheit, gegen die geimpft wurde, während die Todesrate an den Ursachen, die mit dieser Krankheit nicht zusammenhängen, etwa gleichbleibt. Wenn aber die Effekte völlig irrelevanter Todesursachen bei Geimpften reduziert werden, dann liegt am häufigsten ein statistisches Artefakt vor. Denn der Beitrag der COVID-Sterblichkeit zur Allgemeinsterblichkeit ist verschwindend gering. Die häufigsten Todesursachen waren Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie die sogenannten externen Ursachen, d.h. vor allem Unfälle und Selbstmord. Die Abnahme der Sterblichkeit „im Zusammenhang mit COVID-19-Impfung“ war bei allen Ursachen ähnlich, auch bei angeborenen Deformationen, chromosomalen Defekten, Verkehrsunfällen und Ertrinken.
Wenn also die behandelte Gruppe nicht nur in der Zielvariablen (hier: COVID-19-Mortalität) besser als die unbehandelte Gruppe abschneidet, sondern in allen möglichen Variablen, dann ist es im Gegensatz zu Karl Lauterbachs Meinung kein gutes Zeugnis für die Behandlungsmethode, sondern ein Nachweis darauf, dass etwas beim Vergleich der zwei Gruppen nicht stimmt. Denn es ist höchst unwahrscheinlich, dass die Medizin endlich gefunden hat, was die Ärzte als Panazee bezeichnen: Ein einziges Allheilmittel gegen alle Krankheiten und Unfälle. Viel wahrscheinlicher ist, dass einfach Äpfel mit Birnen verglichen wurden.
Darauf weisen mehrere Befunde in der Studie von Semenzato et al. So wurde die gesamte Stichprobe von untersuchten Probanden in vier Altersgruppen unterteilt: 18–29 Jahre, 30–39, 40–49 und 50–59. Die Empfindlichkeit dieser Gruppen gegenüber SARS-CoV-2 unterscheidet sich kolossal: Für einen Infizierten aus der ältesten Gruppe ist die Wahrscheinlichkeit zu sterben etwa 40-mal höher als für einen Infizierten aus der jüngsten Gruppe (vgl. hier oder hier). Selbstverständlich sollte die Schutzimpfung für die Älteren eine deutlich höhere Wirkung haben als für die Jüngeren. Aber im Bezug auf die Allgemeinsterblichkeit ist es genau umgekehrt: Die Impfung senkte die Allgemeinsterblichkeit in der Gruppe 18–29 signifikant stärker (um 35 Prozent) als in allen drei älteren Gruppen (21 bis 22 Prozent). Die Impfung schützte also ausgerechnet diejenigen am besten, die auch ohne Impfung vom Virus nicht gefährdet wurden!
Die Studie schloss nur Personen ein, die mit modRNA-basierten Vakzinen (BNT162b2 oder mRNA-1273) geimpft wurden. Bei diesen Vakzinen wird generell angenommen, dass die Schutzimpfung erst nach der zweiten Dosis erreicht wird. Erstaunlich deshalb, dass im Zeitfenster sechs Monate nach der ersten Dosis die Herabsenkung der Allgemeinsterblichkeit (35 Prozent) signifikant stärker war als im gleichen Zeitfenster nach der zweiten (24 Prozent) oder dritten Dosis (20 Prozent).
Das spekulative Argument, dass die Impfung nicht nur auf COVID-19, sondern indirekt auch auf andere Erkrankungen eine biologische Wirkung haben könnte, ist zwar nicht vollständig aus der Welt zu schaffen, aber aus quantitativen Gründen extrem unplausibel. Jede indirekte Wirkung von A auf C über B ist notwendigerweise schwächer als die direkte Wirkung von A auf B und von B auf C. Je länger die kausale Kette, umso schwächer der Endeffekt im Vergleich mit direkten Effekten. Es ist zwar nicht völlig ausgeschlossen, dass z.B. das Virus die Herzfunktion von chronisch Herzkranken zusätzlich schwächen und dass die Impfung deshalb die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren könnte; aber diese Reduktion müsste deutlich geringer ausfallen als die Reduktion der COVID-19-Sterblichkeit. Dass die in der Studie beobachtete Sterblichkeitsabnahme für völlig unterschiedliche Todesursachen sehr ähnlich war, macht die indirekten Erklärungen höchst unwahrscheinlich.
Die neue Inquisition
Da sind wir wieder in Spanien im 16. Jahrhundert – Entschuldigung, in Frankreich im 21. Es gab für Ungeimpfte zwar keine Scheiterhaufen, aber das Ausmaß der Diskriminierung und Diffamierung war enorm. Die Beobachtungsperiode in der o.g. Studie fing im November 2021 an und dauerte bis zu 45 Monate. Bereits zwei Monate später, am 5.01.2022 erklärte Präsident Macron die Ungeimpften zu Feinden der Nation. So sagte der französische Präsident, er wolle die Ungeimpften „bis zum bitteren Ende sekkieren“, was laut DWDS so viel bedeutet wie jemanden mit kleinen Grausamkeiten zu quälen, zu schikanieren oder zu belästigen.
Ungeimpfte wurden ihrer elementaren Menschenrechte beraubt; Jobverlust drohte ihnen jeden Augenblick wie ein Damoklesschwert. Die entscheidenden Monate nach dem Beginn der Studie lebten die Ungeimpften in Frankreich in einem dauernden Stress, ohne zu wissen, welche weitere Schikane die Regierung schon morgen für sie erfindet. Viele von ihnen hatten Angst, mit dem Nachbarn über die Impfung zu sprechen. Und nun vergleicht man diese absoluten Outcasts mit den anderen, als ob dies einfach zwei ähnliche Kohorten wären, die sich, wenn nicht ausschließlich, so doch vor allem in ihrem Impfstatus unterscheiden.
Zahlreiche Analysen aus verschiedenen Ländern zeigten, dass strenge Anti-COVID-Maßnahmen ernsthafte negative Gesundheitskonsequenzen hatten, möglicherweise sogar schwerere als die Pandemie selbst (vgl. hier, hier oder hier). Während im Jahre 2020 diese Faktoren die gesamte Bevölkerung beeinflussten, konnte später die harte Diskriminierung von Ungeimpften eine starke selektive Wirkung auf deren Gesundheit haben. Das Herunterspielen dieses mächtigen negativen Faktors wäre mit der Situation vergleichbar, wenn man in einer rassistischen Gesellschaft den Unterschied im Gesundheitszustand zwischen Weißen und Farbigen ausschließlich der Hautfarbe zuschreibt.
Weitere Punkte
Zusätzlich zu diesen prinzipiellen Überlegungen können weitere kritische Punkte erwähnt werden, die ebenfalls zu erheblichen Verzerrungen führen können:
Am Anfang schreiben die Autoren, dass einige Studien beim Vergleich zwischen geographischen Regionen einen negativen Zusammenhang zwischen Impfquote und Sterblichkeit feststellten: Je höher die Impfquote, desto niedriger die Sterblichkeit. Das ist Cherry Picking: Es gibt zwar solche Studien tatsächlich, aber erstens wurde die wichtigste davon aus methodischen Gründen stark kritisiert; zweitens wurde in anderen Studien auch der genau entgegengesetzte positive Zusammenhang (je höher die Impfquote, desto höher die Sterblichkeit) mehrmals berichtet (vgl. hier und hier; drittens fanden sehr umfangreiche Studien keine Korrelation zwischen Impfquote und der Verbreitung des Virus (vgl. hier).
In der ersten Hälfte der Impfkampagne (bis 12.07.2021) erreichte die Reduktion der Allgemeinsterblichkeit 31 Prozent, in der zweiten Hälfte aber lediglich sieben Prozent. Für diesen gewaltigen Unterschied scheint es keine andere Erklärung zu geben als die bevorzugte Impfung von (gesünderen) Vertretern der wohlhabenden Klassen, die die Einschränkungen der Reisefreiheit vermeiden wollten. Für die wichtige Rolle der wirtschaftlichen Faktoren spricht auch der große und statistisch hochsignifikante (p < 0.00001) Unterschied auf der Skala, die das Ausmaß der sozialen Wohlstandssituation messen soll: Die meisten Geimpften gehörten zu der minimal deprivierten Klasse (d.h. zu der bestsituierten von den insgesamt fünf Klassen), die meisten Ungeimpften dagegen zu der maximal deprivierten Klasse.
Es gehört heute zum guten Ton in der empirischen Wissenschaft, dass die Autoren veröffentlichter Studien entweder die Rohdaten archivieren und entweder frei zur Verfügung stellen oder Bescheid geben, dass diese Daten den Kollegen, die die Analysen replizieren wollen, nach Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Semenzato et al. benutzten aber die Daten des französischen statistischen Systems, das für Außerstehende unzugänglich ist. Das bedeutet, dass kein unabhängiger Wissenschaftler die Daten überprüfen kann und dass eine Wiederauswertung mit anderen Methoden (die möglicherweise zu unerwarteten Ergebnissen führen oder die oben erwähnten seltsamen Befunde erklären würde) nicht möglich ist.
Fazit
Im Gegensatz zur Meinung Lauterbachs beweist die Studie von Semenzato et al. nicht, dass die Impfung sicher ist. Die Autoren selbst behaupten dies zwar in ihrer kurzen Zusammenfassung zum Artikel, die nur 90 Wörter zählt (wahrscheinlich das Leselimit einiger Politiker), aber im Haupttext relativieren sie diese Behauptung erheblich. Im besten Fall kann man aus den Ergebnissen der Studie den Schluss ziehen, dass die möglichen Impfschäden geringer sind als die negativen Auswirkungen der in der Studie nicht (oder nicht hinreichend) berücksichtigten Faktoren, v.a. des extremen politischen Drucks auf Ungeimpfte und der sozial-ökonomischen Differenzen zwischen Geimpften und Ungeimpften. Ob dies eine gute oder schlechte Nachricht ist, liegt im Auge des Betrachters.
Eine kürzere Version dieses Textes erschien zuvor auf der Internetseite von "Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V."
Die Impf – und Corona – Debatte ist m.E. inzwischen so überholt und irrelevant wie der sprichwörtliche Kropf. Wenn dann noch Klabauterbach aus der regierungsamtlichen Mottenkiste geholt wird, dann hat das kaum noch was mit nachtragender Aufarbeitung zu tun, sondern eher mit Masochismus….
@Igor Kraputnik: Genau der richtige Hinweis! Und man darf wohl annehmen, daß die Studienautoren auch noch verschiedene andere Stellschrauben bedient haben, um das gewünschte Ergebnis liefern zu können. Lieber Herr Kotchoubey, es macht überhaupt keinen Sinn, sich an all diesen absurden Fake-Studien abzuarbeiten, die nur den einen Zweck haben, nämlich die Narrative von der Pharmafia und ihren korrupten Lobbyisten in der Politik zu bestätigen!
Hoffentlich machen sie Kotchy an der Uni nach so einem fundierten und kritischen Beitrag nicht einen Haufen Stress. Unis heute sind ja auch ein bisschen wie Inquisition damals. Und in Tübingen ist es generell ziemlich heftig (nicht so heftig wie 33-45 oder 49-89, aber heftig genug). Ziemlich auf Linie dieser Ort. Fühlte mich da nicht so wohl. Daher: Ohren gerade halten, Kotchy, und dranbleiben.
Die Impfung wurde bereitgestellt wie E-Scooter. Weltweit Impfcontainer und Hygienespender verbreitete sich wie Würfelhusten. Während Robert Koch erfolgreich für eine Verbesserung der Hygiene nach der Choleraepidemie sorgte, dem wir heute überwiegend sauberes Trinkwasser verdanken, diente das Impfangebot genauso wie das Mobilitätsangebot keinen ökonomischen Nutzen, sondern es flankiert nur das Aussammeln von Daten und ist Teil einer KI gesteuerten Überwachung. Heute liefert jedes zweite Fahrrad in London Essen an. Nahezu alle Fahrer fahren maskiert in halsbrecherischen Manövern in Fußgängerbereichen. Eine solide Statistik könnte belegen, wieviele mißbräuchliche Verwendung durch Überfälle ausgehen; einen E-Scooter aus dem Verkehr zu ziehen braucht eine Armada an Polizeistreifen. Jede Diskussion würde dazu führen, Kritiker als rechte Spießer o. Ä. anzuschwärzen. Die Impfung ist aus dem „Stadtbild“ entfernt, die „Impfangebote“ und Geschäftsstellen wurden durch weitere Wettbüros, Friseure und Bjutisalongs ersetzt, die ebenfalls nicht rein ökonomische Existenzgründe haben mögen. Ein statistischer Vergleich des Impfangebots müßte den russischen und den chinesischen Impfstoff als Vergleich heranziehen, das ist derzeit ähnlich unmöglich, wie beim Stadtbild, daß nirgends auf das Bewegungsangebot durch Scooter verzichtet. Nichts dagegen, das Eigentümer sich welche zulegen, aber kostenlos gibt es nicht. Wer kostenlos sagt will betrügen und wer sich um den Planeten kümmern will, soll das tun, aber mich in Ruhe lassen. Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist, aber was mein Körper ist, das ist ein Teil Gottes, und wer daran auch nur einen iota, einen piks daran ändert sei verflucht. Der Staat ist nicht Hirte meiner Gesundheit.
Die Studie von Laura Semenzato et al. (2025), auf die Herr Lauterbach verweist, zeigt nicht nur, dass die Allgemeinsterblichkeit bei Geimpften im Vergleich mit Ungeimpften nicht höher war; sie zeigt vielmehr, dass diese Sterblichkeit bei den Geimpften hochsignifikant niedriger war als bei Ungeimpften. Vgl.: >>„Denn es handelt sich bei diesen Mitteln nicht um Impfstoffe, sondern um Gifte, die keinen wünschenswerten therapeutischen Effekt haben, sondern Menschen töten und verstümmeln“(„Jochen Ziegler“ hier auf Achgut am 04.03.2026). Agnostiker sehen sich die linearen Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes an und schütteln nur noch den Kopf…
Für welches Fachgebiet trägt die Zahnfee eigentlich den Titel Professor? Wahrscheinlich dafür der Obermeister darin zu sein, Äpfel mit Birnen zu vergleichen und dabei 100% sicher niemals etwas anderes als unwissenschaftliche, gequirlte Sch**** von sich zu geben. Seltsam, dass ein Mensch dieses Alters noch nicht gelernt hat, lieber die Fre*** zu halten, als sich immer wieder selbst als Scharlatan abzustempeln. Da müssen zumindest, eine Psychologe hätte bestimmt die Fachtermini parat, völlig übersteigerter Geltungsdrang und jegliches Fehlen von Schamgefühlen fester Bestandteil des viel zu großen Egos sein.
Hallo,
den entscheidenden Punkt hat der Autor m.E. verpaßt: Das „Indexdatum“!
Die Sterblichkeit wird ab 6 Monaten NACH DER IMPFUNG berechnet („….were assigned a random index date based on vaccinated individuals‚ vaccination dates.„ “ Follow-up began 6 months after the index date in both groups to address immortal time bias„). Wenn ich nun eine Intervention habe, die in 6 Monaten alle, die ein ohnehin erhöhtes Sterberisiko haben (hochbetagt, multimorbide, Tumorleiden…) umbringt, UND ERST DANN ANFANGE, zu vergleichen, sieht es so aus, als ob diese mörderische Intervention sich positiv auf das Überleben auswirkt; dabei hat sie halt brutal die Schwachen umgebracht, und wir vergleichen jetzt zwei vollkommen unterschiedliche Populationen – die breite “allcomers„-Population der Ungeimpften mit der positiv selektierten Population der Impfüberleber!
Ja, der Teufel steckt, wie so oft, im Detail!