Wolfgang Röhl / 25.06.2021 / 06:15 / Foto: Pixabay / 125 / Seite ausdrucken

Mode der Unkenntlichkeit

Was wäre, wenn… es im bunten & diversen Menschenzoo nicht 60+ Geschlechter gäbe, sondern überhaupt keine mehr? Also jedenfalls keine, die man auf der Straße unschwer erkennt, weil über Kleidung identifizierbar? Ein Menschheitstraum wie das Fliegen würde wahr. Leider noch nie verwirklicht.

Stopp, stimmt nicht ganz! Im New Yorker Stadtteil Soho fand schon vor Jahren eine Diskussion über „die Zukunft der genderneutralen Mode“ statt. Und zwar im „Phluid“, dem damals ersten Laden für genderlose Mode.

Ganz viele „Meinungsführer, Aktivisten und Prominente“ waren dort zu einer Publikumsdiskussion des queeren Hetrick-Martin-Instituts zusammengekommen. Um, wie die Plattform Fashion United schrieb, „an einem wichtigen LGBTG-orientierten Dialog teilzunehmen“.

Wo es darum ging, dass endlich „binäre Perspektiven in der Mode“ aufgebrochen werden. Etwa dadurch, dass ein Modedesigner namens Rae Tutera Unisex-Kleidung „für alle Geschlechter und alle Körper herstellt“.

Denn die überkommene Aufteilung der Kollektionen in konventionelle Größen und geschlechtsspezifische Schnitte setzen, da war Fashion United sicher, „Standards, die alle Verbraucher unterdrücken“. Dem modischen „Gender-Nonkonformismus“ könne es gelingen, „sowohl Nische als auch Trend zu sein“.

Zuvor schon hatte die immerwoke Süddeutsche Zeitung vom „Einheitslook“ geschwärmt, durch welchen wir unterdrückten Modeopfer „vom Barbie-Klischee befreit“ würden. Etwa durch weite Jeans und kastig geschnittene Sweatshirts in Nichtfarben, wie sie die Modelabels Closed und Zara in ihren „ungendered-Kollektionen“ offerierten.

„Textile Askese“

Diese „textile Askese“, eine Art Klamottenveganismus, verfolgt nach Ansicht mancher Mode-Experten ein nachgerade revolutionäres Konzept. Die süddeutsche Beobachtung:

„Im Gegensatz zu aufreizender oder körperbetonter Kleidung stellt die schlichte Unisex-Mode nicht den Körper in den Vordergrund, sondern die Persönlichkeit – weil sich der Look darüber definiert, keiner zu sein. Er ist die Leinwand für den Charakter, drückt absichtlich gar nichts aus, um der Persönlichkeit das Feld zu überlassen. Er ist reduziert, schon fast langweilig, und damit eine Entwicklung weg von Stereotypen und vom in Szene setzen des perfekten Körpers.“

Freute sich die SZ: „Der Einheitslook scheint sich zunehmend durchzusetzen. (…) Immer mehr Bekleidungsketten führen gerade eine Unisex-Kategorie ein.“ Was die Evidenz der bayrischen Volksweisheit besitzt: „Wenn’s Arscherl brummt, is Herzerl gsund“.

Älteren Zauseln fällt bei „immer mehr“ immer die Prognose eines Führers der westdeutschen Arbeiterklasse ein. Dass „immer mehr Menschen in der BRD“ sich zur DKP hingezogen fühlten, war das unerschütterliche Mantra ihres ersten Vorsitzenden Herbert Mies. Zum Leidwesen seiner Auftraggeber, der Einheitspartei SED, vermochte deren westdeutsche Agentur DKP bei Bundestagswahlen nie mehr als maximal 0,3 Prozent der Stimmen zu ergattern. Später mehr von den Enttäuschungen der Liebhaber des Gleichgestrickten.

Natürlich gibt es erfolgreiche Bekleidung, die zunächst gleichmacherisch war. Zum Beispiel die 1873 von Levi Strauss in Umlauf gebrachten Jeans, ursprünglich eine robuste Nietenhose für Goldschürfer. Doch wirklich genderneutral war das meistverkaufte Beinkleid der Welt nie mehr, seit es ab den 1950er-Jahren zur Kultklamotte aufmüpfiger Jugendlicher wurde. Mit Jeans-Trägern wie Marlon Brando und James Dean avancierte die Büx ruckartig zu einem Macho-Statement.

Mittlerweile beliefert eine Unzahl von Schnitten, Gewebemischungen, Vorbehandlungen und Applikationen besonders den Jeansmarkt für Frauen. Distinktion bei scheinbar Identischem, diesem cleveren Modemätzchen verdankt die Jeans ihr Überleben.

Zwangsjacke für 130 Dollar

Die daraus als Spottgeburt erwachsene lila Latzhose war für kurze Zeit eine Uniform der keimenden Ökolandszene. Aber die Wurzelsepp*innen müssen getickt haben, dass sie darin ihre eigene Karikatur abgaben. Jedenfalls tanzte das schlabberige Outfit, mittels Brustlatz und Hosenträgern sogar zur Entschärfung von Sexbomben geeignet, nur ein paar heiße Sommer. Auch in der zeitgleich entstehenden Frauenbewegung hielt es sich nicht lange.

Radikal genderneutral war die Bekleidung in Maos China. Eine potthässliche Kluft, die das Schmähwort „Blaue Ameisen“ prägte, wurde von sämtlichen Geschlechtern und Kohorten im sinosozialistischen Sklavenstaat nolens volens getragen. Anfang der 1970er kamen Replikas dieser Zwangsjacke für 130 Dollar zu Tausenden auf den Markt des amerikanischen Radical chic. Eine von vielen Lifestyle-Schandtaten, für welche die verantwortlichen Modefuzzis es verdient hätten, in der Hölle zu schmoren.

Die Ameisen selber behielten teilweise ihr falsches, bourgeoises Bewusstsein. Sie sehnten sich nach Mode, bunt wie ein Regenbogen. Ich entsinne mich an Menschentrauben in fürchterlichen Wattejacken, deren Träger sich in Peking an den Fensterscheiben einiger Läden die Nase plattdrückten.

Das war im Oktober 1979, als die „Viererbande“ schon ein paar Jährchen ausgemistet war. Die neuen Machthaber ließen gerade den 30. Jahrestag der Revolution mit enormen Propagandagetöse feiern. In ihrem Kommunismus erblühten die ersten zarten Pflänzchen des Konsumismus.

Der Große Sprung zurück

Was in den Auslagen am meisten Aufsehen erregte, waren bunte Kleider und Stoffe. Schlechte, lieblos arrangierte Ware, die in Hongkong unverkäuflich gewesen wäre, hier aber den Menschen sehnsüchtige Augen machte.

Allerdings war das Zeug exorbitant teuer. Wie die Waren in den „Exquisit-Läden“ der DDR. Aber schon Window Shopping war ein unerhörtes Erlebnis für Festlandchinesen. Was stattfand, so kam es mir damals vor, war gewissermaßen der Große Sprung zurück.

Und wie hält es die arabische Welt? Nun, seit bald 200 Jahren en vogue ist die zwar nicht direkt genderlose, dafür aber blickdichte Burka. Millionen Frauen in Afghanistan, Pakistan und anderen Hochburgen der sittlichen Reife tragen diese luftige Street Fashion, meist in den Farben schwarz oder dunkelblau.

Der Ganzkörperschleier gestattet es Frauen, ein Leben unbehelligt von gierigen Männeraugen oder taxierenden Blicken konkurrierender Geschlechtsgenossinnen zu führen. Die Burka kommt der Idealvorstellung der SZ („Einheitslook, befreit vom Barbie-Klischee“) sehr nahe. Wirkt das sexistische Treiben an der Copacabana, wo Menschen, weibliche zumal, ganz auf ihre kaum verhüllten Körper reduziert werden, dagegen nicht einfach eklig?

Lieber mit einem Fragezeichen

Aber, bessere Zeiten sind angebrochen! „Gender Neutral Branding ist die Zukunft der Modeindustrie“, verkündete die Welt unlängst, denn:

„Viele Vertreter der Generation Z, die zwischen 1997 und 2012 geboren ist, sehen Geschlechter auch abseits der Dichotomie aus ‚weiblich´und ‚männlich´. Die Mode und Kosmetikbranche reagiert auf diesen Trend.“

„Generation Z“ ist schon mal ein bärenstarkes Argument, „Dichotomie“ der Diskurshammer schlechthin. Und dann auch noch dies: „Laut der Modemarke Phluid Project kaufen 56 Prozent der Gen-Z-Verbraucher außerhalb ihres zugewiesenen Geschlechts ein.“

Außerhalb! Sie entfernen sich demnach couragiert ein Abteil weit von dem Geschlecht, das ihnen von der transfeindlichen Gesellschaft aufgezwungen wurde. Und kaufen sich als Mann oder so couragiert ein Sweatshirt in Altrosa aus der Levi’s-Kollektion „Unlabeled“. Oder erwerben andere Kreationen der geschlechtszugewiesenheitsunabhängigen Mode. Die Auswahl könnte bald riesig sein, da laut Welt „immer mehr“ (sic! Herbert Mies!) Modeunternehmen divers werden.

An irgendeinem Welt-Redakteur mag aber dann doch die leise Befürchtung genagt haben, dass seine Kollegin mit dem wunderbaren Namen Mandoline womöglich krachenden Unfug in ihre Tastatur gezupft hatte.

Jedenfalls veränderte die Redaktion die apodiktische Artikelüberschrift „Gender Neutral Branding ist die Zukunft der Modeindustrie“ heimlich still & leise zur zaghaften Frage „Ist geschlechtsneutrale Kleidung die Mode der Zukunft?“

Fragen wird man ja wohl dürfen.

Nicht jederfraus Sache

Im wahren Leben stürmt nicht nur die Generation Z nicht die Läden, um sich mit Tuchwerk einzudecken, welches ihr Geschlecht verbirgt. Auch keine andere Kohorte tut das. In einer länglichen Betrachtung des Themas hielt sich eine Spiegel-Redakteurin, durchaus keine Feindin der Genderei, einigermaßen an Tatsachen:

„So richtig gut verkaufen sich die sowohl für Männer als auch für Frauen entworfenen Sachen nicht.“

Nun ja: gekleidet sein und aussehen wie Judith Butler, die oberste Genderista der LGBTQIA*-Community, das ist wohl doch nicht jederfraus Sache (Männer immer mitgemeint).

Schade, schade: Schon in den bewegten Sechzigern hatten Modemacher wie André Courrèges und Paco Rabanne mutig Wege zur neutralen Mode beschritten. Doch das spießige Modevolk wollte damals nicht mitziehen und auch heute nicht. „Europas Mainstream ist für Unisexmode noch nicht bereit“, zitiert das Spiegel-Stück einen Designer. Ein anderer liefert dafür den schockierenden Grund: „Modeketten wollen möglichst viel verkaufen.“ Verfluchter Kapitalismus!

Am Ende ihres Textes erkennt die Spiegel-Frau: „One size fits all? In vielen Fällen nicht.“ Was einerseits an den Modeunternehmen läge, die risikoscheu seien oder das Risiko eingegangen „und damit baden gegangen sind.“

Andererseits läge Dilemma „natürlich auch an den Kundinnen und Kunden, die eben an gewissen Konventionen festhalten möchten.“ Eine Klarsicht, die ich dem Spiegel kaum noch zugetraut hätte.

Jetzt mal Butler bei die Fische. Der europäische Bekleidungsmarkt ist der voluminöseste der Welt, Jahresumsatz ungefähr 350 Milliarden Euro. Er funktioniert, wie jedes Geschäft außerhalb der deutschen Energie- und Automobilwirtschaft, nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Blöd nur, dass die Nicht-Binären – also alle, die nicht eindeutig Frau oder Mann altbekannter Befindlichkeit sein möchten –, trotz des gewaltigen Gedöns, das um sie veranstaltet wird, nur ein paar Prozent der Bevölkerung stellen.

Tiefstand an Nicht-Binären in Ungarn

Eine Online-Umfrage unter 12.000 EU-Bürgern ergab im Jahre 2016 dieses Bild: Das sogenannte LGBT-Spektrum machte in Deutschland 7,4 Prozent (Spitzenplatz), in Spanien 6,9 Prozent und in England 6,5 Prozent der Bevölkerung aus. Wie immer solche Zahlen zustande kommen.

Geht man davon aus, dass sie wenigstens einigermaßen im Mittelfeld des Tatsächlichen liegen, fällt auf: In Ungarn besteht offenbar ein Tiefstand an Nicht-Binären. Dass diese Gruppe dort staatlicherseits nicht gerade gepampert wird, liegt möglicherweise auch an ihrer Kopfstärke: ganze 1,5 Prozent.

Selbstverständlich kennt das Big Business der Modewelt solche Daten, produziert und vertreibt seine Produkte entsprechend. Mag sein, dass sich das New Yorker Unternehmen Phillips-Van Heusen (Labels u.a. Calvin Klein, Tommy Hilfiger) zu recht etwas davon verspricht, wenn es sich vollumfänglich an die L******-Buchstabensuppe ranschmeißt. Offenbar besitzt diese Firma tatsächlich eine nennenswerte Kundschaft, die genauso aus der Wäsche schaut wie jene auf dem Eingangsfoto der PVH-Website.

Die meisten Unternehmungen der Branche setzen jedoch auf andere Strickmuster, weil sie Mehrheiten bedienen wollen. Und deshalb bleibt die Mode, von ein paar Nischen abgesehen, was sie immer war. Ein Ort zum Kostümieren und Distinguieren; zum Aufbrezeln, Angeben, Schillern, Schummeln.

Auch zum Anbahnen des Geschlechtsverkehrs, versteht sich. Mode ist der exakte Antiort zum Gleichgerichteten, Abgeschliffenen, Kollektivierten. Kurz: zum Stinklangweiligen.

Skandalös feminin

Der Klassiker der Frauenzeitschrift Brigitte ist ihre Rubrik „Vorher – Nachher“. Eine Camouflage-Anleitung, wie frau mehr aus ihrem Typ machen kann. Im neuen Heft führen vier hübsche Moderatorinnen des Senders RTL-Nord vor, wie sie „abseits des TV-Alltags mit neuen Looks“ rüberkommen.

Überraschung: Genderneutral ist leider kein einziger Look. Alle sind skandalös feminin! Kommentar der ansonsten schwer progressiven Brigitte: „Wow!“

Was in diesem Sommer modemäßig läuft, steht in der Vogue, noch immer das führende Glamourmag. Aber vergessen Sie kantig geschnittene Teile in Nichtfarben, die Männer, Frauen und notfalls auch Berggorillas (w/m/d) tragen können.

Die werden Sie da nicht finden.

Foto: Pixabay

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Leserpost

netiquette:

Rainer Möller / 25.06.2021

In den sechziger und siebziger Jahren gab es tatsächlich einen Trend Richtung Unisex: Jeans und Shirts wurden von Jungs und Mädchen angezogen. Das war eine ganze natürliche Abkehr vom verkrampften Bestehen auf Geschlechtsunterschieden. Jetzt haben wir ein verkrampftes Bestehen auf dem Gegenteil.

S. Miller / 25.06.2021

Gegen den Genderschwurbel anzuschreiben und sich dabei selber brav den * und : bedienen, runzt mich regelrecht an. So gerne ich euch lese;  aber Widerstand und Unangepasstheit sieht anders aus. Zumal die Mehrheit des Landes diesen Hirnpfiff ablehnt, ebenso die Gesetzgebung, die dafür keine Notwendigkeit sieht. Ihr macht euch doch nur mit zum Diener dieses Wahnsinns. Da vergeht einem selber bald die Lektüre. Also laßt das doch, verdammt nochmal!

Dirk Piller / 25.06.2021

Linke erkennt man immer an ihrem schlechten Geschmack und der Abwesenheit von Körperpflege in verschiedenen Schweregraden.. Es gibt Ausnahmen, die aber sehr selten sind. Hat vermutlich viele Gründe weswegen. Bei Merkel ist es vor allem schlechter Geschmack.

Margit Broetz / 25.06.2021

Ein Vorgeschmack auf die kommende Burka-Pflicht, wurde ja mit der Maske schon mal trainiert. Viele der hereingespülten Mohammedanerinnen mögen sich ja wie zu Hause gefühlt haben!

Thomas Kammerer / 25.06.2021

Deutsche kleiden sich nicht, sie tragen „Klamotten“. Und so, wie das schon klingt, sieht es dann auch aus.

Paul J. Meier / 25.06.2021

Was trägt man eigentlich gendergerecht am FKK-Strand, um der Unisexualität gerecht zu werden?

Karl Hans Bauer / 25.06.2021

Ich finde die Schabrackenmode aus der Uckermark gut. Sie passt zu den hängenden Mundwinkeln, den abgeknabberten Fingernägeln und dem faltigen Elefantenhintern, mögen die Elefanten mir diesen Vergleich verzeihen…. Wilhelm Busch hatte auch solche Karikaturen im Programm.

HaJo Wolf / 25.06.2021

@ Ralf.Michael: hat das Merkel eine sexuelle Präferenz? Glaubichnich…

Martin Müller / 25.06.2021

Liest sich, als ob dies von den Taliban käme…....Dann könnte man diesen Irrsinn ja noch nachvollziehen…

Dieter Kief / 25.06.2021

Judith Butler ist das, Zdenek Wagner,  was man im Kurpfälzer Dialekt heute noch ganz treffend als “Schreckschraube” bezeichnet. Nun ist es so: Auch Schreckschrauben - rosten, sozusagen. - Ist das nicht schön?

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