Was wir derzeit importieren, sind nicht nur “ethnische”, also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern, um mit Marx zu reden, auch eine “industrielle Reservearmee”, für die es keine Beschäftigung gibt und keine geben wird, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen. Was unser Urteilsvermögen trübt, sind die Bilder, die wir täglich sehen: von der griechisch-mazedonischen Grenze, aus Calais am Ärmelkanal, aus Freital und Heidenau in Sachsen. Wer angesichts solcher Bilder kein Mitleid empfindet, der hat kein Herz, wer aber nur Mitleid empfindet, von dem er sich mit einer Spende befreit, der hat keinen Verstand. Mehr
Siehe auch:
Exodus 2015
http://www.nzz.ch/bildstrecken/bildstrecken-international/bildstrecke/fluechtlinge-ungarn-1.18601012
Ungebildet und teuer? - Die gefährlichen Vorurteile über Flüchtlinge
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/ungebildet-und-teuer-die-gefaehrlichen-vorurteile-ueber-fluechtlinge-13766869.html
Das grenzenlose Drama der syrischen Flüchtlinge
http://www.tagesspiegel.de/politik/3-2-millionen-vertriebene-das-grenzenlose-drama-der-syrischen-fluechtlinge/10892752.html

Die Quintessenz von Broders Kommentar ist, dass Duisburg-Marxloh zur demographischen Zielrichtung für Gesamtdeutschland wird. Das befürchte ich auch. Es macht einen fassungslos, wie schnell dieses Land alle seine Fixpunkte wegschmeißt. Und fast alle machen bei der Posse mit, wie der FAZ-Artikel verdeutlicht. Auch dort spielt man inzwischen das bekannte, ultra-linke Spiel von den "Gefährlichen Vorurteilen", die angeblich überall exisitieren und die, wie in diesem Gaga-Artikel im Bildzeitungsstil, wiedermal durch Verweise auf mythischen Fachkräftmangel und einem linksideologischem Schwall positiver Vorurteile gegenüber Immigranten weggewischt werden - angeblich. Das Land Syrien versinkt im Bürgerkrieg und alle, die da rauskommen sind reine Lämmer und Musterimmigranten. Aja. Dass der Islam ein Problem werden könnte, gehört anscheinend auch nicht zu den "gefährlichen Vorurteilen". Komisch, dass die FAZ das übersehen hat.