Das Problem ist der politische Größenwahn, den Röttgen im vom eigenen Ministerium verfassten „Erfahrungsbericht 2011 zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz“ nachlesen kann: Danach mussten die Stromverbraucher 2010 über die gesetzlich vorgeschriebene Einspeisevergütung bereits zwölf Milliarden Euro für den angebotenen Ökostrom zahlen, der sich nur für vier Milliarden Euro verkaufen ließ. Das wäre so, als wenn ein Bäcker für seine 1200 angebotenen Brötchen von allen vorbei laufenden Passanten 800 Euro kassieren darf, obwohl er von seinen Kunden nur 400 Euro dafür bekommt. Wenn aber mal Sonderwünsche etwa für eine Party eingehen, stößt der Bäcker schnell an seine Grenzen. http://www.focus.de/finanzen/steuern/thewes/energiewende-die-ddr-lebt-dank-norbert-roettgen_aid_635085.html