Bundeskanzler Friedrich Merz wollte nie eine freiheitliche Reformagenda vorantreiben, die unser Land entfesselt und entbürokratisiert. Dass Deutschland im Würgegriff jener vor allem linksgrünen Parteien ist, die auf jedes Problem mit noch mehr Regulierung, enteignungsähnlichen Eingriffen und Kontrolle antworten, ist das Resultat von Merz‘ Verschanzung hinter der Brandmauer. Es ist schwer zu glauben, ein Politprofi wie Merz fahre nicht mit voller Absicht einen dezidierten Kurs im Sinne der Transformationsagenda hin zu weiterer Auflösung der nationalen Souveränität in einem technokratischen und nun auch militaristischen Nirwana.
Man agiert mittlerweile offen ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Wählerwillen. Die Politik hat sich dabei auch von Interessenvertretungen entkoppelt, von denen man traditionell noch eine gewisse Wirkmächtigkeit erwarten konnte. Verstockte „Brandbriefe“ und Verstimmungen seitens der Unternehmerverbände haben bis dato auch nach den kürzlichen Koalitionsbeschlüssen lediglich zu homöopathischen vereinzelten steuerlichen und regulatorischen Entlastungen geführt, die durch anderweitige Belastungen bis hin zu Schikanen konterkariert werden.
Merz und Co. lassen uns mit voller Absicht am ausgestreckten Arm verhungern. Man geht zum einen davon aus, dass der populistische Aufruhr in absehbarer Zeit nicht ausreichen wird, um an der Transformationsagenda etwas nennenswert zu ändern. Überdies wird deutlich, dass aus den Interessenvertretungen der Wohlhabenden letztlich kein wirkungsvoller Widerstand gegen den politischen Kurs erwächst. Das Verhungernlassen am ausgestreckten Arm schafft vielmehr einen Zustand der immer ohnmächtigeren Wut, die schließlich in Resignation und Fatalismus mündet.
Als „Lösung" wird die von vorneherein bezweckte Transformation hin zu umfassenderer Digitalisierung und Militarisierung fast schon dankbar angenommen. Nehmen wir als Beispiel die existenzbedrohende Situation des bisherigen Stolzes unseres Landes, der Automobilindustrie. Es ist zu erwarten, dass als Stütze oder gar Rettung mehr und mehr jener kredit- und steuerfinanzierter Aufträge des Militärs vergeben werden, die sich im Zuge der ihrerseits transformatorischen „Zeitenwende“ auch andernorts abzeichnen. Auf diese Weise vollzieht sich die Verschmelzung unserer Kernindustrien in einen militärisch-industriellen Komplex als lebensrettende Neuausrichtung – unter tränenreichen und mit Dankbarkeit begleiteten Geburtswehen.
Böses psychologisches Machtspiel
Wer meint, das sei übertrieben, schaue auf die Vorgänge beim diesjährigen Tag der Familienunternehmer, der im Juni im Hotel Adlon in Berlin abgehalten wurde. Zuerst baute sich zwischen politischen Repräsentanten, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, und namhaften Unternehmern wie beispielsweise Nicola Leibiger-Kammüller (Trumpf) eine ausgesprochen negative Grundstimmung in einer klausurartigen, ausweglosen Sackgasse auf. Schließlich trat Digitalisierungsminister Karsten Wildberger auf. Er gab nun vor, den Gegenstand des ausweglosen Ärgernisses, nämlich das Problem der durch übernationale Verpflichtungen vorgegebenen und durch ökologistische und sonstige Agenden gerechtfertigten Strangulierung der Wirtschaft durch Bürokratie folgendermaßen zu „lösen“: durch eine umfassende Digitalisierungsagenda. Dabei geht es eben nicht etwa darum, die regulatorischen Vorgaben abzuschaffen oder zu lockern. Es geht vielmehr darum, mittels einer zentralen Infrastruktur in Echtzeit die Einhaltung der gesetzten Standards zu verifizieren. Im Rahmen einer öffentlichen digitalen Infrastruktur mit individualisierten digitalen Identitäten soll der bürokratische Arbeitsaufwand drastisch verringert werden. Genehmigungsprozesse sollen automatisiert(er) ablaufen.
Ein Bekannter war auf der Tagung anwesend. Er sagte mir, die Präsentation von Wildberger sei vom Publikum mit Standing Ovations und gar Tränen der Rührung bedacht worden. Das scheint die Wirkungsweise einer ausgefeilten Machttechnik zu bestätigen, die sich eines Mechanismus von Problem – Reaktion – Lösung bedient. Dabei geht man auch psychologisch versiert vor. Wer nämlich will in einer Situation, in der die Volldigitalisierung nicht nur die Existenzvernichtung abzuwenden scheint, sondern gar eine belebende Neugeburt von Wirtschaft und Gesellschaft in die Wege zu leiten vorgibt, als Spielverderber agieren? Kritiker weisen hingegen darauf hin, dass die Integration von künstlicher Intelligenz, digitalen Identitäten und flächendeckend vernetzten Datenbanken in die öffentliche Verwaltung eine weitere Zentralisierung, Überwachung und Machtkonzentration hervorruft. Eine computerisierte Vollerfassung kann in Bruchteilen von Sekunden nicht nur verlockenderweise Genehmigungen bewirken, sondern bei entsprechender rechtlicher Ausgestaltung auch einschneidend sanktionieren.
Es wäre ratsam, das böse psychologische Machtspiel zu durchschauen. Wir sollten stattdessen die so genannten ideologisch begründeten „Standards“ kritisch unter die Lupe nehmen, die eine Brandmauer rechtfertigen, die nicht nur unser Denken blockiert, sondern zudem uns weiter in eine technokratische Sackgasse führt.
Der Beitrag erschien zuerst bei Novo-Argumente.

„Es wäre ratsam, das böse psychologische Machtspiel zu durchschauen“ oder:
Man sollte sich unbedingt mehr anstrengen, die PsyOps zu durchschauen.
So schwer ist das gar nicht (*), und nicht wenige durchschauen die Transformations-Agenda seit Jahren – zumindest in ihrem Kern.
Dafür werden sie (auch von „Freunden“) als Aluhut-Träger und Schlimmeres verspottet.
(*) Ein Beispiel:
Biderman’s Chart of Coercion, dessen Anwendung in der Corona-Maßnahmen-Ära (Covidzän) am eigenen Leib erfahren werden konnte.
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Das Kriegsgeschrei und die unverhohlene Freude über Aufrüstung und bald einschlagende Raketen und Drohnenbomben mit Elend in der Masse der autochthonen Mindermenschen erinnern mich daran, dass Harmagedon (Armagedon; Bibel Buch „Offenbarung“, Kapitel 16) womöglich viel näher in der Zukunft liegt, als „man“ denkt. Ich sehe die Akteure bereits in den Geburtswehen ihrer Kriegsplanungen und auf dem Schachbrett in Stellung.
Harmagedon, ein riesiges natürliches Schlachtfeld [Richter 5,19; 1. Könige 4,12 und 2. Könige 23,29.30], liegt zwar in Israel, aber genau dort konzentriert sich ja der Hass der ganzen Welt gegen den Schöpfergott der Bibel und seinen Sohn Jesus Christus und dessen Leute.
Die Kriegstreiberei freut einen ganz besonders: den Satan!
Von dem stammen nämlich all der Hass, die Lügen und der Verheerungswille.
Deutschland hat aus zwei entsetzlichen Kriegen innerhalb von 31 Jahren nichts gelernt.
Unsere Regierung bürstet uns wieder einmal auf Krieg!
Alle „Nie wieder“ Parolen (Täuschungsmanöver) gehörten offensichtlich seit ihrer Prägung zur Vorbereitung des nächsten (und letzten) verheerenden Krieges.
Nach Harmagedon wird es aber keine Rüstungsindustrie mehr geben…
Die ganze Welt wird eine andere sein.
PS: Während der Schlacht von Harmagedon werden sich übrigens die Machtblöcke in von Jesus bewirkter maximaler Verwirrung gegeneinander wenden.
Dysfunktionale Elite (Ersatzadel) hat die Wirtschaft ruiniert und setzt nun in aller Not auf den Sektor, den man ohnehin kontrolliert.
… Gut, dass es nur gebogene Plastikgewehre sind, mit denen der Kriegskanzler droht.
„ Er sagte mir, die Präsentation von Wildberger sei vom Publikum mit Standing Ovations und gar Tränen der Rührung bedacht worden.“
Die Unternehmer sind mittlerweile derart am Verzweifeln in diesem zunehmend zugrunde gerichteten Land, dass sie nach jedem Strohhalm greifen, der sie potentiell über Wasser halten könnte. Wobei dieser allerdings aus Blei ist, wie üblich bei diesen Gestalten von Politikern.
Es scheint auch kein großer Plan dahinter zu stecken, sondern nur ziemlich hohle Plänchen und ein gerüttelt Maß an Unfähigkeit bis purer Dummheit. Dürfte man denen ein paar Fachfragen stellen, die sie beantworten müssen, dann würden einen das Grauen überkommen. „Das Grauen, ich habe das Grauen gehört und gesehen“
„…die Präsentation von Wildberger sei vom Publikum mit Standing Ovations und gar Tränen der Rührung bedacht worden.“ -> Die Familienunternehmer leiden offenbar unter dem Stockholm-Syndrom! Aber klar, man muss sich natürlich fragen, wie es überhaupt zu einem solchen Bevormundungs- und Drangsalierungssystem kommen konnte. Und da spielen alle, die nicht dagegen gearbeitet haben bzw. dagegen arbeiten, die entscheidende Rolle. Warum gehen diese Leute überhaupt noch auf derartige Veranstaltungen mit ihren glasklaren politischen Feinden?
Naja, Herr Rogusch, ich stelle Ihren Artikel nicht in Abrede, aber wie minderbemittelt blöd sollen unsere Unternehmer & Vorstände denn sein? Im E-Auto-Segment war man unfähig, eine Kaufkraft-Analyse der Bürger zu erstellen. Das führt jetzt zwangsläufig zu einer Kubaisierung des Autobestands. Jeder 3er Volkswirt kann ausrechnen, wie lange eine Aufrüstung auf Pump darstellbar ist. 3 Jahre? 5? 6? LüFri überlebt die Legislatur sowieso nicht. Selbst, wenn die AfD keine Wahlen gewinnt, werden Massen an Partei-Delegierten der Union ihre Jobs verlieren. Auch beim Koalitionspartner, der Diverssozialistischen Partei Deutschlands, einst die SPD, werden nach den nächsten Landtagswahlen in 2027 Köpfe rollen. Die SPD wird auch auf Dauer diese Cost-plus-Rüstungspolitik nicht mitmachen können & wollen. Und unsere Grüne Sekte wird nicht stark genug sein, die Verluste von Union & Divers-Sozialisten aufzufangen. Das ist doch keine Planungshorizont für Unternehmen.
Der Beitrag ist von Bedeutung, aber leider technisch komplex geschrieben. Meine Einschätzung des Digitalisierungsministers: Phrasendrescher. Zur Erinnerung: Das Internet gibt es seit 30 Jahren. Seitdem digitalisieren wir. Und seitdem ist die totale Überwachung für die Bürger nicht eingetreten, aber was eingetreten ist: Die Überwachung der Politik und Industrie durch fremde Geheimdienste. D.h. andere, sprich NSA können das, was wir nicht schaffen werden.