Ulrike Stockmann / 28.04.2022 / 06:15 / Foto: Pixabay / 51 / Seite ausdrucken

Mit Elon Musk der Schwerkraft trotzen

Während wir in Deutschland meinen, für den Frieden frieren zu müssen, bringt Elon Musk bereits Weltraumtouristen ins All. Machen wir es wie Musk und trotzen der Schwerkraft – der physischen und der gedanklichen.

Wenn es nach den meisten Politikern und Medien geht, dann hat der Durchschnittsbürger bald nicht mehr viel zu lachen. Zumindest in Deutschland. Reduktion heißt das neue Zauberwort. Nach den mehr als fragwürdigen Corona-Maßnahmen, die eingeschränkte Sozialkontakte und verdeckte Gesichter als „neue Normalität“ verkauften, geht das Streichen und Kürzen munter weiter. Da Strom, Gas, Sprit und Lebensmittel teurer werden, wird die Bevölkerung ermahnt zu sparen. Robert Habeck verkündete Ende März die „Gas-Frühwarnstufe“ mit einem Aufruf an alle Bürger, Gas zu sparen. Die BILD-Zeitung nahm dies zum Anlass für folgende Schlagzeile: „Weniger duschen, Energiekosten senken. Es genügt, diese vier Körperstellen zu waschen.“ Der Stern versucht uns das erzwungene Energiesparen sogar als Chance zu verkaufen. Joachim Gauck rief salopp zum „Frieren für die Freiheit“ und gegen Russland auf: „Wir können auch mal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben.“ Und Friedrich Merz holte ganz trocken zum Rundumschlag aus: „Der Höhepunkt des Wohlstands liegt wohl vorerst hinter uns.“

Wäre es nicht so ernst, könnte man fast darüber lachen. Im 21. Jahrhundert fällt einem – noch – hochentwickelten Land wie Deutschland angesichts der gegenwärtigen Krisen nichts Besseres ein als demütiger Verzicht? Auf die Gründe der Teuerungen, die größtenteils hausgemacht sind – Energiewende, CO2-Abgabe und Missmanagement in der Landwirtschaft – wird nicht eingegangen, geschweige denn eine Kurskorrektur angestrebt, sondern lieber der Ukrainekrieg verantwortlich gemacht. Vielmehr erfreuen wir uns am dargebrachten Opfer und verdonnern sogar Kinder zum Warmer-Pulli-Tag an Schulen. Verbunden mit den medial dominierenden Diversity-Diskursen – Quote statt Leistung, Inklusion statt Integration, Tribalismus statt Individualismus – ist das vermittelte Gesellschaftsbild geradezu kläglich und einer Industrienation absolut unwürdig. Als junger Mensch erscheint es mir ausgesprochen deprimierend, einer Nation anzugehören, die neuerdings ins Mittelmaß verliebt ist und hemmungslos mit immer neuen Einschränkungen flirtet.

„Utopie der freien Rede“

Desillusioniert wie ich war, überredete mich mein Freund, mir die neue Netflix-Doku über Elon Musk und sein Raumfahrt-Unternehmen SpaceX anzusehen. Mein Liebster ist ein eingefleischter Science-Fiction-Fan und lebt gedanklich längst in einem O’Neill-Zylinder. Mich kann man mit den Themen Raumfahrt & Co. normalerweise nicht hinter dem Ofen hervorlocken, und über Mond und Mars zu spazieren, gehört ebenfalls nicht zu meinen vordergründigen Lebenszielen. Zu meiner eigenen Überraschung hat mich der mehr als zweistündige Bericht dann doch gefesselt. Die Netflix-Reportage zeigt, wie Elon Musk „nach den Sternen greift“ – und hat mir den Glauben an die Menschheit zurückgegeben.

Bis dato hatte ich mich nie näher mit dem Paypal-Pionier beschäftigt. Ich kannte ihn als reichsten Menschen der Welt, Tesla-Leiter, Tech-Milliardär und mutmaßlich nerdigsten aller Nerds. In der Vergangenheit ärgerte ich mich über seine Beeinflussung des Bitcoin-Kurses. Positiv fiel er mir auf, weil er auf Twitter mehrmals die Corona-Maßnahmen kritisierte. Er schrieb in diesem Zusammenhang unter anderem: „Wenn man den Leuten genug Angst macht, werden sie die Beseitigung der Freiheit verlangen. Das ist der Weg in die Tyrannei.“ Aktuell ist Musk in den Schlagzeilen, weil er Bill Gates geärgert hat. Und außerdem Twitter gekauft hat.

Er kritisiert die Einschränkung der Redefreiheit auf der Plattform und schlägt stattdessen vor, dass alle Postings erlaubt sein sollten, die von der Meinungsfreiheit im Sinne der amerikanischen Gesetzgebung gedeckt sind. Dafür wird er in einschlägigen Kreisen kritisiert, die Washington Post nannte diesen Ansatz beispielsweise eine „Utopie der freien Rede“, „naiv“ und befand, Musk würde die Plattform damit „unsicher“ machen. Eine Expertin wurde mit der Ansicht ins Spiel gebracht, Tweet-Moderation würde die freie Rede sogar fördern. Solche eigenartigen Vorstellungen sind es wohl, die rationale Menschen wie Musk in den Wahnsinn treiben. Warten wir ab, was die Zukunft den sozialen Medien bringt, nun, da der Twitter-Kauf durch den Milliardär geglückt ist.

Alle Versuche scheiterten

Wie freiheitsliebend Musk ist, zeigt nun auch die Netflix-Produktion „Rückkehr ins Weltall“. Ironischerweise bekam auch der Streaminganbieter gerade von dem Tech-Giganten sein Fett weg, als er Netflix‘ Zuschauerschwund einschlägig kommentierte: „Das Virus woker Geister macht Netflix unschaubar.“ In der ihm gewidmeten Doku jedenfalls wird der Weltraum-Visionär als willensstarker, aber sensibler Mann porträtiert, dessen langgehegter Traum es ist, auf den Mars zu fliegen. Die Verwirklichung dieses Wunsches ist für Musk eine Herzensangelegenheit, die ihm vermutlich mehr bedeutet als andere seiner Gründungen wie Paypal oder Tesla. So wird mehrmals in der Reportage ein sichtlich bewegter Elon Musk gezeigt. Als er zum Beispiel darüber spricht, wie sein Kindheitsheld Neil Armstrong und andere Astronauten Zweifel an seinen privatwirtschaftlichen Weltraumplänen äußerten, hat Musk Tränen in den Augen.

Aus Kostengründen stellte die NASA 2011 Flüge mit den eigenen Space Shuttles ein und wollte sich für Weltraum-Missionen nur noch bei der russischen Sojus einmieten. Die USA ohne eigene Raumschiff-Flotte – für den Weltraum-Visionär wohl ein unerträglicher Gedanke.

2002 hatte Elon Musk sein Raumfahrt-Unternehmen SpaceX gegründet, mit dem Ziel, das menschliche Leben „multiplanetarisch“ zu gestalten und eine Rakete zu entwickeln, die bemannt zum Mars fliegen kann, um diesen zu kolonisieren. Seit Ende 2019 fertigt er Prototypen der Starship-Rakete, die dies in naher Zukunft bewerkstelligen soll. Für 2025 ist eine Mondlandung mit zwei Astronauten auf Ausschreibung der NASA geplant.

Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg, wie Netflix nachzeichnet. Die NASA wollte zunächst von Musk, dem Weltraum-Träumer, und seinen Plänen mit SpaceX nichts wissen. Als Raumfahrt-Behörde haftet der NASA eine gewisse Trägheit an – alles muss nach Vorschrift laufen und die Kooperation mit einem ambitionierten Start-Up schloss sich quasi von selbst aus. Elon Musk investierte also sein privates Vermögen in seinen Traum, baute ein Team von 30 und später 150 Mitarbeitern auf und begann, die in Teilen wiederverwendbare Rakete Falcon 1 zu entwickeln. Sehr dramatisch wird dies im Film nachgezeichnet: Elon Musk hatte angekündigt, Geld für nicht mehr als drei Raketenstarts zu haben – alle Versuche scheiterten und die jeweiligen Raketen explodierten kurz nach dem Start. Akribisch suchten Musk und sein Team jedes Mal die Trümmerteile zusammen, um eine genaue Fehleranalyse betreiben zu können.

Riskante Missionen

Nachdem Musk praktisch sein letztes Hemd in einen vierten Raketenstart investiert hatte, hatte er endlich Glück – im September 2008 schickte er schließlich eine Falcon 1 in den Weltraum, die erfolgreich den Orbit erreichte. Zum allerersten Mal hatte ein Privatunternehmen mit einer Flüssigtreibstoffrakete solches geleistet. Daraufhin meldete sich die vormals skeptische NASA, um mit Elon Musk einen 1,6-Milliarden-Dollar-Vertrag über 12 Versorgungsflüge zur Raumstation ISS abzuschließen. Zum Einsatz kamen hierfür die weiterentwickelten, in Teilen wiederverwendbaren Falcon 9-Raketen in Kombination mit der ebenfalls wiederverwendbaren Dragon-Kapsel. Weitere NASA-Aufträge folgten. Ein Erfolgsgeheimnis von Elon Musks Flotte ist genau diese Wiederverwendbarkeit: Somit werden einzelne Flüge erheblich günstiger, als wenn – wie bis dato üblich – jedes Mal eine vollkommen neue Rakete gebaut werden müsste (Wenige Ausnahmen wie etwa das Space Shuttle waren auch schon in Teilen wiederverwendbar. Das Space Shuttle war dafür jedoch in der Instandhaltung sehr teuer). Falcon 9-Raketen gelten mittlerweile als „Lastenpferde“ von SpaceX und sind allein im letzten Jahr 31-mal für unterschiedliche Missionen der NASA und anderer zahlender Kunden in den Weltraum gestartet. Für SpaceX arbeiten heute über 10.000 Mitarbeiter.

Ein weiterer NASA-Auftrag bestand darin, Astronauten zur ISS zu transportieren. Mit der Dragon 2 plante Elon Musk diesen nächsten Meilenstein. Der erste bemannte Start Ende Mai 2020 ist das Herzstück der Netflix-Doku: Die beiden für diese Mission ausgewählten NASA-Astronauten waren Douglas Hurley und Robert Behnken, beide befreundet, beide mit Astronautinnen verheiratet und beide mit Söhnen im Grundschulalter. Im Film schildern sie und ihre Frauen sehr bewegend den Widerstreit zwischen der Faszination Weltraum und der Sorge um das Wohl der Familie, wenn ein Elternteil sich auf eine derart riskante Mission begibt.

Doch das Abenteuer glückt, Hurley und Behnken gelangen sicher in den Weltraum und verbringen zwei Monate auf der ISS, bevor sie von der Dragon 2 wieder wohlbehalten zur Erde zurückgebracht werden. Dies ist der Höhepunkt des Films, genauso spannend, emotional und bombastisch erzählt, wie man es aus einer Hollywood-Produktion kennt. Dies ist kein Wunder, angesichts der Oscar-prämierten Filmemacher Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin.

Die Doku endet mit einem weiteren Raumschiff-Start, diesmal Ende April 2021 mit vier Astronauten, die sechs Monate auf der ISS verbringen sollen, einer davon ist Megan McArthur, die Ehefrau von Robert Behnken. Ihrem kleinen Sohn wollen sie so gut es geht vermitteln, „was sie tun“, damit er mit Verständnis für den Weltraum und die Raumfahrt aufwächst.

Grenzen überwinden

Viele weitere Weggefährten Elon Musks kommen in der Reportage zu Wort. Unter anderem die temperamentvolle Gwynne Shotwell, als Präsidentin und COO Betreuerin des Tagesgeschäftes von SpaceX und nicht zuletzt Managerin der Raketenstarts. Oder der deutsche Ingenieur Hans Königsmann, der bis vor Kurzem einer der wichtigsten Manager und technischen Mitarbeiter von SpaceX war. In der Reportage gibt er sich ebenfalls als Weltraumbegeisterter zu erkennen und erzählt, dass ihn in Deutschland alle für verrückt halten, wenn er von Expeditionen zum Mars spricht. Er berichtet auch, dass er Monate brauchte, um sich von einem der anfänglich missglückten Raketenstarts zu erholen. Mittlerweile ist Königsmann nicht mehr für Musk, sondern für den Bremer Raumfahrtkonzern OHB tätig.

Allen Protagonisten der Doku ist die unbedingte Begeisterung für die gemeinsame Arbeit und die daran geknüpften Visionen anzumerken. Menschen verschiedener Herkunft, Männer wie Frauen, kommen zusammen, um an etwas Außerordentlichem zu arbeiten, etwas, das die Menschheit weiterbringen soll. Etwas, das dem Fortschritt verpflichtet ist. Ich fühle mich inspiriert und begreife plötzlich, warum so viele von der Raumfahrt fasziniert sind: Es ist die personifizierte Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen und Grenzen zu überwinden, auch wenn man persönlich nicht beteiligt ist.

„Fortschritt“ und „Grenzen überwinden“ sind jedoch im heutigen Deutschland toxische Begriffe geworden. Und das ist fatal. Wir Menschen sind nun einmal darauf ausgelegt, zu wachsen und uns zu entfalten. Wir mögen Krisen bewältigen, uns durch harte Phasen kämpfen und in der Zeit sparen, um in der Not zu haben. Aber ohne den unbedingten Glauben an eine Verbesserung, eine Weiterentwicklung, an das Erreichen der nächsten Stufe ist wohl niemand willens, Mühsal auf sich zu nehmen. Selbstverwirklichung ist immer expansiv angelegt und geht mit dem Streben nach „mehr“ einher. Dies muss bei weitem nicht in Gier münden, sondern sollte als Ausdruck einer vitalen Funktion verstanden werden.

Diesem natürlicherweise in uns angelegten Wunsch zur Ausbreitung mit künstlich auferlegter Restriktion und Einschränkung begegnen zu wollen, ist nicht nur grundlegend falsch, sondern auch realitätsfern. Niemand will Armut um der Armut willen. Kreative, begabte und wagemutige Menschen wie Musk werden immer Mittel und Wege finden, ihre Zukunftsvisionen zu verwirklichen. Auch wenn mittelmäßige Politiker andere Pläne haben. Während wir also in Deutschland meinen, für den Frieden frieren zu müssen, bringt Elon Musk bereits Weltraumtouristen ins All. Machen wir es wie Musk und trotzen der Schwerkraft – der physischen und der gedanklichen.

Mehr von Ulrike Stockmann finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal.

Foto: Pixabay

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Leserpost

netiquette:

Hans-Peter Dollhopf / 28.04.2022

lutzgerke : “Und wieso nehmen die frisches Obst mit in den Weltraum?” - - - Willkommen auf der MIR.

Peter Holschke / 28.04.2022

@S.clemens - Was ist ein Depri-Containment? Ich schreibe nur Wahrheiten. Was macht man Leuten die auf Fliegenpapier festkleben? Im Übrigen braucht Twitter eine Image-Politur, sonst benutzt das bald keiner mehr. Daher jetzt die Super-Storry vom weißen Ritter. So wäscht eine Hand die andere. Und reden wir mal über SpaceX, konkreter die SpaceX-Sateliten ergo die Starlink-Sateliten. Bis zu 30.000 sollen es werden, ausgebracht ausschließlich zum Nutzen der Menschheit und des Fortschrittes, natürlich. Und ein wenig Überwachung und lückenlose Kontrolle hat noch niemandem geschadet, wenn’s für die gute Sache ist. Auch dafür steht der Name Elan Musik, dieser Sunny-Boy, dieser Tausendasser, dieser Visionär. Wie gesagt, ich kenne den Mann nicht, vielleicht ist er ganz in Ordnung. Vielleicht repräsentiert er aber bloß als nettes Gesicht für Vorhaben, deren Sinn sich uns erst noch offenbaren muss. Die Leute lieben gute Storys, auch von Raketen, welche bei trocken Brot in der Garage gebastelt wurden.

Ludwig Luhmann / 28.04.2022

***NETFLIX GEHIRNWÄSCHE*** - - - “In der ihm gewidmeten Doku jedenfalls wird der Weltraum-Visionär als willensstarker, aber sensibler Mann porträtiert, dessen langgehegter Traum es ist, auf den Mars zu fliegen. Die Verwirklichung dieses Wunsches ist für Musk eine Herzensangelegenheit, die ihm vermutlich mehr bedeutet als andere seiner Gründungen wie Paypal oder Tesla.”—- Tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen. Es war noch nicht einmal der langgehegte Traum seiner Eltern. Es war der Traum des Nazis Wernher von Braun, der in seinem Buch “Project Mars” den Namen “Elon” für den ersten Marsbesucher wählte. Und hier sind wir plötzlich wieder beim Great Reset, Klaus Schwab, Bill Gates, den Eugenikern, der UNO als Weltregierung und den Transhumanisten. Einfach mal in die Geschichte der Musks und ihren Rausschmiss aus Kanada schauen ... ...  Und weil ich gerade dabei bin: IBM hatte damals die Registrierung der KZ-Insassen organisiert. IBM ist jetzt dabei, uns alle eineindeutig zu registrieren!

Hans-Peter Dollhopf / 28.04.2022

Ridder Peter, “Industrienation” ist ja aber mittlerweile gerade mal noch negativ besetzter Kampfbegriff der Allianz globaler Eliten, zu welchen sich die bisher Twitter-Gottähnlichen zählten. Nationen, die sich unter dem Attribut Industrie definieren ließen, kommen nach ihrem Verbrauch durch industrielle Interessen auf den Geschichtsmüll. Freie Nationen ketten sich nicht schicksalhaft an Modebegriffe. Sie sind aus sich heraus.

Hans Meier / 28.04.2022

Danke Frau Stockmann, Sie vermitteln hier eine selbstbewusste Lebensfreude, eine optimistische intelligente Überlegenheit, mit der die positiven Pioniere, nach Freiheiten auf unserem Planten ausschauen. Und nach Lösungen suchen, sich nicht von „übelsten Charakteren“ einschränken oder hindern zu lassen. Elon Musk hat ja eher eine „Südafrikanische-Mentalität“ eines Machers und in den USA seine Chancen erkannt und realisiert. Die Chose mit seinen Elektromobilen nehme ich ihm allerdings krumm, aus dieser „Drecks-Nummer“ kommt er nicht ohne „Image-Verlust“ heraus, denn den Schaden, den er der Deutschen Automobil-Industrie durch Lobby-Politik per Brüssel anrichten, hat lassen, gibt es aus meiner Perspektive, kein Entkommen. Was nun die Raumfahrt betrifft, bin ich bei Ihrer positiven Sicht, und würde mich noch mehr freuen, wenn nicht nur die Chinesen und nun auch die Russen von „Idioten-Politikern“ behindert werden, die echt „einen an der Klatsche haben“, damit alle internationalen fröhlichen Geister wieder die Oberhand haben. Nicht nur auf dem Planeten, auch im All.

Sabrina Tatzki / 28.04.2022

Frau Stockmann, nicht die “Nation” ist in’s Mittelmaß verliebt, sondern die 90 % Dauerwähler, die für den permanenten Abstieg stimmen, bis der Titanic-Kapelle das Wasser in die Tuba läuft. In Ihrem Alter gibt es - noch - die Möglichkeit, zu fliehen.

Michael Hofmann / 28.04.2022

Wie gendert man Dilettanten? Ich bin mal kreativ und wähle Dilettanti**ssimen .Also, was erwarten wir denn ,von der Mehrheit gewählten, Berliner und Brüsseler Dilettanti**ssimen? Statt Raketen schaffen wir gerade mal das Lastenfahrrrad und unsere Elite, besser da woke , unsere Dilettanti**ssimen sind schon damit überfordert. Behüte Gott, dass diese sich tatsächlich ernsten Sachen zuwenden. Der Ukraine Konflikt ist schon drei Nummern zu groß, aber dank Helmlieferungen sind wir wieder voll im Rennen. Lieber ein Musk als 736 Dilettanti**ssimen, die Ihren Ar-x-ch nur im Bundestag wärmen

Franz Michael / 28.04.2022

Freiheitsliebend fördert er den Tod. Nicht nach den Sternen greifen, er will der Fix-Stern sein. Wikieintrag: “Liste der Auslandshilfen für die Ukraine seit 2014” Lieferung SpaceX 28. Februar 2022 “Aktivierte Starlink über der Ukraine und schickte einen LKW mit Uplink-Terminals.” Er ist nicht alleine zu Hause.

Walter Weimar / 28.04.2022

Warten wir ab, was der amerikanische Oligarch alles vor hat.

Karsten Dörre / 28.04.2022

Verzichtskultur, minimalistische Lebensweise, Mangelwirtschaft als Sieg deklarieren - all das gab es schon und wurde als Fortschritt gepriesen. Heute ist man schlauer und propagiert es mit dem Hinweis Welt, Natur und folgende Menschheitsgenerationen zu retten. Garniert wird diese Klosterideologie mit Entindividualisierung, solidarischem Kollektivismus und Entmobilisierung. Was offensichtliche Sozialisten und Kommunisten nicht schafften - die Metamorphose zum Neuen Menschen - wird nun ohne propagierten, schwerwiegend psychologischen Eingriff umgesetzt. Und was klappt, ist auch erfolgreich. Wie lange - ich hoffe und wünsche möglichst nur kurz. Deutschland hat sich seit 1990 negativ verändert. Insbesondere Ängste haben sich massiv verfestigt und lähmen die Gesellschaft und stellt die Zukunft des Staates in Frage. Eine der absurdesten Ängste ist die Angst, im Plural nicht alle ausreichend anzusprechen und abzubilden. So als ob deswegen, die Deutschen - insbesondere Frauen und Sonstige (Fachbegriff: Diverse) - die letzten 73 Jahre nur hungernd, frierend und ärmlich dahinvegetierten und keine hohe durchschnittliche Lebenserwartung hatten.

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