
Artus lädt zur Tafelrunde, so rund so groß, damit sich die Kontrahenten nicht mit Ihren mitgebrachten Schwertern erreichen können! Tischler aller Bundesländer vereinigt euch, denn die Herstellung dieses so großen runden Tisches wird eine Herkulesaufgabe werden! Nur die Tagesordnungspunkte würde ich ein wenig eindampfen, damit auch noch Zeit für die Chemtrailjünger der Aluhutfraktion bleibt. Ob Gates damals ahnte, an welcher Bombe er in seiner Garage bastelte und wie es die Welt verändern wird? Möge bei uns die Waffe das Wort bleiben! Mögen die besseren Argumente obsiegen!
Sie ganz persönlich, liebe Frau Lengsfeld, haben doch bereits einmal dazu beigetragen, nämlich das ein Unrechtsregime das Zeitliche segnen musste. Deutschland ist zwar zweifelsohne nicht die DDR; aber die Meinungsfreiheit hierzulande ist, wie soll man es sagen, irgendwie auf den Hund gekommen. Das es diesbezüglich “room for improvement” gibt, ist wahrlich nicht zu bestreiten. Es gehört zur Meinungsfreiheit allerdings auch dazu den größten Unsinn zu erzählen; so wie wir es bezgl. PEGIDA und deren bundesweiten Ablegern dieser Tage leider sehr häufig erleben. Bleiben wir dennoch gelassen: Am Ende wird sich das Recht, die Wahrheit und der Wille des Volkes durchsetzen. Daran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Da kann beispielsweise Frau Merkel erzählen was sie will.
Danke, Frau Lengsfeld! Gute Kommentar. Habe versucht, in einem Kommentar auch dem Herrn Grau nahezubringen, dass der Vortrag über “liberale” etwas abgehoben wirkt. Auch Leute, die sich selbst als (Gross-)Intellektuelle sehen, sollten andere respektieren. Die bei PEGIDA .... usw. formulierten Gedanken sind vielleicht einfach, falsch aber dadurch noch nicht - und Wirrkoepfe, wie Sie in Ihrer Aufstellung zeigen, gibt es überall. Liberal ist (gerade!) auch, anderen zuzuhören und Unterschiede auszuhalten - & mit Argumenten Sachthemen klarstellen. Halten Sie bitte Kurs in 2015! Ihnen alles Gute, Glück und Gesundheit, Gruss aus Chile, Matthias Mohr
Danke und nochmals Danke, Frau Lengsfeld! Bis in die Familien hinein wuchert der hässliche Pilz der Anti-Pegida-Front. Ich kenne einige Leute, die sich als “aufrecht” bezeichnen und einen dermaßen aggressiven Hass auf Pegida-Anhänger kund tun, dass ich nur erschrecken kann.Ich habe hier an anderer Stelle bereits geschrieben, dass ich Akademiker, nicht wenige an Zahl, kenne, die die schwindende Demokratie konstatieren und aus diesem Grunde sich an den Pegida-Demos beteiligen. Es ist mir schleierhaft, welch Autorenschaft in der Achse bemüht wird, um zu diffamieren und zu dämonisieren.
Frau Lengsfeld, sind Sie in der Lage auch noch ein Kommentar zu aktuellen Themen abzugeben ohne immer die olle DDR aus dem Hut zu ziehen ? Oder ist Ihnen ein Fall bekannt wo ein Pegida Anhänger aufgrund der Teilnahme an dem Marsch festgenommen wurde ? Bitte um Info .
Die “Jakobiner”, also der zuerst extremste Auswuchs der französischen Revolution (später erwuchs aus diesen “Jakobinern” die noch radikalere “Bergpartei” Robespierres) traf sich in den namensgebenden Anlagen des Dominikanerklosters in der Rue Saint-Jacques…später dann traf sich das revolutionäre Komitee in der Église Saint-Jacques-de-la-Boucherie, die witzigerweise im Mittelalter die Innungskirche der Schlachter gewesen war (ein weiterer Treppenwitz der Geschichte….). Zum Dank dafür wurde sie 1797 dann abgerissen und nur der Turm, auf dem Blaise Pascal 1648 seine berühmten Luftdruck-Messungen durchgeführt hatte, blieb verschont - heute Weltkulturerbe und eine der Sehenswürdigkeiten von Paris… Die Bezeichnung “Jakobiner” für all diejenigen, denen es nicht um eine Diskussion geht, sondern nur um die Vernichtung anderer Sichtweisen, ist gut gewählt, denn diese Menschen befinden sich selbstgewählt (wie damals die Jakobiner) in der Tradition der Inquisition, der Anti-Aufklärung und des Totalitarismus. Mir stellt sich die Frage, welche Kulturgüter von DIESEN Jakobinern eingerissen werden werden… Danke Frau Lengsfeld für Ihren Artikel!
Niemand verbietet den Leuten von Pegida, Bogida, Hogesa, Legida .... und wie sie alle heissen, ihre Meinung zu äussern. Es sollte sich aber bitte niemand wundern, oder gar empören (“mir reichts”) wenn massiv Gegenmeinungen geäussert werden.
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