Eigentlich wurde gestern gleich nach der ersten Meldung alles gesagt: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) verliert nach einem Beschluss der Technischen Universität Chemnitz seinen Doktor-Titel wegen einiger Plagiate, woraufhin er erklärte, dass er gegen den Titel-Entzug klagen werde und selbstverständlich im Amt bleibe. Als Ministerpräsident hätte er schließlich noch viel zu tun. So ist es inzwischen üblich: Was einstmals unausweichlich zum Rücktritt führte, sitzen heutige deutsche Spitzenpolitiker (ja ich weiß, dass diese Zuschreibung bei dem heutigen Personal etwas deplatziert wirkt) die Erinnerung an frühere Verfehlungen einfach aus. Vor fünf Jahren beispielsweise Franziska Giffey (SPD). Sie war 2021 Familienministerin mit Ambitionen, das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin zu übernehmen. Als sie in jenem Jahr wegen Plagiaten ihren Doktor-Titel verlor, konnte sie sogar einen Rücktritt vom Ministeramt liefern. Was sie bekanntlich nicht daran hinderte, bei ihrem Plan zu bleiben, in Folge die Berliner Landesregierung anzuführen. Leider waren bekanntlich die Abgeordnetenhauswahlen, auf deren Grundlage sie ins neue Führungsamt kam, wegen des Versagens der Berliner Verwaltung ungültig. Nach der Wiederholungswahl musste Genossin Giffey das Amt mangels Wählerstimmen an den CDU-Kollegen Kai Wegener abgeben. Sie blieb als Koalitionspartnerin und Senatorin in der Landesregierung.
Die Zeiten, da in Deutschland ein Regierungsamt als unvereinbar mit Schummeleien in der Doktorarbeit galt, sind vorbei. Die Fälle der deshalb zurückgetretenen früheren Bundesminister Karl Theodor zu Guttenberg und Anette Schavan sind Geschichte. Wenn sich der Doktortitel nicht erfolgreich verteidigen lässt, so doch wenigstens das Amt. Insofern überraschte es niemanden, dass Mario Voigt keinerlei Zeichen von reuiger Rücktrittsbereitschaft zeigte. Er kündigte Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen die Chemnitzer Universität an. Wie erfolgreich die sein wird, weiß natürlich niemand, aber angesichts der Gemengelage ist kaum vorstellbar, dass die Verantwortlichen in der TU Chemnitz ihre Entscheidung leichtfertig getroffen hätten. Hoffentlich muss nicht der Thüringer Steuerzahler für die Kosten dieses Rechtsstreits aufkommen. Die Regierungs-Helfer von der Linken fanden es schon „befremdlich", dass die „Persönliche Mitteilung von Mario Voigt“ von der Staatskanzlei und damit mit öffentlichen Mitteln verbreitet wurde. Wollen ihm diese Genossen als Mehrheitsbeschaffer von der Fahne gehen?
Dieser Thüringer Ministerpräsident führt bekanntlich die einzige sogenannte Brombeer-Koalition in Deutschland an. Das Bündnis aus CDU, SPD und BSW hat genau die Hälfte der Landtagsabgeordneten hinter sich. Es gibt also weder eine Mehrheit gegen, noch für die Regierung. Für Beschlüsse braucht diese Koalition der Hälfte also immer Stimmen der SED-Erben oder abwesende Abgeordnete aus Nicht-Regierungsparteien. Voigt muss also, um gegen die mit Abstand stärkste Partei, die AfD, regieren zu können, den Genossen aus drei roten Parteien gefallen. Dabei eine gute Figur zu machen, wäre auch für Begabtere als Mario Voigt kaum zu schaffen. Aber dass der Ministerpräsident keine vertrauens- und glaubwürdige Landesvatervorstellung liefert, vermag er selbst offenbar nicht zu erkennen, so dass Selbstzweifel bei ihm augenscheinlich keine Chance haben.
Der zweite Doppel-Ministerpräsident?
Nach Umfragen würde die Brombeerkoalition in Thüringen heute nicht mehr die Hälfte der Mandate erringen. Gegen die AfD zu regieren bedürfte dann generell der Zusammenarbeit aller anderen Parlamentsparteien. Aber wenn das gegenwärtige Bündnis die Legislaturperiode wirklich durchhält, wird in dem kleinen Freistaat erst 2029 wieder gewählt. Doch irgendwann kommt der Wahltag. Welches Ergebnis kann eine Regierung unter Mario Voigt dann wohl einfahren? Wäre eine Plagiatsaffäre nicht ein guter Vorwand, um den Mann auszutauschen?
Er selbst will verständlicherweise nicht ausgewechselt werden und spielt den Plagiatsvorwurf herunter: Die von der Fakultät beanstandeten Textstellen bezögen sich nur auf 2,58 Prozent der Wörter in der gesamten Doktorarbeit, lautet ein Voigt-Argument. Also ist ein 2,58-prozentiger Beschiss für einen deutschen Politiker in Ordnung? Gibt es dafür eine unausgesprochene Promille- bzw. Prozentgrenze? Gibts heute Rücktritte erst bei zehn Prozent Plagiaten?
Der berühmt-berüchtigte „Plagiatsjäger“ Stefan Weber hat einen bunten Strauß an ungefähr 140 Plagiatsstellen zusammengetragen, wie verschiedene Medien schon im vorletzten Jahr berichteten. Einige davon sind offenbar nun von der TU Chemnitz für so schwerwiegend gehalten worden, dass die Dr. Voigt den Titel nahmen. Doch was nun? Denken Thüringer Christdemokraten vielleicht anlässlich des Wiederaufflammens der Plagiatsaffäre über das Auswechseln ihres Spitzenmannes nach? Aber mit wem könnte man ihn ersetzen?
Eine Möglichkeit gäbe es. Wie wäre es mit Reiner Haseloff? Der Mann ist gerade frei, denn das Amt des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt hat er abgegeben, damit sein Nachfolger mit ein wenig Amtsbonus in den Wahlkampf gegen die AfD ziehen kann. Nun wird der Veteran kaum stattdessen in den nächsten Thüringer Wahlkampf ziehen, aber man könnte ihn erklärtermaßen als Übergangs-Landesvater importieren und hätte dann Zeit gewonnen, in aller Ruhe bis zur nächsten Wahl eine geeignete neue Führungspersönlichkeit zu finden und aufzubauen. Für Thüringen wäre es auch nicht neu, von einem anderswo abgelegten Ministerpräsidenten regiert zu werden. Die Älteren werden sich noch an Bernhard Vogel erinnern. Der Mann war von 1976 bis 1988 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und von 1992 bis 2003 Ministerpräsident von Thüringen. Damit ist er bislang der Einzige, der in zwei unterschiedlichen Bundesländern Regierungschef war. Warum sollte es jetzt nicht einen zweiten geben?
Ja, ich weiß, dass das wahrscheinlich auch nichts ändern würde. Haseloff hat sich zuletzt als harter Brandmauer-Verteidiger inszeniert und ist dem nötigen Freischwimmen der CDU aus dem linken Klammergriff wohl eher hinderlich. Zudem dürften die Thüringer Christdemokraten es am Ende womöglich halten, wie bisher viele deutsche Polit-Größen, wenn sie sich zur Verschiebung eines Problems Zeit erkauft haben, weil es so schnell nicht zu lösen war: Erfahrungsgemäß lassen sie die erkaufte Zeit einfach ungenutzt verstreichen, um dann völlig überrascht wieder vor dem gleichen – nur jetzt noch schwerer lösbaren – Problem zu stehen.

Das volle Ausmaß der in Universitäten sitzenden Betrüger ist noch lange nicht bekannt. Verständlich das mörderische Islamisten Ärzte werden, ist nur eine Frage des Geldes im verrottetem Staatswesen.
Doz. Dr. Stefan Weber „Auch ist es mir ein Gräuel, zu sehen, dass ein Dissertant und späterer Hochschulprofessor selbst für sein Dankeswort eine Textschablone benötigte und dieser auf acht Seiten Wikipedia abgeschrieben hat.“
Der RCDS Mario Voigt als Wikipedia Hochschulprofessor. Hat der einen Schmiss? Ist Prof. Dr. Stefan Voigt in Hamburg sein Bruder?
Unvergessen der Rücktritt der Schavan die pflugs zur neuen deutschen Botschafterin im Heiligen Stuhl(gang) ernannt wurde. Wissenschaft und Vatikan, seit 1000 Jahren eine Geldmaschine. Die unsägliche Bibelekreisexpertin einzige Kompetenz die Firmkatechese, Anja Maria-Antonia Karliczek Bundesministerin für Bildung und Forschung sagte öffentlich im Reichstag das sie die Religion über die Wissenschaft stellt. Heraus kommt dieser riesen Klimaterrorismus und Klimareligion und heilige Betrüger.
Ein Overton Artikel zeigt deutlich den Staatsstreich, Putsch in Zeitlupe dank genau solcher politischen Hochstapler und Betrüger -->>„Die zweite Brandmauer – wie Verwaltung beginnt, Politik zu ersetzen. Was passiert, wenn Verwaltung nicht mehr nur umsetzt, sondern beginnt, Politik zu ersetzen? Am Beispiel Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich, wie sich Maßstäbe still verschieben – und warum Transparenz zur Nagelprobe demokratischer Fairness wird.“<<--
Ich will damit eigentlich nur andeuten, dass die Schatten sehr lang werden können, wenn die Sinne tief steht. Oder anders ausgedrückt. Es kann lange noch blubbern, auch wenn die Gasung längst erfolgreich abgeschlossen ist. Wer sich Gottgleiche mit Strahlenkranz in den Familienrat wählt, hat schließlich auch seine eigene Bedeutung aufgewertet. „Und dann auch noch sowas!? Dann kam der Abgrund im Schlingerkurs direkt auf uns zu.“
Haseloff wird nicht wollen. In Sachsen-Anhalt war es für ihn schon schwierig genug, und sein vorzeitiger Rückzug hat Gründe. Nun den „Problembären“ Thüringen zu übernehmen, noch dazu mit allen anderen ein Bündnis gegen die AfD zu schmieden, dürfte – trotz aller Lippenbekenntnisse zur „Brandmauer“ – nicht gerade seine Lieblingsbeschäftigung sein. Das ist das Problem der Union: Weder alte Parteihasen noch Jungdynamiker können oder wollen ausreichend konservative Politik durchsetzen. Da sitzen sie nun: auf dem Altenteil oder in der Patsche. Ich habe kein Mitleid mit ihnen.
Der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Haseloff, hat ja kurz vor seinem Rücktritt zutreffend bemerkt, daß Deutschland spätestens 2029 pleite ist. Dann wird man nämlich im Bund sämtliche Einnahmen nur noch für Verteidigung, Soziales, Personal, Ruhestandsbeamte und Zinsen aufwenden müssen. In den Ländern und Gemeinden verhält es sich ähnlich- teilweise noch dramatischer. Dort wird man dann sämtliche Einnahmen für Soziales, Personal, Ruhestandsbeamte und Zinsen aufwenden müssen. Höchstwahrscheinlich wird die finanzielle Pleite aber nicht 2029 eintreten, sondern schon vorher. Nicht zufälligerweise haben sich ja mehrere Ministerpräsidenten noch rechtzeitig vor dem Desaster in den Ruhestand verabschiedet- Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen. Der ehemalige Ministerpräsident Niedersachsen hat seinen Rücktritt ja auch mit Schlafstörungen begründet. Bei dem Desaster, was insbesondere in Niedersachsen und Baden-Württemberg im Hinblick auf die Deindustrialisiereng im Rahmen der Energiewende angerichtet wurde- da haben auch andere schon vor längerer Zeit Schlafstörungen bekommen. Weil&Konsorten; können sich ihre Schlafstörungen immerhin mit einem fetten Ruhegehalt lindern. Eigentlich kaum zu verstehen, daß die AFD mitsamt Mitgliedern, Anhängern und Fans so scharf darauf sind, in die Regierung zu kommen. Die Pleite ist absehbar. Die Massnahmen, die dann zu treffen und umzusetzen sind, werden brutaler sein, als die Notverordnungen von Reichskanzler Brüning. Wer zum Zeitpunkt der absehbareren totalen Pleite dann politisch in Verantwortung ist, der wird nicht nur geteert und gefedert. Also, lasst den Dr. Mettbrötchen mal ruhig weiter im Amt, den Wegner, den Wüst, Günther&Konsorten; und die Gestalten in Berlin auch. Wenn schon total pleite, dann bitte, wenn die noch im Amt sind- die haben es schließlich zu verantworten.
Mal sehen, wann Dr. No wieder einen anderen als Lügner titelt. Und wenn „Oma gegen Rechts“ mit Enkel vor dem Fernseher sitzt, wird sie ihm den guten Onkel Olaf zeigen, der gerade mithilft, das Wahrheitsministerium aufzubauen.
Thüringen hat einen erstklassischen Kandidaten für das Ministerpräsidentenamt und der hat die AfD auch zur mit Abstand größten Partei in Thüringen und im Osten gemacht. Scholz hatte einen Cum-Ex-Skandal; Mettbrötchen ja nur einen Ex-Skandal. Natürlich wird der der weiterreiten.
Wie mir der Genosse Wolfgang Schäuble fehlt! Er hätte jetzt gesagt: „Wenn es sein muss, ändern wir das Grundgesetz. Der Rest wird gehebelt.“ Jede Zeit hat ihre Helden. Ein jeglicher auf seinem Niveau. Die Katzen am Katzentisch. Macht doch mal einen Gehwegplattenleger zum Obersten Sprachrohr der Macht. Der kennt sich mit den Terrassen aus. Und wie man auf und ab steigt. Und Plagiatgefahr gibt es dort nicht. Diese Plagiatsjäger sind doch auch nur eine instrumentalisierte Marotte. Spätestens seitdem sie dem aristokratischen Generalmajor zum Guten Bergk den Adelstitel aberkennen wollten. Oder wie war das genau? Dabei war der gar nicht wegen dem Adelstitel berufen!!!
Macht euch doch nicht lächerlich! Wollt ihr etwa auch das Grabtuch Jesu und die Konstantinische Schenkung für ungültig erklären? Da könnte ja jeder kommen! Sind wir nicht alle ein Bischen bluna? Wer so gute Politik macht, wie der Mario, den wollt ihr doch nicht wirklich darüber straucheln lassen, dass er früher mal abgeschrieben hat? Und außerdem gehören immer noch zwei dazu, einer der abschreibt und einer, der abschreiben lässt. Und der Dritte, der dann keinen Eintrag ins Muttiheft schreibt. Oder was sagt Mutti dazu? Unter Freunden, das geht gar nicht!