News-Redaktion / 04.04.2023 / 13:20 / 0 / Seite ausdrucken

Messergewalt: BKA-Präsident für Waffenverbotszonen

Der BKA-Präsident spricht sich für Waffenverbotszonen in Innenstädten und Bahnhöfen aus. 

Deutschland ist unsicherer geworden. Auf das Problem der erst seit wenigen Jahren präsenten Messergewalt reagiert der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, mit dem Vorschlag für eine Waffenverbotszone. „Ein Messer kann bei Angriffen schwere und auch tödliche Verletzungen herbeiführen, und ist zugleich einfach verfügbar, in der Küche, im Supermarkt“, sagte Münch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Man könne als Staat nicht jedes Messer verbieten, aber viele Städte würden Waffenverbotszonen in kritischen Bereichen einrichten, „in denen die Polizei offensiv kontrollieren kann“.

„Dieser Ansatz der Verbotszonen in Innenstädten oder an Bahnhöfen ist durchaus sinnvoll.“ Während laut Münch bei rund einem halben Prozent der Gewaltdelikte eine Schusswaffe zum Einsatz kommt, seien Messer bei gefährlichen und schweren Körperverletzungen aktuell in 5,6 Prozent der Fälle Tatwaffe, bei Raubdelikten in elf Prozent der Fälle. Zugleich zeigte sich der BKA-Chef offen für weitere Verschärfungen im Waffenrecht.

Unabhängig davon, wie effektiv solche Maßnahmen wären, handelt es sich bei ihnen in hohem Maße um Symptombekämpfung. Wie Achgut.com berichtete, sind laut Kriminalstatistik des BKAs Zuwanderer (definiert über ihren Aufenthaltsstatus als „Asylbewerber“, „Schutzberechtigter“, „unerlaubt aufhältig“ und „geduldet“) überproportional bei Gewaltkriminalität vertreten. 

In dem Achgut-Artikel ist zu lesen: 

„Wie aus einer Stellungnahme des Senats auf Anfrage der AfD hervorgeht, wurden 2022 insgesamt 3.317 Messerangriffe gezählt, dabei 2.428 mutmaßliche Täter ermittelt. Von diesen hatten 1.194 die deutsche und 1.234 eine ausländische Staatsangehörigkeit – wobei für die Statistiker jeder Mensch mit deutscher Staatsbürgerschaft als Deutscher zählt, unabhängig davon, ob er Doppelpass-Inhaber ist oder über Migrationshintergrund verfügt. Aber auch so schon stellen ausländische Straftäter hier die Mehrheit.“

Migrationspolitische Vorschläge machte der BKA-Präsident allerdings nicht.

(Quelle: dts Nachrichtenagentur)

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