Peter Grimm / 06.05.2023 / 15:15 / Foto: Idler / 47 / Seite ausdrucken

Messerangriffe im deutschen Alltag

Gestern debattierte der Landtag in NRW über Messerstechereien und Messerangriffe. Die Debatte war nicht überraschend, aber sie ist vielleicht Anlass zu schauen, wie alltäglich die Messerkämpfe sind. 

Es gibt deutlich mehr Messerstechereien und Messerangriffe in Deutschland als beispielsweise vor zehn Jahren. Darüber wird von politischen Verantwortungsträgern eher ungern gesprochen, weil die Frage nach den Ursachen irgendwann auch bei der Frage ankommt, ob bestimmte Bevölkerungsgruppen bei den Messerstechern deutlich überrepräsentiert sind. Und jeder weiß, dass er mit Antworten auf diese Fragen ein politisch-mediales Minenfeld betritt.

Im Herrschaftsbereich der veröffentlichten Meinung haben die Verfechter einer unbegrenzten und unkontrollierten Zuwanderung mit illusorisch-hochmoralischem Anspruch nach wie vor eine weitgehende Lufthoheit. Jedweder Zusammenhang von Kriminalität und Zuwanderung steht dort, egal wie fundiert und differenziert er vorgebracht wird, schnell unter dem Verdacht der Fremdenfeindlichkeit. Und für jeden Politiker mit einem wichtigen Amt oder mit entsprechenden Karriere-Ambitionen ist die veröffentlichte Meinung nun einmal wichtiger als die öffentliche Meinung. Das muss nicht nur an der schnöden Verachtung der Letzteren liegen, denn viele Deutsche haben sich noch nicht daran gewöhnt, dass die Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung inzwischen so groß ist. Das war in der Bundesrepublik ja keineswegs immer so. 

Bevor sich die Fortführung dieser Gedanken hier auf weitere Absätze ausbreitet, kommen wir zurück zu den Messern bzw. zu den Messerstechern. Es lässt aufmerken wenn sich ein deutsches Parlament mit ihnen beschäftigt. Genau das tat am Freitag der Landtag von Nordrhein-Westfalen, wie Bild berichtet: 

„Bei brutalen Messer-Attacken wurden am 1.-Mai-Wochenende in NRW viele Menschen verletzt, ein Mann in Leverkusen starb sogar. Die Häufung von Gewalttaten in der Düsseldorfer Altstadt, in Dortmund, Köln oder Bielefeld in so kurzer Zeit war am Freitag Anlass für den Landtag, über Messer-Gewalt, ihre Ursachen und mögliche Folgen zu streiten." 

Das sind zwar genau die richtigen Fragen, aber – allen Medienberichten zufolge – verlief die Debatte erwartungsgemäß. Die Frage danach, ob es bei einem signifikanten Teil der Täter auffällige Übereinstimmungen gibt, wurde von den meisten Abgeordneten umschifft, womit der AfD ein Alleinstellungsmerkmal geschenkt wurde, nämlich die Tatsache migrantischer Messerkampfkulturen deutlich zu benennen. Aber um die Landtagsdebatte soll es hier auch nicht im Detail gehen. Den Auftritt des in Messerstecher-Angelegenheiten zuständigen Innenministers sollte man allerdings nicht unerwähnt lassen. Da die Berichterstattung der Bild in diesem Falle alles kurz und prägnant zusammengefasst hat, sei hier schnell noch einmal daraus zitiert: 

„Für Innenminister Herbert Reul (70, CDU) sind die Taten kein Indiz für eine insgesamt steigende Gewaltkriminalität in diesem Bereich. 'Faktenlage ist: Messerangriffe sind im Moment geringer denn je', sagte Reul. Die Zahl der Messer-Angriffe sei von 2019 bis 2022 um 27 Prozent auf zuletzt 4200 gesunken. In 149 dieser Fälle sei es um Mord und Totschlag gegangen, 26 Menschen seien dabei gestorben. Anders als vielfach dargestellt seien 'nur' 22 Prozent der fast 4000 Tatverdächtigen Kinder und Jugendliche gewesen. Die Hintergründe solcher Messer-Angriffe seien äußerst unterschiedlich, daher müsse die Debatte über Lösungen differenziert geführt werden, mahnte der Innenminister in dem hitzigen politischen Schlagabtausch".

Während des Corona-Ausnahemzustands ist die Zahl der Messerangriffe in NRW also auf 4.200 pro Jahr gesunken. Das sind immerhin noch 12 pro Tag. Und wie verhält es sich mit der Entwicklung der Messerstecher-Statistik in den Jahren beispielsweise seit 2015? Wird darüber dann auch in der vom Innenminister angemahnten „Debatte über Lösungen differenziert" gesprochen? 

Wie alltäglich ist der Messerkampf eigentlich inzwischen? Gehört der Messerangriff mittlerweile auch ganz selbstverständlich zu Deutschland? Vielleicht ist es erhellend, einfach einmal zu sehen, welche Berichte in den letzten 24 Stunden erschienen sind, in denen es um Messerangriffe ging und die in nur wenigen Minuten Suche zu finden waren. 

Aus Gräfenhainichen berichtet tag24.de

„Im Landkreis Wittenberg wird gegen einen 17-Jährigen wegen versuchter Tötung ermittelt. In einer gemeinsamen Pressemitteilung informierten die Staatsanwaltschaft und Polizei Dessau-Roßlau über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Demnach soll es am Donnerstagabend zu einer blutigen Auseinandersetzung im Bereich des Vorstadtteiches in Gräfenhainichen gekommen sein, bei dem ein 17-Jähriger mit einem Messer auf einen 18-Jährigen eingestochen haben soll. 

Der Ältere wurde mit schweren Verletzungen im Bauchbereich ins Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Nachdem der Tatverdächtige vorläufig festgenommen worden war, wurde er am heutigen Freitag einem Haftrichter am Amtsgericht Wittenberg vorgestellt. Dieser überstellte den Jugendlichen in eine JVA, um dort seine U-Haft abzusitzen. Aufgrund des jugendlichen Alters des Beschuldigten hielten sich die Pressesprecher zu weiteren Details der Tat zunächst bedeckt." 

Aus Wunstorf meldet news38.de

„Vier Frauen haben einem Mann nach dem Angriff in der Region Hannover wohl das Leben gerettet. Allerdings ist er noch nicht über den Berg. Die Polizei Hannover sagt, dass sich das Ganze am Freitag (5. Mai) gegen 17.40 Uhr am Bahnhof in Wunstorf abgespielt hat. Demnach soll ein 22-Jähriger einem 35-Jährigen bei einem Streit mehrfach mit einem Messer in den Körper gestochen haben. Während das blutende Opfer lebensgefährlich verletzt auf dem Boden liegen blieb, lief der Messerstecher weg. 

Zum Glück waren zufällig eine Bundespolizistin und drei Krankenpflegerinnen auf dem Bahnsteig. Die vier Frauen versorgten den 35-Jährigen direkt nach der Tat und riefen den Rettungsdienst. Der Rettungswagen brachte den Mann ins Krankenhaus, wo er weiter um sein Leben kämpfen muss. Die Polizei suchte mit mehreren Beamten nach dem Tatverdächtigen und der Tatwaffe, konnte bisher aber keinen Erfolg erzielen. Am Samstagmorgen war der Messerstecher noch auf der Flucht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren." 

Aus Dresden meldet die Sächsische Zeitung

„Am Leubnitztreff-Einkaufscenter an der Dohnaer Straße ist es am Freitagnachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Libyern und einem Marokkaner gekommen. Wie die Polizei am Samstagmorgen gegenüber Sächsische.de mitteilte, erlitt der Marokkaner bei einer Abwehrsituation eine leichte Schnittverletzung an der Hand." 

In diesem Fall kommt die Meldung nicht ohne einen weiteren Hinweis aus: 

„In sozialen Netzwerken wie Twitter und Telegram wird die Auseinandersetzung seit Freitagabend mit einem Video, das den Vorfall zeigen soll, verbreitet. Urheber sind die rechtsextremen Freien Sachsen. Im Post ist von einem "schweren Vorfall", einer schwer verletzten Person, einer weiträumigen Absperrung und zwei angeblichen Festnahmen die Rede. Die Polizei weist das als Falschmeldungen zurück und betont, es habe einen Leichtverletzten gegeben, festgenommen worden sei niemand - es werde wegen Körperverletzung ermittelt." 

Niemand ist festgenommen worden, es war also eigentlich alles ganz harmlos. 

Aus Dortmund melden die Ruhrnachrichten

„Auf Anfrage bestätigt eine Polizei-Pressesprecherin, dass es in einer Wohnung in der Kleinen Gildestraße zu einem Angriff gekommen sei. Offenbar habe ein circa 21-Jähriger versucht, einen circa 18-jährigen Mann in seiner Wohnung zu berauben. Als der sich wehrte, schlug der mutmaßliche Täter ihn und attackierte den jungen Mann schließlich mit einem Messer. 

Täter und Opfer hätten sich gekannt, weitere Einzelheiten möchte die Polizei nicht bekannt geben. Das Opfer wurde vor Ort ärztlich behandelt, der Täter sei der Polizei ebenfalls bekannt." 

Aus Hamburg meldet shz.de

„Bei einer Messerattacke in Hamburg-Harburg ist ein 22-jähriger Mann am frühen Samstagmorgen schwer verletzt worden. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest, wie ein Sprecher des Hamburger Lagezentrums am Samstag mitteilte. Laut den polizeilichen Angaben sind das Opfer und die Tatverdächtigen mutmaßlich miteinander verwandt. Dem Angriff war demnach eine gemeinsame Feier vorausgegangen. Auf der Straße sei es dann zu einem Streit und schließlich zu dem Messerangriff gekommen. Der 22-Jährige erlitt den Angaben zufolge eine Stichverletzung im Oberkörper und kam in ein Krankenhaus." 

Ebenfalls aus Hamburg meldet t-online.de

"Ein 35-jähriger HSV-Fan ist bei einem Messerangriff in der U-Bahn-Linie 1 in Hamburg-Winterhude am Freitagabend schwer am Kopf verletzt worden. Wie ein Sprecher des Hamburger Lagezentrums am Samstag mitteilte, ist ein 66-jähriger Mann tatverdächtig. Zu der Tat kam es gegen 23.25 Uhr, als die Bahn gerade am Bahnhof Lattenkamp einfuhr. 

Zwischen dem mutmaßlichen Täter und einer Gruppe von Fahrgästen kam es demnach im Vorfeld zu einem Streit und zu gegenseitigen Körperverletzungen. Grund dafür waren nach ersten Informationen Füße auf den Sitzen des Fahrzeugs. Als der HSV-Fan sich in den Streit einmischte, griff der 66-Jährige ihn mit einem Messer an. Das Opfer erlitt Schnittverletzungen im Gesicht und kam in ein Krankenhaus." 

Aus Gladbeck berichtet waz.de

„Bei einer Auseinandersetzung auf offener Straße in Gladbeck ist ein 40-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Ein 39 Jahre alter Mann habe ihm bei einem Streit an der Ecke Friedrichstraße/Goethestraße in der Innenstadt am Donnerstagabend in die linke Schulter und das Gesäß gestochen, wie die Polizei Recklinghausen berichtet. 

„Die beiden beteiligten Männer kennen sich seit langer Zeit und gerieten bereits in der Vergangenheit mehrfach aneinander“, so Polizeisprecherin Corinna Kutschke. Am Donnerstagabend seien sich die Männer auf der Straße begegnet und hätten sich erneut gestritten. Dabei sei es zu Handgreiflichkeiten gekommen." 

Aus Mannheim berichtet mannheim24.de

„Gegen 4:11 Uhr kommt es am Samstagmorgen (6. Mai) in der Mannheimer Innenstadt vor einem Club zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen. Als die Jugendlichen anfangen aufeinander einzuschlagen, werden offenbar auch Messer als Waffen eingesetzt. 

Zwei Jugendliche, die durch Messerstiche schwer verletzt werden, müssen in Krankenhäusern sofort operativ behandelt werden, wie das Polizeipräsidiums Mannheim berichtet. 

Der genaue Hintergrund der Auseinandersetzungen ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen, die vom Kriminaldauerdienst aufgenommen wurden." 

Aus Halle berichtet dubisthalle.de

„Am Freitagnachmittag hat ein 37-Jähirger in einem Discounter in der Silberhöhe in Halle (Saale) mehrere Waren im Wert von ca. 175,- € in seine Tasche gesteckt. Anschließend verließ er das Geschäft mit einem Messer in der Hand und ohne zu zahlen. 

Der Mann konnte durch hinzugezogene Polizeikräfte im Nahbereich gestellt werden. Die entwendeten Waren und das Messer wurden sichergestellt. Gegen ihn wird wegen Diebstahls mit Waffen ermittelt." 

Aus Freiberg berichtet die Mitteldeutsche Zeitung

„Eine 22-Jährige ist im sächsischen Freiberg mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, saß die Frau in der Nähe des Bahnhofs auf der Beifahrerseite eines Autos, als sie mit einer 25-Jährigen in Streit geriet. Daraufhin habe diese die 22-Jährige durch die geöffnete Fensterscheibe mit einem Messer am Arm verletzt und dann die Flucht ergriffen. Die Verletzte kam in ein Krankenhaus. 

Ersten Erkenntnissen zufolge kannten sich die beiden Frauen. Worum es in dem Streit ging, ist bislang unklar. Die Fahndung nach der 25-Jährigen und die Ermittlungen laufen." 

Aus Duisburg meldet lokalklick.eu

„Ein 22-jähriger Mann steht in dringendem Tatverdacht, am 3. Mai 2023 einen Mann, der sich zum Tatzeitpunkt als Beifahrer in einem Auto befunden hat, mehrfach mit einem Messer in den Oberarm gestochen zu haben. Der Geschädigte erlitt hierdurch mehrere Schnitt- und Stichverletzungen, ohne jedoch in Lebensgefahr geschwebt zu haben. Im Anschluss soll der Tatverdächtige zudem eine Frau unter Drohung mit dem Messer an der Verfolgung gehindert haben. 

Das Amtsgericht Duisburg hat heute (5. Mai 2023) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten des Angriffs am Hamborner Altmarkt wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung in Tatmehrheit mit Nötigung erlassen. Der Beschuldigte wurde bereits heute Morgen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg in seinen Wohnräumlichkeiten vorläufig festgenommen und befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft." 

Aus Öhringen berichtet echo24.de

„Im Hauseingang eines 44-jährigen Mannes in Öhringen soll es am Montag gegen 20.30 Uhr zu einer Rangelei mit dessen 62-jährigen, betrunkenen Nachbarn gekommen sein. Nachdem der 62-Jährige im Streit stürzt, sticht er mit einem Messer auf seinen Nachbarn so lange ein, bis dieser ihm schließlich das Messer abnehmen kann und es außer Reichweite wirft. 

Kurz darauf griff ein Familienangehöriger des 62-Jährigen ein und zerrte diesen aus der Wohnung seines Nachbarn. Die beiden Männer wurden bei der Auseinandersetzung schwer verletzt und zur Versorgung in zwei unterschiedliche Krankenhäuser gebracht. 

Polizei leitet Ermittlungen wegen versuchten Totschlags ein. Am Mittwoch wurde der 62-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn dem Haftrichter beim Amtsgericht Öhringen vorgeführt. Der Richter erließ daraufhin Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Aus Groß-Buchholz berichtet haz.de

„Die Polizei sucht weiter nach den flüchtigen Angreifern zu einer Messerattacke in Groß-Buchholz vom Freitag, 28. April. Bislang gibt es keine Hinweise oder weitere Beschreibungen zu den Tätern. Zwei Männer erlitten teils lebensgefährliche Verletzungen. Gegen die Angreifer wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. 

Die vier Männer hatten ihre beiden Opfer (20 und 39) in einen Hinterhalt gelockt: In einem Mehrfamilienhaus am Osterfelddamm wollten sie den Verkauf eines Gegenstandes abwickeln. Die vermeintlichen Verkäufer warteten vor dem Haus und führten die beiden Männer in das Gebäude. Dann griffen sie an. 

Die vier Täter setzten ein Messer und einen Schlagstock ein. Der 39-Jährige erlitt eine lebensgefährliche Stichverletzung und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Sein Begleiter wurde leicht verletzt. Beiden gelang die Flucht. Aus dem Auto setzten sie einen Notruf ab. Allerdings waren die Täter beim Eintreffen der Polizei verschwunden."

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netiquette:

S.Bahr / 06.05.2023

Ich saß gestern im Regio nach Berlin. In meiner Tasche befanden sich neuerdings Pfefferspray und noch ein anderer Gegenstand. Nicht um jemanden anzugreifen, sondern um meine Familie zu beschützten wenn ein sogenannter Einzelfall auf uns los gehen sollte. Ich komme mir dabei selbst etwas komisch vor, aber es ist hier mittlerweile mit allem zu rechnen. Soweit mein Sicherheitsgefühl in Deutschland.

Thomas Szabó / 06.05.2023

Kürzlich am Arbeitsplatz: Mohamed 1 und Mohamed 2 bedrohen einander mit Messern. (Sie hießen wirklich Mohamed.) Beide Mohameds fristlos entlassen. Mohamed 3 und Mohamed 4 nachbestellt. Mohamed sei Dank leiden wir keinen Mangel an Mohameds.

Michael Hinz / 06.05.2023

Das Duell sollte wieder erlaubt sein. Dann würden aus illegalen Messerattacken faire Zweikämpfe, dei denen der bessere gewinnen möge. Dann könnte sich die Justiz verstärkt beim #Kampf_gegen_rechts# einbringen.  Und im Knast würden Plätze frei für deutsche Klimaleugner. Typische Win_Win_Situation.

dina weis / 06.05.2023

Das was Reul sagt ist WischiWaschi, bloß nicht das ganze Ausmaß aufdecken. Dazu im Focus online 31.03.23 zum BKA Bericht “Analyse von Hugo Müller-Vogg. Die Kriminalitätsstatistik verschleiert ein wesentliches Problem” Hoher Anteil straffällig gewordener Ausländer in Deutschland Ohne ausländerrechtliche Verstöße registriert das BKA im vergangenen Jahr 5,4 Millionen Straftaten, begangen von 1,9 Millionen Personen. Darunter befinden sich der amtlichen Statistik zufolge 612.000 nicht deutsche Täter, das sind 32 Prozent. Von den 83 Millionen in Deutschland lebenden Menschen sind 13,4 Millionen Ausländer, also 16 Prozent. Der Anteil straffällig gewordener Ausländer ist demnach mindestens doppelt so hoch ist wie ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung. Was zeigt, dass nach Deutschland Zugewanderte oder hier als Kinder ausländischer Eltern Geborene eher Straftaten begehen als die einheimische Bevölkerung. Wahrheit muss Wahrheit bleiben und wenn es so ist, dass gerade Messerstecher oder auch sexuelle Übergriffe von einer bestimmten Gruppe verstärkt getätigt werden, dann muss man es KLAR benennen. Nicht wegducken. Das wär doch früher nie möglich gewesen, da wurden Dinge klarer benannt, man denke nur mal an den polterten Strauß oder die CDU. Hier werden Menschen am laufenden Band mit Messer und Macheten niedergemetzelt und nichts passiert, außer dass es mehr wird und man nicht drüber reden darf, das ist doch unfassbar. Solange wir uns (mit Absicht) über Nebensächlichkeiten empören, gendern und der “böse” Wolf ständig den schwarzen Peter zugeschoben kriegt, ist ja alles für diese Bananenrepublik und ihre Mitglieder in bester Ordnung. Das beste D , das wir je hatten !!!! Wann lassen sich die Leute nicht mehr veräppeln und für blöd verkaufen?

U.Hering / 06.05.2023

Nun, man kann über “Messermänner” und ihre Taten melodramatisch berichten, lamentieren, einen Zusammenhang mit verfehlter Zuwanderungspolitik beklagen, etc. Bringen wird es nichts. Dazu lohnt indes ein “Faktencheck”: 1) Personen ohne Asylanspruch oder Bleibeperspektive werden nicht mehr ausgeschafft. 2) Deutschland ist weder das Sozialamt, noch die JVA, oder die forensische Psychiatrie der Welt. 3) Also braucht es realistische Perspektiven für die nicht mehr Ausschaffbaren. 4) Deren (Aus-)Bildungsstand erlaubt jedoch derzeit keine problemfreie Integration in Gesellschaft oder Arbeitsmarkt; bisheriges Integrationsbemühen hat sich anscheinend als weithin gescheitert oder ungeeignet erwiesen. 5) Aufgrund kultureller Prägung neigen die Problemselbstlöser zu unmittelbaren Problemlösungen ohne die Staatsgewalt über Gebühr zu involvieren oder zu strapazieren, was insofern wenigstens teilweise als positiv anzusehen ist, als die “Problemgelösten” öfters auch Kandidaten für kostenintensiven Strafvollzug oder Psychiatrie wären. 6) Die Problemselbstlöser sind also nur ein Teil eines Problems, das sich aber als lösbar erweisen sollte. 7) Man müßte den orientalischen Drang der Problemselbstlösenden nur auf die richtigen “Problemverursacher” orientieren (und mit Orientierung kennen die sich religiös-kulturell bedingt aus!) 8) Es käme also auf eine neue Sichtweise an und darauf, spezielle Fähig- und Fertigkeiten demokratieutilitaristisch zu kanalisieren. 9) Eine klassische win-win-Situation: Einerseits brächte man den Orientalen das Wesen der Demokratie nahe, und andererseits bekäme die Worthülse von der “wehrhaften Demokratie” plötzlich einen konkreten Inhalt.

Michael Hinz / 06.05.2023

#Gehört der Messerangriff mittlerweile auch ganz selbstverständlich zu Deutschland?# Offensichtlich ja. Das Mittel der Politik dagegen: Wer auf den #Messerangriff# verzichtet “und_sich_nichts_zu_schulden_kommen_läßt”, soll bleiben dürfen. Ist ja nicht selbstverständlich, als Gast auf Gewalt zu verzichten.  Geniale Idee; großes Kino - wer hier aufgenommen wird und sich revanchiert, indem er sich friedlich verhält, bekommt ein Sahnehäuptchen: Keine Asylprüfung, Schluss mit dem Papierkram.

A.Schröder / 06.05.2023

Deutschland, nicht nur Solingen, hat eine lange Tradition bei der Herstellung von sehr gutem Stahl, und natürlich neben Waffen, auch Messer. Dafür muß ein Volk auch schon mal Opfer bringen. Immer dieses Gejammer. In anderen Ländern würden sich die Opfer gleich eine Blutverfiftung holen ...

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