Während der vierten Etappe der Tour de France in der nordfränzösischen Stadt Rouen bedrohte ein junger Mann erst Zuschauer mit einem Messer und griff dann einen Polizisten an.
Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag in der Nähe des Etappenziels in Rouen, wie Le Parisien berichtet. Der Täter bedrohte Zuschauer mit einem Messer, woraufhin eine Zuschauerin die Polizei rief. Als die Polizei den Angreifer verfolgte und überwältigen wollte, stach er mit dem Messer auf den Oberkörper des einen Beamten ein. Dank eines Brustpanzers blieb der Polizist unverletzt. Ein anderer Beamter schoss auf den Angreifer und traf ihn am Bein. Dieser versuchte trotz der Verletzung zu fliehen, konnte aber dann überwältigt und festgenommen werden.
Es stellte sich heraus, dass der 21-jährige Mann am 24. Juni aus einer psychiatrischen Klinik geflohen war und seither gesucht wurde. Er sei wegen versuchten Mordes an einem Polizisten angeklagt worden, weitere Ermittlungen seien im Gange, um die Hintergründe zu klären. Die Polizei habe zwar keine weiteren Angaben zum Täter gemacht, aber ein Foto in der Zeitung zeigt einen Schwarzen mit Rastafrisur, der von der Polizei am Boden fixiert wurde. Er war in eine Djellaba, das traditionelle marokkanische Gewand, gekleidet.
