Merz wird zum Muster-Merkelianer

Friedrich Merz, immer noch Bewerber um den CDU-Vorsitz, hat jetzt an die Ministerpräsidenten der Länder appelliert, sich einig hinter der Bundeskanzlerin zu versammeln, meldet presseportal.de. "Es wäre aus meiner Sicht gerade jetzt wünschenswert, dass sich die Ministerpräsidenten unseres Landes – trotz der berechtigten Kritik zum Beispiel am Beherbergungsverbot – einmal ohne Wenn und Aber hinter die Bundeskanzlerin stellen und ihre Bemühungen unterstützen würden, das Land vor einem zweiten Lockdown zu bewahren", habe Merz der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gesagt.

Auch in dem Satz "Wir haben zu viele resignierte Unionswähler, die uns nicht mehr wählen und in die Enthaltung geflüchtet sind" wolle er keinesfalls einen Bruch mit der Ära Angela Merkel in der CDU sehen. "Ich habe immer gesagt, dass wir am Ende einer sehr erfolgreichen Zeit stehen. Jetzt müssen wir uns damit beschäftigen, wo wir in Deutschland und Europa in den nächsten zehn Jahren hinwollen. Das ist kein Bruch, das sind neue Antworten auf die neuen Herausforderungen, die vor uns liegen", habe Merz betont. Für etliche politisch heimatlos gewordene einstige Christdemokraten dürften diese Bekenntnisse eine Enttäuschung sein. Allerdings mühen sich die anderen Kandidaten um den CDU-Vorsitz mindestens ebenso eifrig darum, ihre Unterstützung für den Kurs der Kanzlerin zu betonen.

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