Es fällt auf, dass die deutschen Leitmedien jeden Tag damit beschäftigt sind, Zeichen von Despotismus, Narzissmus und Größenwahn bei Donald Trump zu diagnostizieren, aber nie bei Angela Merkel. Dabei hat sie gerade zehnminütige Ovationen auf dem Parteitag entgegengenommen, wobei zahlreiche Delegierte Tränen in den Augen hatten – ein neues Phänomen in der Geschichte der Demokratien, dafür aus Nord-Korea wohlbekannt. Auch die Wahrheitsliebe der deutschen Kanzlerin wäre eine Betrachtung wert, wird jedoch taktvoll vermieden, während die Flunkereien und trolligen Tweets von Trump täglich neue Empörung auslösen.
Wenn ich einmal genauer ins Auge fassen würde, wie wahrheitsliebend die deutsche Kanzlerin in meiner Gegend, im Nahen Osten, vorgeht, käme ich zu dem Ergebnis, dass sie fast immer genau das Gegenteil von dem tut, was sie sagt oder verspricht. Israels Sicherheit, verkündete sie einst, sei „deutsche Staatsräson“, doch ihr außenpolitischer Berater Christoph Heußgen ist ein ausgepichter Israel-Feind, der in der UN und anderswo alles tut, um Israel zu schädigen. Dafür gilt die zärtliche Sympathie und aktive Unterstützung der Merkel-Regierung dem iranischen Mullah-Regime, das nicht nur grausam die eigene Bevölkerung unterdrückt, sondern immer wieder die Vernichtung Israels zu seiner „Staatsräson“ erklärt.
Wie israelische Zeitungen, etwa die Jerusalem Post berichten, hat die um Israels Sicherheit Besorgte heimlich bei osteuropäischen Regierungschefs angerufen, um sie von einer Verlegung ihrer Botschaften nach Jerusalem abzuhalten. Sie agiert mit Vorliebe, wie man früher in Berlin sagte, „hintenrum“. Ja, man könnte „hintenrum“, ein knappes Synonym für Heimtücke, Falschheit und Unaufrichtigkeit, den Arbeitsstil ihrer Regierung nennen. Offenbar auch der eigenen Bevölkerung gegenüber. Auch da gäbe es manches Wort über ihre Wahrheitsliebe zu verlieren. Doch die deutschen Medien sind Gott sei Dank mit Trump beschäftigt. Möge er lange leben! Die deutsche Kanzlerin kann sich zum Neuen Jahr nichts Besseres wünschen.
Beitragsbild: Sandro Halank CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Danke, lieber Chaim Noll, für diese klare Ansage! Ihnen als gelerntem und - gottlob - abtrünnigem DDR-Bürger, der bereits in jungen Jahren die Verlogenheit und Hinterhältigkeit des real existierenden Sozialismus durchschaute, müsste Merkel doch als ein déjà vu aufstoßen. Diese Frau hat ihre Gesinnung als dem MfS nahe stehende FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation - kurz Agitprop - nie abgelegt. Lügen, Hintertreiben und das Zerstören von Existenzen standen doch ganz oben auf der Agenda eines jeden Funktionärs des Unrechtsstaats DDR. Ich frage mich manchmal, ob diese Frau nach der langjährigen Praxis noch zwischen Dichtung und Wahrheit unterscheiden kann. Manchmal holt sie ihre Vergangenheit allerdings wieder ein. Es gibt ein Foto, auf dem sie als Bewacherin des Dissidenten Robert Havemann auf seinem Grundstück außerhalb Berlins zu "bewundern" ist. Trotz aller Bemühungen, es zu eliminieren, grassiert es unauslöschlich im Netz. Doch zurück zu Ihrem Text, Herr Noll: Ich finde auch, dass unsere Regierung und die ihr mehr als ergebene lokale Presse Donald Trump in Ruhe lassen und vor der eigenen, vor Müll nur so strotzenden Haustür kehren sollten. Dass Trump ein erklärter Freund Israels ist, ehrt ihn in meinen Augen ungemein.
Nur für alte weiße Männer ist Sprache noch ein Vehikel der Wahrheit. Dem Personal der postfaktischen Epoche hingegen liefert sie bewährte Beschwörungsformeln, um die eigenen Aktionen zu untermalen und fremde Hirne einzuschläfern. Solange Ziel Nummer Eins lautet, sich vom Klassenfeind abzusetzen und die eigene Moralität zu inszenieren, sind die Inhalte dieser magischen Rituale so wenig einklagbar wie Waschmittelwerbung: It’s stupid, but it sells.
Da gab es einmal einen schönen Film mit dem Titel "Lang lebe Ned Devine", wo ein ganzes Inseldorf vom Lottogewinn eines verstorbenen Inselbewohners profitierte, also hoffen wir inständig, daß unsere "Große Vorsitzende" den Inselbewohnern in "DDR2.0" (mittlerweile kann man das nach der fast alleinigen Eigenschöpfung des sog. Migrationsbegrüßungspaktes für Ehemalsdeutschland als europäische Insel ausgehen) lange genug erhalten bleibt, damit wir hier weiter "gut und gerne leben"...
Die Analyse unserer Göttlichen, sowie deren Arbeitsstil haben Sie sehr gut beschrieben. - Erschüttert hat mich der letzte Absatz, dass diese Person osteuropäische Regierungschefs angerufen haben soll, um sie von einer Verlegung ihrer Botschaften nach Jerusalem abzuhalten. Das sieht ihr ähnlich. Auch hier - wie im Fall der Grenzöffnung - kann sie einfach nicht zugeben, dass sie nicht richtig liegt bzw. gelegen hat und versucht stattdessen - AGITPROP-geschult, wie sie ist - andere auf ihre Seite zu bringen, nur um ihr eigenes Handeln (bzw. Unterlassen) zu legitimieren. Diese Frau ist das größte Unglück nach '45, das uns passieren konnte! Und wo lässt man so jemanden schon wieder unkontrolliert machen?! Da meldet sich doch gleich wieder meine Galle...würg...
Untugenden wie Scheinheiligkeit, Unehrlichkeit (kurz gesagt: Charakter- und Rückgratlosigkeit) scheinen Grundvoraussetzungen für einen Posten in der hiesigen Politik zu sein. Gepaart mit völliger Plan- und Ahnungslosigkeit sowie Unbelehrbarkeit. "So nehmen Sie doch Vernunft an!" "Nein! Ich bin Abgeordneter und als solcher grundsätzlich unbestechlich!"
Sie setzt damit die "Hintenrumpolitik" der DDR als Regierungschefin der Bundesrepublik fort und knüpft an die von den Nazis ererbte Tradition des "Neuen Deutschland" an.Wie sagt man: neuer Wein in alte Schläuche! Gelernt ist gelernt. Da kann man nichts machen, Frau Bundeskanzlerin.
Das Ding aus der Uckermark, sagt/lügt schon seit einer Ewigkeit......man muss nur ihre Interviews und Aussagen der letzten zwanzig Jahren verfolgen und vergleichen. Da biegen sich die dicksten Balken!!! Der perfekte, übrig gebliebene , Wendehals seit dem Mauerfall. Wie lange noch.......???