Alexander Wendt / 16.05.2018 / 06:29 / Foto: Helgi Halldórsson / 50 / Seite ausdrucken

Merkels toter See

Neben der Fake History, etwa in Gestalt der Saga, türkische Gastarbeiter hätten Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut, gibt es das vergleichsweise wirksamere Instrument der Gegenwartslegende. Sie biegen aktuelle Debatten so, dass sie in einen bestimmten Deutungsrahmen passen. Ein schönes Beispiel lieferte Katrin Göring-Eckardt mit der Behauptung, weltweite Flüchtlingsströme hätten irgendetwas mit dem Sojaanbau für den Fleischkonsum der Deutschen zu tun:

„Viele Fluchtbewegungen kommen deswegen zustande, weil wir so leben, wie wir leben. Menschen fliehen auch, weil kein Wasser da ist, weil es Dürren gibt, weil sie ihre eigenen Lebensmittel nicht mehr anbauen können, weil sie das Soja für unsere Fleischproduktion anbauen.“

In dieser Behauptung stecken zwei Topoi, die dem grünen Herzen teuer sind: westliches Schuldgefühl, Agitation gegen Fleisch. Und sie erweist sich schon nach dem kurzen Blick auf die Zahlen als purer Nonsens. Die zehn größten Sojaanbauländer der Welt heißen USA, Brasilien, Argentinien, China, Indien, Paraguay, Kanada, Ukraine, Bolivien und Uruguay; aus keinem der Länder strömen Flüchtlinge. Umgekehrt spielt weder in Syrien, Afghanistan und den diversen Herkunftsländern der Migranten, die nach Deutschland kommen, Sojaanbau irgendeine Rolle.

Auf dem Katholikentag in Münster versuchte sich Angela Merkel an einem ähnlichen Biegen und Brechen des Faktischen: Sie dozierte auf der Bühne über den Zusammenhang, der nach ihrer Meinung zwischen der Austrocknung des Tschadsees und der Formierung der islamistischen Terrororganisation Boko Haram besteht. Im Wortlaut klang das so:

„Schaun Sie sich einfach mal, wenn Sie’s nicht schon gemacht ham, vielleicht haben’s hier ja auch alle gemacht, die Karte vom Tschadsee vor 40 Jahren an, vor 20 Jahren an, von heute an. Da kommen Ihnen die Tränen. Da ist ein ganzer See nicht mehr da. Da haben 100 Millionen Menschen gelebt. Und es hat sich die Welt und niemand (…) richtig drum gekümmert. Und in der Situation ist Boko Haram entstanden.“

Der Tschad-See liegt nicht in Nigeria...

Zunächst einmal erhellt eine kurze Geschichte von Boko Haram die Lage. Die muslimische Terrororganisation entstand 2002 im Norden Nigerias, also kurz nach dem Anschlag al-Quaidas auf das World Trade Center. „Boko Haram“ bedeutet „Bücher sind verboten“, freier übersetzt auch „westliche Bildung ist verboten“. Die bewaffnete Truppe mit etwa 15.000 Mitgliedern ist Teil der islamistischen Gewaltentwicklung seit 2001, die von al-Quaida über die Al-Shahab-Milizen in Somalia und den IS bis zu der indonesischen Terrororganisation Darul Islam reicht.

Das Hauptgeschäft von Boko Haram besteht in extrem gewalttätigen Überfällen auf Dörfer, Mord an Christen wie an Muslimen, die sich entgegenstellen, und der Massenentführung von Mädchen. Seit seiner Gründung tötete Boko Haram Zehntausende und vertrieb etwa 2,3 Millionen Menschen. Ihr Hauptquartier wechselte seit 2002 einige Male, befand sich aber immer im Norden Nigerias.

Und nun zum Tschadsee: Er liegt nicht in Nigeria, sondern, wie der Name schon sagt, im Nachbarland Tschad. Er grenzt nur an eine nigerianische Provinz. Der ehemals sechstgrößte See der Erde verlor seit den sechziger Jahren 90 Prozent seiner Wasserfläche, zum einen durch extreme Trockenheit, zum anderen durch steigende Wasserentnahme aus dem Fluss, der ihn speist. Schon 1972 spaltete sich der See durch die Austrocknung in ein Nord- und ein Südbecken. Dass der ganze See, wie Merkel meint, „nicht mehr da“ ist, stimmt nicht.

Aber für das Land bedeutet die Schrumpfung des ehemals riesigen Sees ein großes Problem. Trotzdem blieb das Land politisch halbwegs stabil. Obwohl es zu den sieben ärmsten Ländern der Welt zählt und mit etwa 14 Millionen Einwohnern auch zu dem am dünnsten besiedelten, flohen in den vergangenen Jahren Hunderttausende aus den Nachbarländern vor Gewalt in den Tschad, darunter 280.000 aus dem Sudan und etwa 20.000 von Boko Haram vertriebene Nigerianer. Kein Staat Afrikas beherbergt im Verhältnis zu seiner angestammten Bevölkerung so viele Flüchtlinge. Wie Merkel übrigens auf 100 Millionen Menschen in der unmittelbaren Nähe des Tschadsees kommt, die dort einmal gelebt haben sollen, bleibt angesichts der tatsächlichen Bevölkerungszahlen rätselhaft.

Dass Tausende vor Boko Haram in das Land des austrocknenden Sees fliehen, dessen große Wasserverluste außerdem in den siebziger Jahren stattfanden – das allein lässt schon von Merkels Behauptung nicht übrig, der austrocknende See im Nachbarland Nigerias sei irgendwie ursächlich für das Entstehen der jihadistischen Terrorarmee im Jahr 2002. Nun war Merkels Ausführung in Münster ein typischer Merkelismus: Sie sprach nicht von einer direkten Ursache, sondern konstruiert einen vagen, nicht näher erklärten Zusammenhang: „in der Situation ist Boko Haram entstanden.“

Der Klimawandel, Lieblingsgroßthema der Bundeskanzlerin

Den eigentlichen Entstehungsgrund für Boko Haram und ähnlich gelagerte Organisationen erwähnt sie gar nicht erst: den aggressiven Islam, der seit dem Jahr 2000 vor allem dank der Finanzierung aus Saudi-Arabien weltweit expandiert. Bei Merkel besitzt der militante Islamismus den Status eines Naturereignisses: Er ist nun mal da. In ihren Ausführungen auf dem Kirchentag kamen die Begriffe Islam und islamistisch gar nicht vor. Dort, wo sich wirtschaftliche und ökologische Miseren ausbreiten, setzt er sich nach einem deterministischen Muster fest. Schuld an Boko Haram ist also die Austrocknung des Tschadsees, auch, wenn der im relativ stabilen Nachbarland liegt. Das Trockenfallen eines Sees wiederum lässt sich dem Lieblingsgroßthema der Bundeskanzlerin zuschlagen, dem Klimawandel. Da sich das Klima immer und überall wandelt, passt der Begriff also ebenfalls immer und überall, auch, wenn es wie im Fall des Tschadsees sehr komplexe Ursachen gibt. Ein Phänomen (islamistischer Terror) fügt sich dann argumentativ in ein vorgeprägtes Muster, so, wie bei Göring-Eckardt Massenmigration das grüne Schema bestätigt (Fleisch essen ist schlecht).

Wie hängen nun gewalttätiger Islam in Nigeria und die wirtschaftliche Misere des Landes wirklich zusammen? Wer sich die Daten ansieht, erkennt sehr schnell, dass nicht der Wasserschwund eines Sees im Tschad etwas mit den Gewaltproblemen Nigerias zu tun hat, sondern die demographische Entwicklung. In Nigeria leben derzeit etwa 185 Millionen Menschen; seit 1990 verdoppelte sich die Bevölkerung fast. Gut die Hälfte der Nigerianer besteht aus Jugendlichen unter 15 Jahren. Die Bevölkerungsdichte des Landes beträgt 197,2 Einwohner pro Quadratkilometer – im Nachbarland Tschad sind es 10 Einwohner pro Quadratkilometer. Demographen gehen davon aus, dass Nigeria noch in diesem Jahrhundert die USA in der Bevölkerungsgröße überholen wird (dort leben derzeit 325 Millionen Menschen).

Um die Zahl der Jobs zumindest gleichauf mit einem solch extremen Bevölkerungswachstum zu halten, bräuchte Nigeria ein Wirtschaftswachstum, das mehr als doppelt so hoch ausfallen müsste wie das von China und Südkorea in deren besten Zeiten. Nun ist der westafrikanische Staat allerdings kein Industrieland, sondern eine zwar ölreiche, aber auch von Korruption, Tribalismus und schlechter Bildung gepeinigte Nation. Das bevölkerungsreichste Land Afrikas kann als Musterbeispiel für den youth bulge dienen, den Überschuss vor allem schlecht gebildeter junger Männer ohne Chance auf wirtschaftlich aussichtsreiche Betätigung.

Teil einer mächtigen Raub- und Vergewaltigungstruppe

Warum entstehen dann aber keine christlichen Terrorarmeen in Nigeria? Die christliche Community ist dort neben dem vorherrschenden Islam durchaus präsent (wie übrigens auch im Tschad). Warum entsteht keine politische Bewegung, die es sich zum Ziel setzt, Korruption und unfähige Eliten zu bekämpfen? Diese Frage führt zu einer Antwort, weshalb Boko Haram Zulauf erhält. Erstens bietet deren Ideologie ein sehr einfaches Gerüst, an dem sich auch jeder junge Mann ohne Schulbildung festklammern kann: Der Westen ist Sünde, der Islam ist die Lösung – aber nur dann, wenn er als wortwörtliche Befolgung des Korans praktiziert wird. Und zweitens machen islamische Terrorarmeen weltweit jungen Männern das Angebot, Teil einer mächtigen Raub- und Vergewaltigungstruppe zu werden, legitimiert durch eine religiöse Ideologie, die sich auf dem Vormarsch befindet. Auf ganz ähnliche Weise rekrutierte der Islamische Staat muslimische Desperados aus dutzenden Ländern. Dort, wo die normale Ökonomie keine Grundlage findet, tritt die Gewaltökonomie an ihren Platz.

Hätte Merkel auf dem Katholikentag darüber geredet, dann wäre sie unweigerlich bei dem entscheidenden Punkt gelandet: Der Überschuss junger hoch aggressiver muslimischer Männer bildet einen perfekten Nährboden für islamistischen Terror. Und genau dieses Ferment, genau diesen Nährboden importiert sie mit ihrer Politik seit 2015 im großen Stil nach Deutschland. Der Zustrom junger Männer reicht zwar längst nicht aus, um die youth bulge in Afrika oder auch nur in Nigeria wenigstens zu mildern. Aber er genügt für den zügigen Ausbau jihadistischer Strukturen, wie sie schon in Frankreich, Belgien und Großbritannien existieren. Wer sich mit Einblicken in diese Entwicklung belasten will, dem sei Constantin Schreibers Buch „Inside Islam. Was in deutschen Moscheen gepredigt wird” empfohlen.

Merkel beschreibt das Problem nicht nur falsch. Ihre Politik ist ein erheblicher Teil des Problems.

Da kommen einem die Tränen.

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Daniel Oehler / 16.05.2018

Auf Kirchen- und Katholikentagen passt sich Frau Merkel, Macht- und Wählerstimmen-geil wie immer, den Denkmustern der kirchlich-gutmenschlichen Szene an. Sie geht davon aus, dass die Besucher von Kirchen- und Katholikentagen genauso ticken wie die Grünen: Moslems sind gut, Islamkritik ist böse, Tofuschnitzel sind gut, Fleisch ist böse, Klimawandel ist schlimmer als Terror, der Stuttgarter Juchtenkäfer wird notfalls mit Waffengewalt verteidigt, EU ist gut, EU-Kritiker sind verkappte Nazis, Trump oder Orban sind der Antichrist und die AfD ist der Partei gewordene Diabolus. Schubladendenken war schon immer das größte Talent von Pseudo-Intellektuellen. Denk ich ans Merkelwählerland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht.

Gabriele Schulze / 16.05.2018

Wer beaufsichtigt diese Frau??? Gibt es niemanden, der gegenliest? Beziehungsweise, der die Ghostwriter gegenliest?? Da haben die Lobbys aber ganze Arbeit geleistet. Diese Verdummungsstrategie ist gemeingefährlich!

Rolf Menzen / 16.05.2018

Ist mir ein Rätsel, wie jemand, der dermaßen dämlich ist, sich so lange an der Macht halten kann. Man könnte anfangen, an VT zu glauben.

Frank Volkmar / 16.05.2018

Und das interessante an der Geschichte ist, das Gunnar Heinsohn die Problematik detailliert beschrieben hat. Es wird nur nicht zur Kenntnis genommen, geschweige denn überhaupt ansatzweise diskutiert ! Gleiches gilt für die Analysen von Ruud Koopmans zum Thema Integration und islamischer Fundamentalismus. Bei dieser Verweigerungshaltung wundert man sich noch, das die AfD immer mehr Zulauf erhält ! Das ganze lässt nur den Schluss zu, das es hier nicht um ein abarbeiten von Problemen geht, die eine fundierte Analyse voraussetzen, sondern um das durchhalten einer Ideologie !

Dietmar Blum / 16.05.2018

Was ist eigentlich die Steigerung von Schwadroneuse?

Bärbel Schneider / 16.05.2018

Maximilian Krah hat Merkels Denkweise einmal ungefähr wie folgt beschrieben: Es gibt nur eine Welt, keine Nationen, alle Menschen haben genau dieselben Rechte, und sie ist als Kanzlerin Deutschlands nur die Verwalterin eines Bezirks der ganzen Welt, aber verantwortlich für das Wohlergehen aller Menschen der ganzen Welt. Ebensowenig, wie beispielsweise ein Bayer daran gehindert werden kann, nach Thüringen umzuziehen und dort Sozialhilfe zu beziehen, ganz gleich, wie arbeitsunwillig und kriminell er ist, kann und darf ein Afrikaner daran gehindert werden, nach Deutschland umzuziehen. Insofern ist es nur folgerichtig, auch bei schwersten Vergehen fast nie auszuweisen, die Grenzen aufzuheben und die Einwanderung nicht zu steuern. So lange es den ethnisch Deutschen noch besser geht, die Kriminalität hier noch geringer ist als - sagen wir - in Nigeria, haben sie keinen Grund, sich zu beschweren. Erst wenn es allen gleich (schlecht) geht, ist Merkels Eine-Welt-Ziel erreicht. Dass die europäische Kultur und die innere Sicherheit (die zwar in Riesenschritten abgebaut wird, aber doch noch besser als in vielen anderen Ländern ist), der Grund für unseren noch vorhandenen Wohlstand, unsere wirtschaftliche Macht und damit für die politische Macht auch Merkels ist, begreift sie nicht. Es kann ihr auch egal sein. Wenn unser Land dank ihrer Politik zusammenbricht, ist sie nicht mehr an der Macht.

Michael Hofmann / 16.05.2018

Es ist traurig in welcher Welt unsere politischen Entscheidender leben.Leider ist der fehlende Sachverstand nicht nur auf den Tschadsee beschränkt . Manch Grundschüler hat mehr Lebenserfahrung und kann Ursache und Wirkung unterscheiden.Wer hätte gedacht, daß ich jemals sowas schreiben muß

Paul J. Meier / 16.05.2018

Dass Religionsglaube eine mehr oder weniger milde Form der Geisteskrankheit ist, zeigt der Umstand, dass Leute auf Knien vor einem Gott herumrutschen, den es gar nicht gibt. Wäre dieser Umstand nicht durch dieses Wort “Religion” sanktioniert, nicht auszudenken. Weder haben die Christen das Theodizee-Problem gelöst, noch können Moslems erklären, warum sie ausgerechnet bei Ungläubigen um Hilfe und Schutz nachsuchen, wo Gott doch allmächtig ist. Diese Diskussionen enden in der Regel bei immunisierungsstrategischen Aussagen wie dieser, dass Antworten darauf unseren Verstand überfordern. (Oder darin, dass man eins über den Schädel kriegt). Und wo der Verstand überfordert ist, greift der Glaube. Blöd nur, dass unsere Probleme nur durch den Verstand zu lösen sind. Merkel wäre vielleicht als Laienpredigerin in einer priesterarmen Gegend nützlich, als Kanzlerin ist sie völlig überfordert. Schön, dass es noch Leute wie sie gibt, die nicht unhinterfragt jeden Blödsinn dieser Dame hinnehmen.

Werner Arning / 16.05.2018

Da der muslimisch geprägte Norden des Landes von dem Ölreichtum in den küstennahen, südlichen Landesteilen,  die christlich geprägt sind, wenig hat, fällt es Boko Haram relativ leicht, in der dortigen Bevölkerung Unterstützung zu finden. Die Menschen im Nordosten fühlen sich benachteiligt und es fällt leicht dieses Gefühl für islamistische Zwecke zu missbrauchen und gegen Christen zu kanalisieren. Im Nordosten finden die Terroristen Rückzugsgebiete und sie finanzieren sich vor allem auch durch Entführungen. Was das Ganze mit dem Tschad-See zu tun hat, ist mir auch nicht klar.

C. Buchta / 16.05.2018

Wissenschaftler haben seit den siebziger Jahren Studien und Warnungen über Wasserknappheit als Folge von ungebremstem Bevölkerungswachstum veröffentlicht. Wer das Prinzip des exponentiellen Wachstums nicht begreift, hat in der Politik nichts verloren. Er schädigt das Land. Die Menschheit ist schon von vielen schlimmen Ideologien heimgesucht worden, aber ich fürchte, die Ideologie des Islam die schlimmste und langfristig destruktivste.

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