Bislang hat die Bundeskanzlerin den Corona-Ausnahmezustand über Vereinbarungen mit den Landesministerpräsidenten organisiert. Die Umsetzung der vereinbarten Verbote und Gebote war und ist Sache der Landesregierungen. Inzwischen sind nicht mehr alle Ministerpräsidenten widerspruchslos zu Verschärfungen bereit. Doch muss die Regierungschefin deshalb auf das „Zügel straffer ziehen“ verzichten? Nein, sie umgeht die Ministerpräsidenten einfach und vereinbart mit den Oberbürgermeistern der wichtigsten Großstädte die weiteren Verbote und Verpflichtungen..
Es ist noch nicht lange her, als man sehen konnte, dass Angela Merkel ungehalten war über die Weigerung des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, in seinem Land Bußgelder für die Masken-Verweigerung zu verhängen. Als es dann bei einer späteren Sitzung im September darum ging, Mindestbußgelder für Nicht- oder Falschangaben bei der umstrittenen Abfrage persönlicher Daten in der Gastronomie zu verhängen, war es neben Haseloff auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der dies verweigerte. Im Freistaat Sachsen gab es die Pflicht, beim Besuch eines Wirtshauses seine Daten zu hinterlassen, nie und der Ministerpräsident sah auch keine Veranlassung, diese einzuführen. Sachsen-Anhalt hatte diese umstrittene Datensammlung sogar im September wegen Wirkungslosigkeit abgeschafft.
Zwei Mal war die deutsche Regierungschefin also mit Verschärfungsinitiativen in Teilen des Landes gescheitert. Nun kommt aber eine Verschärfungswelle für die Bewohner deutscher Großstädte. Die Kanzlerin hat ihr Ausnahmezustands-Management jetzt modifiziert. Sie umgeht die Länder einfach und plant weitere Reglements für die Bürger mit eingeschränkten Bürgerrechten nun gemeinsam mit deutschen Oberbürgermeistern. Den Auftakt gab es am Freitag. Da vereinbarte die deutsche Regierungschefin mit den Stadtoberen der elf größten deutschen Städte die nächsten Maßnahmen in einem Acht-Punkte-Plan.
Hineinregieren in die Rathäuser?
Das gemeinsame Papier sieht u.a. vor, dass beim Überschreiten der Schwelle von 50 neuen positiven Coronatests je 100.000, eine erweiterte Maskenpflicht auch auf Straßen und Plätzen, strenge Kontaktbeschränkungen und gegebenenfalls auch Sperrstunden und Alkoholverbote eingeführt werden sollen. Berlin, Frankfurt und jüngst auch Köln haben schon entsprechende Verordnungen erlassen. Falls der Anstieg positiver Testergebnisse dann binnen zehn Tagen nicht zum Stillstand komme, seien „weitere gezielte Beschränkungsschritte unvermeidlich“.
Zu den Maßnahmen gehöre es auch, dass bei 35 neuen positiven Corona-Testergebnissen pro 100.000 Einwohner in einer Woche die Krisenstäbe der betroffenen Großstadt von Beratern aus dem Robert-Koch-Institut unterstützt werden. Ansonsten wird in dem Papier über den Einsatz von Bundespolizei und Bundeswehr für die Städte nachgedacht.
In zwei Wochen soll nach Angaben der Bundeskanzlerin dann weiter beraten werden. Es könnte sich also eine Art des direkten Hineinregierens des Kanzleramts in die Rathäuser etablieren. Manche Oberbürgermeister fühlen sich dadurch vielleicht enorm aufgewertet. Zumindest ist von keinerlei Widerspruch in der Runde berichtet worden.
Leipzigs Oberbürgermeister und Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) begrüßte das Ergebnis auch öffentlich. Vielleicht gefällt es ihm, sich damit in einen Gegensatz zum Ministerpräsidenten zu setzen, der zuletzt als Verschärfungs-Verweigerer auffiel. Dass die Regierungschefin unter Umgehung der Landesregierungen direkte Politik-Abstimmungen mit der kommunalen Ebene pflegt, verändert diese Republik abermals. Das Kanzleramt etabliert im Zeichen von Corona neue direkte Einflussmöglichkeiten.
Beitragsbild: Sandro Halank CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Für mich ist diese "dubiose Kanzlerdarstellerin," deren "Auftrag" es ist unsere Wirtschaftskraft zu zerstören, uns Bürger krank zu paniken, mit Verlaub "selbst schwerst psychisch krank". Hoffentlich wird bald herauskommen, welche "Beraterfirmen/Lobbyisten" diese kranke Frau, nebst ihrer dubiosen Koalition tatsächlich "steuern"! Helmut Kohl der "Kanzlerin Macher" hatte sich in seiner Regierungszeit schon damals bei einem Empfang des Herrn Bill Gates verbal angebiedert, dass einem übel wurde. Ich erinnere mich noch sehr gut an Fernsehaufnahmen/Mitschnitte, in denen Kohl vor laufender Kamera fast "Kniefälle" vor Herrn Gates gemacht hat! Ich denke , dass Gates und viele andere Milliadäre das momentane Geschehen politisch steuern! Halt Regierungssponsoring............. Wir leben in einer absolut klug gesteuerten, bösartigen, um nicht zu sagen "satanistischen" Zeit. Klingt naiv ok....ich sehe das so......
Ministerpräsident (einer dämlicher als der andere) immerhin demokratisch gewählt. War gestern. Heute VEB Oberbürgermeier! ( Kommunalwahlbeteiligung: 25% ?).
Das ist also das Naturtheater von Oklahoma. - Auch dir wird eine Stellung zugeteilt. Fragen stellen ist nicht nötig.
Löscht bitte das Bild der kinderlosen Jungfrau Angela !
Bei der Kommunalwahl in NRW erzielten die Blockparteien ( hierzu zähle ich auch die Freien Wähler) 95 % der Stimmen. Man könnte zu jedem Thema Sachargumente anführen, aber Zeitverschwendung. Kritiker ( jüngstes Beispiel-der mir nur aus dem Boulevard bekannte Wendler) werden niedergemacht und ihrer Existenz beraubt. Sogar das " Niederknieen vor Floyd " soll bei den Olympischen Spielen erlaubt bzw. gefördert werden.......was für eine dekadente Welt ! Wenn die Frauen in Köln eine Bürgermeisterin wie Reekers wählen, dann frage ich mich ? Sind die Wähler dumm ?
Wer sagt's denn: Die altgediente Agitpropse hat schon längst die DDR-02 bei uns etabliert. Alles läuft par ordre de Mufti/Mutti. Mal sehen, wie weit man sie noch gehen lässt, ehe sich Bürgerproteste erheben. Allerdings denke ich, dass dies in Doofland erst dann passiert, wenn auch der Letzte morgens aufwacht und erstaunt feststellt, dass er sein eigenes Land nicht wiedererkennt. Bis dahin gilt für die meisten total vertrottelten Michels und Michelinen, dass Muddi doch so fürsorglich ist und über einen unwiderstehlichen Charme verfügt. Das behaupten Leute aus meinem Bekanntenkreis. Zumeist Frauen und mehrere davon pensionierte Grundschullehrerinnen. Ja, Merkel besitzt in der Tat den Charme einer Planierraupe. Noch Fragen?
Einleitung: Bisher wurden von der Forschung 111 Virus-Familien entdeckt. Diese enthalten 1,65 Millionen unentdeckte Viren. Zwei dieser Virus-Familien sind die Influenza- und Corona-Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen und in Deutschland ungefähr von Dezember bis März auftreten. Die Viren dieser Familien verändern sich ständig (ungefähr alle drei Monate). Es sind also Großfamilien mit etlichen Verwandten. Und genau wegen dieser ständig stattfindenden Mutation muss der Influenza-Impfstoff jedes Jahr angepasst werden. Die »normalen« Corona-Viren sind weltweit für 10 bis 20 % der herkömmlichen Erkältungen verantwortlich. "SARS-CoV-2" ist ein neuartiges Corona-Virus. Die von ihm ausgelöste Atemwegskrankheit wurde "Covid-19" genannt. Es hat sich sehr schnell gezeigt, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist. Bis zum 10.10.2020 gibt es in Deutschland 9.604 Covid-19-Tote (RKI). Fragen: Warum wird in fast allen Artikeln nicht eindeutig zwischen Corona (Familie), SARS-CoV-2 (Virus) und Covid-19 (Krankheit des Virus SARS-CoV-2) unterschieden? Was beinhalten die aktuellen, ansteigenden Fallzahlen? Sind es Testproben, die das SARS-CoV-2 Virus enthalten? Aber dieses Virus sollte es wegen der sich alle drei Monate vollziehenden Mutation nicht mehr geben; sondern nur noch Mutationen von ihm.Müsste demzufolge nicht auch der Test angepasst werden?Was wird also gegenwärtig (nicht im März 2020, nicht im April 2020 und nicht im Mai 2020) konkret getestet?