Immer wieder und immer öfter ruft die Kanzlerin zum Kampf gegen den Antisemitismus auf. Die Bürger, die Zivilgesellschaft sollen das leisten, wozu die staatlichen Agenturen offenbar nicht imstande oder nicht willens sind. Lagerfeld hatte recht: "„Selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde (ins Land) holen.“
Merkel ruft zum Widerstand gegen Antisemitismus auf Angriffe auf Juden nehmen in Deutschland zu. Kanzlerin Merkel mahnt, alle seien in der Pflicht, sich dem Hass entgegenzustellen. Der Kampf gegen Antisemitismus wird 2020 auch ein Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Hier
Merkel: Antisemitismus darf keine Chance haben Aus der Gesamtverantwortung Deutschlands für seine Geschichte ergibt sich für die Bundeskanzlerin, sich überall für Toleranz, friedliches Miteinander und Demokratie einzusetzen. So sei auch Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. Hier.
Merkel ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf Für die Kanzlerin ist es eine "tägliche Aufgabe", sich mit aller Kraft Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit entgegenzustellen. Es sei eine Schande, dass keine jüdische Einrichtung ohne polizeiliche Bewachung existieren könne, sagt Merkel. Hier
Merkel findet Antisemitismus "bedrückend" Noch sei das Ziel nicht erreicht, dass es in Deutschland keine antisemitischen Tendenzen mehr gebe. Nötig sei "die Zivilcourage aller Menschen im Lande, dass sie Antisemitismus nicht dulden". Hier
Merkel: „Antisemitismus ist noch Teil unserer Gesellschaft“ „Leider ist es auch heute noch so, dass Antisemitismus und menschenfeindliche Hetze Teil unserer Gesellschaft sind und deshalb gehen wir dagegen natürlich entschieden vor“, sagte die Bundeskanzlerin in ihrem Video-Podcast. Hier
Angela Merkel beklagt neue Formen des Antisemitismus "Wir haben jetzt auch neue Phänomene, indem wir Flüchtlinge haben oder Menschen arabischen Ursprungs, die wieder eine andere Form von Antisemitismus ins Land bringen." Hier
Beitragsbild: Kuebi CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Ich bin Jude. In Deutschland geboren und aufgewachsen. Ich habe den überwiegenden Teil meines Lebens hier verbracht. Der Kindergarten, die Grundschule, der Jugendclub und die Synagoge mussten und müssen von Polizisten bewacht werden. In der hiesigen Schule wurde ich als Saujude beschimpft und geschlagen. Im Beruf und Privat habe ich immer wieder mit Vorurteilen gegen Juden zu tun gehabt. In den Medien wird der Staat der Juden dämonisiert. Ich bin das alles Leid. Ich sehe hier keine Zukunft mehr für jüdisches Leben. Sobald sich mir eine Gelegenheit ergeben sollte, werde ich Europa verlassen.
Bei der Überschrift war ich kurz durcheinander, weil ich gar keinen Zusammenhang erkannt habe. Ähnlich verwirrt hätte mich eine Meldung wie "Erdogan kämpft für Demokratie"!
@Sabine Schönfelder: Die Floskel “...niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“ stammt noch von Honecker's Vorgänger Ulbricht (Nur der Form halber). Ansonsten schließe ich mich uneingeschränkt Ihrer Meinung an. “Mutti“ lügt nicht, sie hat nur eine ganz spezielle Wahrheitsauffassung, halt “Muttis Wahrheit“. Kann schon mal vom “Pöbel“ abweichen. Da kann nich jeder mit üm!
Sehr geehrter Herr Broder, danke für die Auflistung der Wortabsonderungen der Kanzlerin Merkel zum Thema Antisemitismus. Ich glaube jedoch, man liegt falsch, wenn man annimmt, sie würde damit den Hass auf Juden meinen. Semiten sind auch die meisten arabischen Muslime, die hierher kommen. Die wird sie mehr im Blick haben, wenn es um ihren Schutz geht und sie von Antisemitismus redet. Denn ginge es nur um Juden, so wäre der einzig wahre Begriff, sich gegen Antijudaismus einzusetzen!
In der Tagesschau letztens hieß es, dass 90 Prozent aller antisemitsch motivierten Straftaten in Deutschland von Rechten begangen werden. Ist nur ne Vermutung meinerseits, aber könnte es sein, dass besonders häufig antisemitisch motivierte Straftaten von muslimischen Migranten gar nicht angezeigt oder gemeldet werden oder es in Polizeiberichten nicht erwähnt wird, wer der oder die Täter waren, wenns muslimische Migranten gewesen sind?
Jetzt muss mir nur jemand erklären, wie diese "andere Form des Antisemitismus" aussieht und warum ich mir freiwillig Antisemitismus ins Haus hole zusätzlich zu dem der schon da ist. Diese andere Forme des Antisemitismus hat auch noch die Eigenschaft das abzulehnen in das man hineinmigriert. Diese Frau löst bei mir allergische Reaktionen aus mit diesem inhaltsleeren Geschwafel. Am treffendsten hat dies Prof. Kepplinger im TE-Talk "Warum flunkern Journalisten so viel ?" beschrieben (ab min 36:22 auf youtube)
"Haltet den Dieb! Dort rechts läuft er!"