Peter Grimm / 26.10.2019 / 16:00 / Foto: wellcomeimages.org / 14 / Seite ausdrucken

Meisterwerke betreuender Berichterstattung

Gelegentlich sollten wir hier doch die Meisterwerke fürsorglich-betreuender Berichterstattung in Deutschland würdigen. Immerhin mühen sich etliche Medien-Werktätige hierzulande so oft, in bestimmten Meldungen ihre Konsumenten nicht mit Fakten zu verunsichern, die zu falschen Weltbildern führen könnten. So hat beispielsweise welt.de gestern eine dpa-Meldung mit folgendem Wortlaut verbreitet:

„Witzenhausen (dpa/lhe) – Ein 28-Jähriger ist in Nordhessen mit Messerstichen schwer verletzt worden. Ermittelt werde wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts gegen einen 18-Jährigen, teilte die Polizei am Freitagabend mit. Der Verdächtige sei festgenommen worden. Als Hintergrund vermuteten die Ermittler familiäre Streitigkeiten. Nach ersten Erkenntnissen kam es an einer Bushaltestelle in Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis) zu einem Streit zwischen mehreren Männern, in deren Verlauf der 28-Jährige mit einem Messer verletzt wurde. Nach einer Operation bestand nach Angaben der Ermittler keine Lebensgefahr.“

Die Kollegen der dpa oder der Welt – ganz klar ist das nicht – zeigen so, dass sie verantwortlich mit Informationen umgehen. Doch um das zu erkennen, muss man natürlich wissen, welche weitere Information es noch gab. Und – wirklich clever gelöst – an dieser Stelle bleibt der Leser, der dies wissen will, nicht auf vorurteilsbeladene Vermutungen angewiesen, sondern bekommt einen Link zur Pressemitteilung der Polizei und kann dort den Originaltext nachlesen:

Am heutigen Abend ereignete sich in Witzenhausen, um 19:20 Uhr, eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf ein 28-Jähriger aus Witzenhausen durch Messerstiche schwer verletzt wurde. Der 28-Jährige wurde mittlerweile im Witzenhäuser Krankenhaus operiert, nach derzeitigen Stand besteht keine Lebensgefahr.

Nach bisherigen Ermittlungsstand kam es in der Brückenstraße im Bereich der Bushaltestelle in Witzenhausen zu Streitigkeiten zwischen mehreren Männern in deren Verlauf einer mit einem Messer auf den 28-Jährigen eingestochen hat. Der Verletzte erlitt Stichverletzungen im Bereich des Rückens, die im Krankenhaus genäht wurden. Tatverdächtig ist ein 18-Jähriger aus Witzenhausen, der wie der Geschädigte in der Asylunterkunft in Witzenhausen wohnhaft ist. Hintergrund scheinen familiäre Beziehungsstreitigkeiten zu sein, so die ersten Erkenntnisse. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts vor Ort aufgenommen. Der 18-Jährige wurde festgenommen.“

Wenn das keine sensibel betreuende Berichterstattung ist: Man darf alles erfahren, aber bitte nicht gleich im ersten Anlauf. So viel bieten die meisten Berichterstattungs-Betreuer nicht.

Foto: wellcomeimages.org CC-BY 4.0 via Wikimedia

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Leserpost

netiquette:

Horst Kruse / 27.10.2019

Ich habe soeben mein Welt+ - Abo gekündigt , obwohl ich innerhalb eines Jahres dort über 36000 Likes von anderen Lesern geerntet hatte . Den anderen Lesern gefielen wohl meine Kommentare , nicht so der dortigen Zensur - Crew . Dort scheint ein Biotop der grünurbanen Kosmopolitenblase zu existieren , die jede Kritik an der derzeitigen Klimahysterie abstraft . Wenn man etwa die schwärmerischen Elogen des Welt- Chefs Ulf Poschardt auf den grünen Reemtsma - Luisa Neubauer hinterfragt , werden nur schlicht und einfach - ohne den Versuch einer Subsumption die ” WO - Nutzungsbedingungen ” genannt . Aber es geht noch schlimmer : Als ich die “Welt” darauf hinwies , dass bei einer Messerattacke auf eine Berliner Synagoge am 6. 10. entgegen der Berichterstattung der ” Welt ” nicht ” unklar ” war , sondern aufgrund eines Facebook - Postings des Herausgebers der ” Jüdischen Rundschau ” ein junger Syrer mit Aufenthaltsrecht in Deutschlnd mit gezücktem Messerb” Allahu akbar 2 und ” Fuck Israel ” gerufen hatte , wurde weder mein Leserkommentar veröffentlicht noch die Berichterstattung der ” Welt ” ergänzt . Ich habe mich daraufhin unter Schilderung des Sachverhalts an deen obersten Springer - Boss M . Döpfner gewandt . Dieser ließ mir - ohne Anrede und Grußformel - per e - mail seinen Dank für die ” Aufmunterung ” zukommen . Döpfner bezeichnet sich selbst als ” nichtjüdischer Zionist “. Es steht schlecht um den Kampf gegen den Antisemitismus in Deutschland .

K.Richter / 26.10.2019

Welt .de ist, nach meiner privaten Meinung, eines der am wenigsten glaubhaften Medien in der Medienlandschaft der MSM. Es wundert mich im zunehmenden Maß, dass Herr Broder dort 1. überhaupt noch Artikel platziert und 2. seine Artikel nicht der dortigen Zensur zum Opfer fallen, denn unliebsame Meinungsäußerungen sind dort, nach meiner Erfahrung, weder erwünscht, noch werden Sie veröffentlicht. Besonders unbeliebt sind AfD-wählende Kommentatoren, die es aber trotz ihrer Wahlentscheidung wagen, kritische Anmerkungen zu dieser Partei zu äussern. Solche kritischen Äusserungen, die ganz offenbar nicht in das gewünschte Zerrbild vom thumb rechtsextremistischen, deutschtümelnden und natürlich rassistisch-menschenfeindlichen AfD-Wähler(untermenschen) passen, verschwinden bevorzugt in den Tiefen des WO-Moderationskellers. Lieber veröffentlicht man Kommentare, die das Image des “etwas unterbelichteten, polemisierenden, wenig informierten und ansonsten ohnehin nicht ganz ernst zu nehmenden”, idealerweise natürlich ostdeutschen AfD-Günstlings untermauern. Die Machart, gerade bei schweren Straftaten oder Gewaltverbrechen, nur dann die Nationalität frei heraus zu nennen, wenn es sich im deutsche Verdächtige handelt, wurde im dortige Kommentarbereich schon hunderte Mal hinterfragt, aber, wenn überhaupt, nur mit lächerlichen Phrasen beantwortet. Konkrete Angaben zu Tätern mit Mihigru werden teilweise noch nicht einmal dann gemacht, wenn sie in anderen, z.B. regionalen, Medien, längst zu lesen waren. Viele Nachrichten der “WELT” kann man bestenfalls an Anregung sehen, sich anderweitig und tiefgründiger zu informieren.

Gerd Heinzelmann / 26.10.2019

Frau Merkel wird immer so tun, als ob sie die Dinge kontrolliert. Sie kontrolliert gar nichts. Das sollte uns bewußt sein. Umso schlimmer, dass sie in der UN eine “tragende” Rolle übernehmen könnte. Das sollten wir verhindern.

Hans-Peter Dollhopf / 26.10.2019

Die Frage ist nicht, warum wir nicht erfahren sollen, dass es keiner von uns ist. Die Frage ist, warum die anderen nicht erfahren dürfen, dass es einer von ihnen ist.

Marc Stark / 26.10.2019

Vile wichtiger als Zeitungsmeldungen (welcher gleichgeschaltete Zombie liesst denn noch?) sollte sein, was uns “fiktiv” 24/7 so um die Ohren geschlagen hat. Einen “neutralen” Tatort bspw. wo es nicht an jeder 2ten Ecke (halbversteckt) um Gender, Klima, Kapitalismus, Toleranz…. geht, sucht man mit der Lupe. Das reicht von ganz schlimmer OFFENSIV-Propaganda (FCK AFD) bis zu diesem “subtilen” Erinnerungen alle 15 Minuten das A) inmmer die KommisarIN recht hat (Claudia Michelssen ist hier ganz eklig) oder B) Famillie scheisse ist oder C) die der Kommisar entweder seinen FReund besuchen geht oder unheimlich schwitzt, weil es ja Klimawandel gibt…. uswusf…. alle 15 Minuten solche kleinen Szenen, die null zum Gesamt-Fall beitragen. Oder alles zum Gesamt-Fall beitragen. Denn der Gesamt-Fall sind wir: Opfer solcher, teils Göbbels/Schnitzler- PLUMPEN Propaganda, aber meistens eher subtiler “Erinnerungen”. Ich begrüsse es, wenn sie sehr Vorschlaghammer daherkommen, das erkennen auch Halbschläfer! Perfider ist das “subtile Nudging” aber das Ganze permanent, ohne Pause, überall, in jedem Format/Beitrag/Film…. versteckt, “ziemlich still”.... Für jeden Viertelgebildeten etwa: Die Idioten kriegen den Hammer, die Halb-Informierten, bekommens nicht ganz so dick, die halbwegs echt Informierten, dehnen wird es ganz subtil, nebenbei, aber PERMANENT serviert….

Sabine Heinrich / 26.10.2019

@Herr Thorstein: Ihren Frust kann ich verstehen - aber ich lasse mich nicht mehr durch die Ignoranz der von mir zwangsfinanzierten Medien frustrieren. Meist ahne ich ja schon, wenn ich bei NDR online Kommentare hinterlasse, dass diese oder jene wohl nicht veröffentlicht werden - wie gestern auch wieder geschehen. Da hatte ich mich drastisch - aber meines meines Wissens nicht gegen die Netiquette verstoßend und mit wohlgewählten Worten - über die Freitagsschulschwänzer geäußert, welche eine der wichtigsten Straßen in Kiel blockiert hatten. Diese Leute mit gaaaanz viel Zeit behindern andere, die arbeiten, vielleicht sogar in lebensrettender Mission unterwegs sind. Ich hatte mich sanfter ausgedrückt, aber das Verhalten der Blockierer als “Nötigung” bezeichnet und auch die Frage gestellt, wie lange sich das die Autofahrer gefallen lassen. Sie sollten doch einfach mal gemeinsam ihre Autos verlassen und auf die Blockierer zugehen. Na - so einen Kommentar kann man doch nicht veröffentlichen - der ist ja staatsgefährdend! Ich glaube, dass der NDR wirklich Bedenken hatte, dass mein Kommentar etwas auslösen könnte (zumindest ein paar Gedanken) - denn inzwischen haben viele Menschen - da bin ich sicher - diese Freitagsschulschwänzer und Leute, die nichts anderes zu tun haben, als andere zu nötigen, so satt, dass sie mit geballter Faust in der Tasche in ihren Autos sitzen, wenn sie nach einem langen Arbeitstag von unwissenden, dummen, wohlstandsverwöhnten/-verwahrlosten Gören und dito Erwachsenen an der Heimfahrt gehindert werden. Eine schöne Idee: 100 Autos halten an, lassen sich nicht umleiten, alle Fahrzeughalter und ihre Mitfahrer verlassen ihre Autos und gehen als geschlossene Front auf die Blockierer zu… Wir sind mehr - wann begreifen die Anhänger der schweigenden Mehrheit das endlich - und handeln entsprechend? Pardon - ich habe gut reden, da ich in keinem Abhängigkeitsverhältnis mehr stehe.

Wolf Köbele / 26.10.2019

Daß die Bildzeitung einmal zuverlässiger informieren würde als die Süddeutsche - das war noch vor zehn Jahren, was sag ich: vor zwei Jahren undenkbar. Vorige Woche habe ich beim Zahnarzt mal eine SZ in die Hände bekommen und zu lesen versucht. Geht nicht mehr. Die Welt scheint mir weniger verlogen als die SZ und die Zeit - sogar bei FAZ findet sich gelegentlich ein Körnchen Salz. Insgesamt: Medien in D - unterirdisch!

Thomas Taterka / 26.10.2019

@Marc Thorstein : Vielleicht tröstet es Sie, daß ich Ihrer Meinung bin und mich dennoch anders verhalte, - hier auf der Achse und NUR hier. Hier werden wir zwar studiert, aber DIE können auch was lernen. Halten Sie das NICHT für unwichtig. Wenn das so weitergeht, sitzt bald jeder in unsicherem Gelände. Und die Angst ist ansteckend und versaut das “Klima”. Das wird schlimme Folgen haben für JEDEN.

Marc Thorstein / 26.10.2019

Ganz ehrlich, ich bin gerade absolut frustriert und desillusioniert! Warum schreiben und kommentieren wir hier überhaupt noch? Intelligenz, Wissen, Lebenserfahrung, Klugheit gepaart mit Intuition sind obsolet! Ich habe gerade versucht, in der WELT einen Kommentar des Herrn Broder durchaus kritisch zu hinterfragen und anderer Meinung zu sein, obwohl ich ihm in vielen Dingen andernorts zustimmen muss. Jeglicher noch so harmloser Kommentar auf dem absolut sicheren Boden der Rechtsstaatlichkeit und völlig Grundgesetzkonform, sogar viel harmloser und unspekulativer als der Artikel selbst wird mit Verweis auf die „Netiquette“ nicht veröffentlicht! Wo leben wir eigentlich? Ist diese „4. Macht“ sich eigentlich klar darüber, was sie gerade bewirkt, versäumt und letztlich befördert? Ich verliere gerade völlig den Glauben an die freie Meinungsäußerung, die Demokratie und unser System überhaupt. Wozu das alles noch? Wenn jeglicher sachlicher Diskurs um Klima, Migration bis hin zu Silvesterböllern nicht sein darf, obwohl man durchaus Herr seiner Sinne ist, einen Haufen Steuern bezahlt, brav für das System arbeitet und ein wenig Mitbestimmung erhofft. Ich gebe es auf, sollen die 25-30-jährigen Redigierungs-Redakteure in den WELT-Redaktionen doch sperren, was sie wollen! Ich habe die Nase gestrichen voll und nehme mich raus, so gut es geht, dann Fahrt es gegen die Wand, aber beschwert Euch nicht. Wenn man nicht einmal von halbwegs intelligenten, im Leben stehenden Menschen eine Meinung zulassen kann, dann ist es eben so…

Kenan Meyer / 26.10.2019

Ich warte allerdings gespannt auf den Tag, wenn der Pressekodex des Presserats ein zu eins von den Polizeibehörden übernommen wird. Noch gibt es da offenbar (unakzeptable)  Differenzen zu den Standards des Wahrheitsministeriums.

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