Ein Bundesrat muss fliehen, Israelfreunde und Christen können ihre Meinung nur noch unter massivem Polizeischutz äußern, und linksextreme und pro-palästinensische Gruppen verüben wöchentlich Anschläge.
Während die Behörden Defizite im Umgang mit dieser Bedrohung einräumen, häufen sich die Angriffe von links auf die Meinungsfreiheit in der Schweiz.
Vor einer Woche musste Bundesrat Ignazio Cassis in Bellinzona fluchtartig in Sicherheit gebracht werden. Wie auf einem SRF-Video zu sehen ist, rannte er im Schutz einer kleinen Polizeieinheit zu seinem Auto, während ihn sogenannte „pro-palästinensische“ Demonstranten bedrängten. Das Fahrzeug fuhr sofort los und beschleunigte stark.
Die Bundespolizei erklärte, eine friedliche Kundgebung sei „von Personen aus einem gewalttätigen Milieu unterwandert“ worden. Dies habe mehrfach zu „bedrohlichen und teilweise gewalttätigen Situationen“ geführt.
Ein Bundesrat, der vor einem gewaltbereiten Mob fliehen muss – solche Szenen sind in der Schweiz bisher unbekannt.
Jüdisches Leben und Israelsolidarität nur noch unter Polizeischutz
Bei einer proisraelischen Kundgebung in Lausanne musste die Polizei Wasserwerfer einsetzen, um eine unbewilligte, aggressiv auftretende Gegendemonstration mit linksextremen propalästinensischen Teilnehmern unter Kontrolle zu bringen.
Der monatliche „Silent Walk für Israel gegen Antisemitismus“, der am 17. September 2025 in Zürich stattfand, musste von einem Grossaufgebot der Polizei begleitet werden. Dutzende Beamte, Fahrzeuge, Personenkontrollen, sichergestelltes Demomaterial und Gummischrot in Bereitschaft prägten das Bild. Hintergrund war eine angekündigte Gegendemonstration von linksextremen Gruppierungen und Kleinstparteien wie Kommunistische Jugend Schweiz, Students for Palestine, PdA Zürich, Queers for Palestine, Antifa Zürich oder das Palestine Committee Zürich. Die Teilnehmer des „Silent Walk“ wurden regelrecht verfolgt. Obwohl der Abend ohne Gewalt verlief, sagte ein Sprecher der Organisation Gesellschaft Schweiz–Israel, er habe die Befürchtung, dass es zukünftig nicht nur bei „Gegenwind“ bleiben werde. Öffentliche Solidarität mit Israel ist in der Schweiz nur noch unter massiven Sicherheitsvorkehrungen möglich.
Dieses Muster betrifft jedoch nicht nur jüdische oder israelsolidarische Veranstaltungen. Auch Christen, die am „Marsch fürs Läbe“ teilnehmen, können ihre Meinung nur noch unter massivem Polizeischutz äußern. So begleiteten in Zürich-Oerlikon am 20. September Polizisten in Vollmontur mehrere tausend friedliche Teilnehmer, während linksextreme Gegendemonstranten Böller zündeten, Straßen blockierten und die Polizei Wasserwerfer und Reizstoffe einsetzen musste. Der Marktplatz musste sogar mit Sichtschutz abgeriegelt werden, um Übergriffe zu verhindern.
Der blinde Fleck beim Linksextremismus
Offizielle Berichte dokumentieren parallel dazu Woche für Woche linksextreme Anschläge. Dabei werden Scheiben von Banken eingeschlagen, Brandanschläge auf Firmen verübt und Angriffe auf die Infrastruktur durchgeführt. Die Gewaltakte werden von der Szene selbst oft mit antizionistischer Rhetorik gerechtfertigt – in Bekennerschreiben ist jeweils von einem angeblichen „Genozid in Palästina“ die Rede, Israel wird als „kolonialer Staat“ diffamiert, verbunden mit Parolen wie „Free Gaza“ oder gar Aufrufen zur „Intifada“. Sachbeschädigung und Angriffe auf Institutionen oder Unternehmen werden so als Teil eines vermeintlichen „Widerstandes gegen Israel“ inszeniert.
In Pamphleten auf verschiedenen Plattformen, in denen die Gewalttaten und Anschläge genüsslich gefilmt und dokumentiert werden, heißt es dann beispielsweise, nachdem man die Scheiben der Niederlassung der Software-Abteilung von SWISS eingeschlagen hat, dass einzelne sogenannte „militante Aktionen“ und große Demonstrationen nicht genug seien. „Wir müssen mehr werden und mehr machen, um den Genozid zu stoppen. Organisieren wir uns gegen Genozid, Kapitalismus und Imperialismus! Escalate for Palestine!“, schreiben die Täter auf linksextremen Seiten, aber zunehmend auch auf Instagram und anderen sozialen Medien.
Und es bleibt nicht bei anonymen Sachbeschädigungen. Innerhalb weniger Tage kam es zu zwei weiteren Angriffen auf demokratische Grundrechte und Personen. So wurde der Lausanner FDP-Stadtrat Pierre-Antoine Hildbrand von „Queer-Aktivisten“ attackiert und mit Mehl überschüttet, während in Zürich ein Podiumsgespräch mit UBS-CEO Sergio Ermotti von linken Randalierern gestört wurde. Das Muster ist klar: Linksextreme Gruppen nehmen nicht nur Unternehmen oder Symbole ins Visier, sondern ganz gezielt auch Politiker, Institutionen, bestimmte Medien und letztlich die Meinungsfreiheit.
Dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) zufolge wurden im Jahr 2024 insgesamt 196 linksextreme Ereignisse registriert, davon waren 60 gewaltsam. Die unabhängige Aufsichtsbehörde AB-ND stellt fest, dass der NDB im Bereich Linksextremismus nicht in der Lage ist, seinen Auftrag optimal zu erfüllen. Genannt werden eine verschlechterte Zusammenarbeit mit den Kantonen, Ressourcenprobleme und die Tatsache, dass der NDB nicht alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzt.
Diese Gewalt ist oft eingebettet in internationale Strukturen. Netzwerke wie Samidoun oder Masar Badil, die als verlängerter Arm der Terrororganisationen PFLP gelten, oder die Rote Hilfe, die seit Jahrzehnten linksextreme Gewalttäter politisch und finanziell unterstützt, liefern die ideologische Munition. Ihre Narrative sickern direkt in die linksextreme Schweizer Protestszene ein. Hier zeigt sich, dass die Gewaltakte nicht spontan sind, sondern Teil eines global vernetzten, antiisraelischen Projekts.
Unternehmen werden zum Ziel von Vandalismus, Manager und Politiker geraten ins Visier von Störaktionen. Wer heute in der Schweiz schweigend gegen Antisemitismus protestiert, sich für Israel einsetzt oder sich für christliche Anliegen engagiert, muss mit Stigmatisierung, Bedrohung und Gewalt rechnen. Massive Sicherheitsvorkehrungen sind erforderlich. Die Meinungsfreiheit ist zwar formal garantiert, doch in der Praxis ist sie oft nur noch unter Polizeischutz möglich. Eine Schande! Es wird Zeit, dass die Politik aufwacht.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei Audiatur Online.
Gerardo Raffa ist Redaktionsleiter bei Audiatur-Online und Geschäftsführer der Audiatur-Stiftung.
Beitragsbild: Andrew Bossi - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons
Aus der Weltwoche vom 24.09.25 zur Mehl-Attacke durch Trans- und Queeraktivisten: „Am Dienstag wurde Pierre-Antoine Hildbrand, der einzige nichtlinke Exekutivpolitiker der Stadtregierung von Lausanne, Opfer eines Angriffs. Der FDP-Politiker wurden von Queer-Radikalen mit grossen Mengen Mehl eingedeckt – dies ausgerechnet im Rahmen einer feierlichen Einweihung einer Parkbank, die von der Stadt in den Regenbogen-Farben gestaltet worden war. Hildbrand steht dem Sicherheitsdepartement der Stadtexekutive vor. Die Trans-Attacke wurde unter anderem mit der Polizeigewalt in der Stadt begründet. Der queere Kampf sei nach wie vor “antirassistisch„ sowie “anti Bullen„, teilten die Täter später mit.“ Ich bin immer wieder begeistert, mit welch schlagenden….äh….Argumenten sich diese Szene hervortut. /Sarkasmus (Und ich meine speziell den gewalttätigen Teil der Trans- und Queerszene, nicht durchschnittliche Lesben, Schwule oder Bisexuelle, die nichts dafür können.)
Kommt mir bekannt vor. Ich habe das Problem seit 24 Jahren an der Backe. Seit 2015 in steigender Intensität, die mittlerweile dazu geführt hat, dass ich mich kaum noch frei bewegen kann weil unser strenges und dysfunktionales Waffenrecht mir nicht mal mehr einen Waffenschein zugesteht. Aber erst mal vorweg: Die Linken sind hier gar nicht ursächlich. Weder in der Schweiz noch sonst wo. Ursächlich für das alles ist die Globalisierung und die Öffnung des Westens in die islamische Welt und zurück zu uns. Die passiert nämlich nicht aus Nächstenliebe, sondern einzig aus finanziellen Gründen. Die arabische Welt ersäuft in Geld und unsere mehr und mehr turbokapitalistisch tickende Wirtschaft hier im Westen springt darauf total an, genau wie auch der Verteidigungsapparat, der hier ein neues Betätigungsfeld herbeisehnt. Und erst darauf springen dann wiederum die Linken an und versuchen den importierten islamischen Pöbel bei sich gegen die Kapitalisten einzubinden. Die Ursache für das alles ist also Geld und die Kollateralschäden die dabei entstehen, genannt seien hier Islamisierung/Judenhass/linke und nun auch rechte Mobilisierung sind bereits Folgeerscheinungen. Wie geht man damit jetzt um? Die Schweizer sind wegen des liberalen Waffenrechts viel stärker durch das ganze Volk durchbewaffnet als die Deutschen. Und sie sind militärisch gut organisiert. Im Falle randalierenden oder sich in Terrorattentaten betätigenden Extremistenpöbels braucht es eins bei der Reaktion: Tempo. Tempo schlägt nicht nur Kraft, sondern verhindert auch den propagandistischen Fallout einer Geiselnahme oder eines Terroranschlages, den Hamas & co so gerne missbrauchen. Ein Terroranschlag oder eine Geiselnahme, die bereits im Keim erstickt wird, bevor die Wirkung voll durchschlagen kann, führt beim Feind zur Erkenntnis: Es lohnt sich nicht. Der Trick liegt also im bereits vor Ort sein, bevor es überhaupt richtig durchschlägt. Die Schweizer können das wegen ihrer Durchbewaffnung ganz easy leisten. ;-)
Die Schweiz ist uns einige Jahre hinterher, Großbritannien und Frankreich sind uns einige Jahre voraus. Wer seine Art zu leben weiter oder besser wieder führen will, in Sicherheit und ohne beleidigt und beschimpft zu werden, der muß jetzt tätig werden und die richtigen Forderungen stellen. Wer sich nicht an die Regeln hält, muß gehen. Wer Gewalt ausübt, dem geschieht das, was Ballweg geschah: Gefängnis und finanzielle Strafen, und das zu recht und nicht wie bei Ballweg als zynische bösartige Schikane.
Der WEF, ewiger Suendenbock, macht keinen Sinn. Sinn macht nur eine angedachte Finanzierung aller AntiFa durch die EU, evtl freundlich geholfen vom Soros-Clan. Ein Europa ist die Vorstellung, militarisiert, evtl Militaerstaat und Gesundheitsdiktatur, wir alle unter der Knute. Ein Mao-Konstrukt. Nebenwirkungen mit Todesfaellen, auch Buergerkrieg, werden billigend in Kauf genommen. Die BRICS-Staaten sind wach geworden. Der kaputte Laden wird von ihnen uebernommen werden, evtl nach einer Auseinandersetzung mit den USA. Juden stoeren dabei, weil zu intelligent. Mao und Pol Pot haben die Intelligenz konsequent eliminiert.
Die Trantifaschisten-Linke insgesamt ist doch längst nur noch der westliche Arm islamischer Terrororganisationen und ihre Aufgabe besteht darin, bis zur Übernahme durch muslimische Siedler den Westen von innen zu destabilisieren. De facto leisten sie materielle Unterstützung für diese Terrororganisationen und bedienen sich dazu mithin selbst terroristischer Strategien, wozu auch der schon durch die Occupy-Bewegung popularisierte Mißbrauch des Versammlungsrechts für Blockaden, Einkesselungen etc. gehört. Dagegen würden nur klassische Counterinsurgence-Maßnahmen wirken, also massive staatliche Repression und Gegengewalt, etwa die Auflösung von Blockaden mit scharfer Munition, dazu Zersetzungsmaßnahmen und Isolierung des harten Kerns, das ganze häßliche Programm. Alles andere ist Augenwischerei.
@Harald Hotz: die schlimmsten Antisemiten bzw. Judenhasser waren stets die Linken. Ironischerweise sind die Palis auch Semiten, bei dem linken Bildungsniveau ist das aber nicht aufgefallen ;-)
Erst Kreuzberg, dann Berlin, danach die gesamte Bundesrepublik, Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark und Schweden und nun auch die Schweiz, unfassbar. Haben die etwa alle solche bekloppten Politiker, dass die die Gefahren nicht von Anfang erkannt haben oder sind diese Politiker gar nicht bekloppt, sondern betreiben ganz bewusst eine verbrecherische Politik gegen das eigene Volk? Also, als Berliner weiß ich natürlich, dass es um schier unglaubliches verbrecherisches Handeln von Politik, Verwaltung, Justiz und Medien geht, da gibt es überhaupt nicht den leisesten Zweifel. Es geht auch gar nicht um den Islamismus, sondern um die Zerstörung der mehr oder weniger gut funktionierenden westlichen Demokratien, wo die „Strategen des Untergangs“ nach „dem Fall der Berliner Mauer zur falschen Seite“ einfach neue Komplizen gesucht und auch gefunden haben. Nun unterstützen unsere total behämmerten Politiker diese und andere Staaten auch noch mit Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung und die „schenken“ uns als Dank dafür kampfbereite junge Männer, die wiederum von Großfamilien auf Kosten der deutschen Steuerzahler unterstützt werden. Die osteuropäischen Staaten jedenfalls wussten von Anfang an, warum sie das ihrer Bevölkerung nicht antun können.