Freunde, ich möchte heute mit euch kurz über die Sinnkrise reden.
Nein, nein: Ich meine nicht jene Sinnkrise, wo sich Männer um die 40 oder 50 plötzlich einen Porsche kaufen oder andere schöne Dinge, weil sie sich die große Sinnfrage, die persönliche Sinnfrage stellen.
Nein, ich meine eine andere Sinnkrise und zwar jene Sinnkrise, die ein bisschen wie der Tod ist oder die Dummheit. Ihr wisst ja, der Tod oder die Dummheit sind Eigenschaften, die tun immer nur den anderen weh.
Wenn du tot bist, tut dir nichts mehr weh. Wenn du dumm bist, vermutlich auch nicht. Außer wenn du Politiker bist, dann beherrschst du vielleicht sogar die Eigenschaft, in deinem politischen Handeln dumm zu sein, aber in deinen persönlichen Angelegenheiten schlau vorzugehen. Dumme Politik, aber für die eigenen Kinder vorsorgen – wir kennen es, doch darum geht es hier und heute nicht.
Hier geht es mir speziell um jene Sinnkrise, wenn Worte keinen Sinn mehr tragen. Wenn politische Sätze in der Debatte ernst genommen werden, die einfach keinen Sinn ergeben, wo eines nicht aus dem anderen folgt. Wir erleben das ja bei dieser ganzen absurden Unsere-Demokratie-Debatte. Männer, die sich einen Rock anziehen und sich per Gesetz zu Frauen erklären mit allen Vorteilen, die sich via Gleichberechtigung und Quoten etc. daraus ergeben.
Mein Problem ist, dass die andere Seite der Debatte mit solcher „Sinn-losigkeit“ anscheinend kein Problem hat.
Wie debattiert man in Zeiten, in denen eine Seite der Debatte Sinn und Logik und Vernunft und das, was Habermas den zwanglosen Zwang des besseren Arguments nannte, aufgegeben hat?
Ich muss ehrlich sagen: Ich habe keine Antwort.
Ich erlebe hier meine persönliche „Sinnkrise“, die daraus resultiert, dass die anderen eine Sinnkrise produzieren, wenn und weil ihre Worte keinen Sinn mehr ergeben.
Es ist eine ehrliche Frage, Leute, wie geht ihr damit um? Ich weiß es nicht. Ich habe für mich keine Lösung gefunden, ich bin nur manchmal sprachlos. Wenn es euch auch so geht, lasst uns unsere Sprachlosigkeit in Worte fassen, in den Kommentaren bei YouTube findet Ihr auch diesen Beitrag.
Dieser Artikel erschien erschien zuerst auf Dushan Wegners Blog.
„Wenn der zwanglose Zwang des besseren Arguments nicht mehr funktioniert, muss man nicht selbst den Verstand aufgeben. Man muss nur aufhören, von der anderen Seite dieselbe Vernunftleistung zu erwarten.“ (KI) Lass sie einfach labern…
Dumme als dumm bezeichnen und auslachen, das hilft.
Die Linken haben den Rechten eingeredet die Rechten seien dumm und diese sind drauf reingefallen.
Jetzt müssen wir den Linken einreden, sie seien dumm.
Das ist insoweit schwierig, da sie tatsächlich dumm sind.
Zuviele Leute hierzulande wollen einfach auf der „richtigen Seite“ stehen, die noch Unsichereren wollen „Haltung zeigen“ (also virtue signalling um zu zeigen, sie gehören „dazu“). Ja, viele Leute plappern halt einfach nach bzw machen das, was ihre peers (bzw die Gruppe/Leute, von denen sie akzeptiert werden wollen) verlautbaren oder machen. Aus unterschiedlichen Gründen, wie ich meine: kein Abstraktionsvermögen / Feigheit/ Opportunismus/ Eingeschüchtertheit / Angst vor Konflikten, vor Einsamkeit, Jobverlust.
Was man tun kann? Den gesunden Menschenverstand pflegen. Sich austauschen. Sich um seine relevanten Strukturen kümmern. Seine Interessen und Hobbies pflegen. Gut essen, trinken, in der Natur unterwegs sein. Antifaaufkleber aus dem öffentlichen Raum entfernen. Diskussionen aushalten. Nie den Kakao trinken, durch den wir gezogen werden. Lehrer, die elementare Grundlagen der Biologie und der Logik missachten, in der Sprechstunde freundlich damit konfrontieren und ggf an den Beutelsbacher Konsens und die Gründe für dessen Daseinsberechtigung erinnern. Den Psalter zur Hand nehmen und die entsprechenden Sprüche, die hochaktuell sind, zwischen die Seiten von Gesangsbüchern oder an Gebetswände heften. Manche Menschen sind durchaus dankbar für Orientierungshilfen dieser Art. Jeder kann etliche Menschen zum Nachdenken bringen oder auch im eigenen widerständigen Denken bestätigen und somit der bolschewoken lauten Minderheit an der Basis die Grundlage entziehen helfen.
Zwangloser Zwang setzt voraus das mein Gegenüber logische Argumente hat. Eine Sinneskriese entsteht genau durch zwanglosen Zwang und kann zur Gewalt führen. So geht es oft Menschen fremder Kulturen. Da ist man aber nachsichtiger.Wir können nur beten nicht verrückt zu werden.Diese Gefahr beschrieb bereits Roger Willemsen.
Es hilft nur, sich Gleichgesinnte zu suchen, sonst geht man irgendwann in dem Irrsinn verloren.
Otto Rehagel hat mal etwas sehr Sinnvolles gesagt: Es ist völlig egal, wie man spielt. Wenn man gewonnen hat, fragt da keiner mehr nach. Vorchecking war sein Prinzip. Der Ball muß ins Tor.
Die Elefanten im Fußball, Rummenigge, Beckenbauer, Hoeneß fanden Rehagels Fußball oldschool, sie fanden seinen Stil langweilig, ihnen fehlte die Trickserei. Die Bayern haben gedribbelt, getunnelt, es mit Flip-Flap und dem Cruyff-Turn versucht, und dann doch wieder gegen Werder Bremen verloren. Werder war ihr Angstgegner.
Bei Rehagel gab es nur zwei Stationen, Abstoß, Mittelfeld, ab ins Tor. Das sah gar nicht langeweilig aus.
Er war kurz Trainer der Bayern, und dann hat man sich getrennt. Rehagel ging in die 2. Liga zu Kaiserslautern. Rote Teufel hat er sie genannt. Aus dem Stand hat er die Roten Teufel aus der 2. Liga in die Bundesliga geschossen und gleich den Pokal ins Visier genommen, den er auch geholt hat. Darauf kommt es an.
Ihr dribbelt zu viel. Ihr spielt wie die Bayern.