Holger Stark, Die Zeit, schämt sich für mich: So sieht also die viel beklagte Nähe von Journalisten zu Politikern aus. Der Journalist als Stichwortgeber, Arm in Arm mit der Politik. Ich kann mich an kein Foto eines Journalisten erinnern, für das ich mich mehr geschämt hätte.
Jutta Ditfurth, ÖkoLinX – Antirassistische Liste, Frankurt/M., bedauert mich: Was für ein Niedergang.
Sven Hanses, Pirat, Westphale mit Herz und Verstand, leitender Angestellter im Handwerk, gegen rechte Politik, widerspricht: Niedergang? Der hat schon Anfang der 90er mit den Nazis gekuschelt. Herausgekommen ist dann Grundgesetz Änderung Art. 16a am Ende, weil Leute wie er damals „die Sorgen ernst nehmen“ mussten, die zu Rostock Lichtenhagen und Co. führten.
Sawsan Chebli, Staatssekretärin, Berlin, zahlt es mir heim: Und der sagt mir, ich hätte einen an der Klatsche.
Ralf Stegner, SPD, fühlt sich ausgeschlossen: Es gibt sicher Menschen, die so eine Rede vor solch illustrem Publikum geistreich finden - bedauere, dass ich nicht zu diesem Personenkreis gehöre. Provokativ? Das schon. Intellektuell anregend? Eher weniger. Entspricht das Broders Einschätzung der „political correctness“?
Johannes Kahrs, SPD, ekelt sich: unsäglich was der broder da treibt. noch unsäglicher ist die weidel, man sieht ihr den triumph an. das ist missbrauch.
Antifa Zeckenbiss, Hobbyfilmer, hat Schluckbeschwerden. Bei dem Foto kommt mir glatt der Kaffee wieder hoch.
Karl Lauterbach, SPD, hat eine Vision: Henryk M Broder hat in seiner Rede vor AfD Fraktion am 29. Jan den Klimawandel erklärt. Unfassbar. Wahrscheinlich werden wir bald eine Stellungnahme von „100 Intellektuellen“ zum Klimawandel bekommen. Dann wird wahrscheinlich Altmaier dankbar reagieren.
Ruprecht Polenz, CDU-Alteisen und offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog um den Völkermord an den Herero und Nama mit Namibia, legt Wert auf gute Manieren: Denkwürdiger Auftritt von Broder bei der AfD. Broder stellt Gaulands „Vogelschiss“-Äußerung auf dieselbe Stufe wie Rülpsen beim Essen.
Beitragsbild: Tina M. Ackerman navy via Wikimedia Commons

Umarmt zu werden ist noch keine Sünde. Maria Magdalena hat Jesus sogar mit teurem Nardenöl übergossen und seine Füße mit ihrem Haar getrocknet.
Lieber Herr Broder, ich denke nicht, dass Sie von den angeführten Gestalten wirklich eine andere Reaktion erwartet haben. Lassen Sie die "Eliten" doch geifern und scheren Sie sich nicht um den Auswurf dieser Witzfiguren.
Es fällt mir auch schwer, Herr Broder, mir immer wieder das dumme Zeug von Leuten anzuhören, deren Schliessmuskel so weit gedehnt ist , daß ein Kreuzfahrtschiff mühelos 'drin wenden könnte.
Ich sehe es auch so. Verursacherin der misslichen Diskussion ist Frau Weidel. Iher Benehmen zeugt von Instinklosigkeit in Hinblick auf die Konsequenzen, die ihr Verhalten auslösen könnte - und nun auch ausgelöst hat. Herr Broder, Opfer seiner Beißhemmung dem anderen Geschlecht gegenüber,, kann die Atavke nur hilflos über sich ergehen lassen - einer Person seines Geschlechts hätte er vermutlich abgewehrt und den Marsch geblasen. Aber für Frau Weidel gilt: Sechs! Setzen!
Wie hübsch sie alle über das Stöckchen springen. Da redet einer tatsächlich wo über was, ohne die Sittenwächter vorher gefragt zu haben. Aber vielleicht finden Sie ja noch Gnade, Herr Broder. Jetzt, als Missbrauchsopfer von Weidel können Sie den Minderheiten-Opferbonus geltend machen. Dass Stegner intellektuell unterfordert ist, ist ja nicht Neues. Vielleicht bitten Sie ihn ja bei Gelegenheit einmal um Nachhilfe in intellekuteller Redekunst und geben als Gegenleistung Nachhilfe in inellektueller Unabhängigkeit und Chuzpe.
Viel' Feind, viel Ehr'. Wenn ich dann mal in den Bundestag schaue, mir die Bänke der CDUCSUSPDGRÜNELINKEFDP ansehe, mich dabei frage, wo hier die Regierung und wo deren Opposition zu finden ist, muß ich konstatieren: Das ist ehrloses Gesindel. Das ist genau das Pack vor dem mich Gabriel gewarnt hat, auch wenn er es so gewiß nicht meinte. Ihnen, Herr Broder, rechne ich hoch an, sich nicht ins für Sie sichere Israel abzusetzen sondern diesem Pack, und den diesem so zugetanen Medien, weiterhin die Stirn zu bieten.
Die denken alle: "Nazi, jüdischer"