Leserbrief zu: „Vergleichen heißt nicht gleichsetzen“ von Micha Brumlik, taz vom 21. März 2009
In seinem Artikel „Vergleichen heißt nicht gleichsetzen“ (taz vom 21. 3. 09) behauptet Prof. Brumlik ich sei a) Mitglied einer „Autorengruppe“, ich würde b) in meinen Veröffentlichungen „nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheiden“, ich betrachte c) „die von Muslimen für heilig gehaltene Schriften als ... ungebrochen gültige Handlungsanweisungen“ und hätte d) in meinen Texten die „entscheidende Frage“, warum sich Teile der muslimischen Welt „eine antisemitische Lesart von religionspolitischen Passagen aus Koran und Hadith zu eigen gemacht haben“ nicht gestellt. Ich stelle fest, dass alle vier Behauptungen unwahr und frei erfunden sind.
Mit freundlichen Grüßen,
Matthias Küntzel