Die BILD-Zeitung meldet gerade, dass Deutschland wegen Grippe, Corona und sonstigen Atemwegsviren flach liegt. Und das Blatt mit den großen Buchstaben lässt uns wissen: Die Inzidenzzahlen sind höher als zu Zeiten der Maskenpflicht, weil ebendiese Maskenpflicht im öffentlichen Raum abgeschafft wurde.
Und schon sieht man, wie da und dort dem einen und der andern der Schreck in die Glieder und die Maske aufs Gesicht fährt. Da schimpft es auf Twitter-bzw-X, wie unhöflich und unachtsam es sei, jetzt bei beginnender Grippe-und-Corona-Saison in Bus und Bahn und sonstwo keine Maske zu tragen; schließlich gehe es darum, sich und andere zu schützen. Eine Stadträtin aus Chemnitz erklärt ihren Followern, dass sie nach negativem Corona-Test jetzt mit FFP2-Maske in eine Stadtratssitzung geht. Und dem Schweizer Blick erzählt der oberste Kantonsarzt des Kantons Zug, dass er auch ohne behördliche Empfehlung zum Maskentragen rät und sicherheitshalber auch immer einen Infektionslappen bei sich trägt. Und was der Arzt aus Zug nur erst rät, hat Lauterbach in Berlin streng im Blick: Er lässt uns via „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ wissen, dass das Maskentragen das Infektionsrisiko dann am wirkungsvollsten senkt, wenn möglichst alle anwesenden Personen eine Maske tragen.
Ja, sie sind wieder da: die angeblich achtsamen Damen im Supermarkt und der Arztpraxis, die angeblichen Virenexperten und die angeblichen Qualitätsmedien, die uns in eine Zange nehmen wollen. Der eine Schenkel dieser Zange ist das schlechte Gewissen, das man uns macht; und der andere Schenkel ist die Corona-Expertise irgendeines Menschen, der uns als Fachmann angedient wird. Aber machen wir uns nichts vor: Sie alle sind „Idioten“ im ursprünglichen Sinn des Wortes, nämlich in dem Sinn, den das griechische Wort idiótes auf den Begriff bringt: einzelne Bürger, die zwar mit einer Meinung auftrumpfen, aber das Insgesamt des Gemeinwesens aus dem Blick verloren haben und ihre Privatmeinung samt ihrer Privatangst in den öffentlichen Raum so hineinspielen, als sei das, was sie sagen, verallgemeinerbar.
In Wahrheit ist es aber bloß die Privatmeinung von Laien – auch das meint das griechische Wort idiótes. Sie sehen auf die Sache aus einer sehr beschränkten Perpektive und haben von den gesellschaftlichen Folgen ihrer Meinung keinen Begriff. Es sind daher idiotische Meinungen ohne Rückhalt in der Wirklichkeit, es sind Ängste, Phobien und Neurosen in Kombination mit Großmannssucht und Eitelkeit, die sich eine Ausdrucksform gesucht und in der Maske gefunden haben. Jeder, der sich die Mühe gemacht hat, durch eigenes und genaues Beobachten und durch eigene Lektüre sich zur Wirklichkeit durchzuarbeiten, weiß durch den Blick in sein Umfeld und dank einer empirischen Studie mit Schülern aus Katalonien, dank eines Vergleichs von Nord- mit Süddakota, dank einer empirischen Studie aus Dänemark und dank der Cochrane-Review vom Februar diesen Jahres, dass es keine Evidenz dafür gibt, dass durch das Tragen von Masken egal welcher Machart sich der Infektionsverlauf in einer Population ändern lässt.
Unsere Sesselkleber sind hochgradig lächerlich
Das wird die idiótai – ich muss hier griechisch sprechen, damit mich unsere hyperaktiv gewordenen Staatsanwält:Innen nicht missverstehen – also: das wird die idiótai nicht hindern, weiter Masken zu empfehlen und auch selbst zu tragen. Denn für sie ist es die Fortsetzung eines dreijährigen Erfolgsrezepts, mit dem sie öffentlich als die besseren Menschen auftreten durften. Und wir, die wir in diesem Spiel die Rolle der Schlechten und Bösewichter zu spielen hatten? Was machen wir jetzt, da sie wieder sichtbar werden mit ihren Masken? Sollen wir sie bedauern, weil wir in viel zu vielen Fällen sehen, wie sehr hier die Angst die Seele aufgefressen und das Denken gelähmt hat?
Das hieße, diejenigen davonkommen zu lassen, für die die Maske nur das Versteck war, hinter der sie ihre wahren Absichten verbergen und aus dem heraus sie ihre Mitmenschen zynisch manipulieren konnten. Was also können wir tun angesichts solcher Zyniker der Macht, die von der Angst der Anderen profitierten und immer noch profitieren und immer noch in Amt und Würden sind?
Nun, gegen die Klebekompetenz dieser Menschen können wir vorerst nichts machen. Sie kleben an ihrem Sessel fest. Aber ihre Amtswürde können wir infrage stellen, indem wir die Sesselkleber als das nehmen, was sie am wenigsten sein wollen: Wir nehmen sie als Politdarsteller, die so tun als ob, und das zumeist auch noch schlecht; als Politdarsteller, die sich um das Volk nicht scheren und nur an sich denken und an den nächsten „Deal“, der ihnen nützt.
Als solche sind unsere Sesselkleber hochgradig lächerlich, und das muss man dann auch so sagen. Nicht im Allgemeinen, wo es wolkig verpufft, sondern im Konkreten, wo es als Lösungsmittel für den Klebstoff wirkt, mit dem sich der Politdarsteller in seinen Amtssessel geklebt hat. Von der Sache her ist es ganz einfach: Wir müssen uns nur daran gewöhnen, denjenigen, der wieder einmal besonders schneidig auf Maske macht, mit seinem Namen und als den zu nennen, der er ist: ein idiótes.
Uwe Jochum arbeitete von 1988 bis 2023 als wissenschaftlicher Bibliothekar an einer süddeutschen Universitätsbibliothek. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Bibliotheks- und Mediengeschichte und zur Theologie, zuletzt „Landnahme“ (Wien, Leipzig: Karolinger, 2022). Dieser Beitrag erschien zuerst als Kommentar bei Kontrafunk.
Loben Sie doch einmal die gespritzten Maskenträger für die gesellschaftliche Verantwortung, die sie mit ihrer Maske öffentlich zum Ausdruck bringen! Immerhin stellen diese (um uns besorgte) Menschen sicher, daß wir „Ungeimpften“ uns nicht bei den „Geimpften“ anstecken können! Wir sparen uns dadurch auch in Zukunft die modRNA-Behandlung und unsere eigene Maske! Wenn Masken so wirksam sind, dann genügt doch sicherlich nur eine Maske! Also,- freundliche Worte und Dankbarkeit sind angebracht! Liebe Kommentatoren, versucht es doch beim nächsten Mal, wenn Ihr einen Maskenträger seht!
Ein Handwerker der die FFP2 Maske regelmäßig benutzt, weiß, es kann keinen Schutz vor Viren durch diese geben. Flext man einen rostigen Stahlträger ab, dann hat man zwar das Grobkörnige abgehalten in die oberen Atemwege zu kommen, aber der Staub und der Belag der Flexscheibe, kommen natürlich durch die Maske. Nun hat die Körnung des Roststaubes und des Abriebs der Flexscheibe eine ganz andere Dimension als so ein Virus dies mitbringt. Bis 2019 war die FFP2 Maske ohnehin nur ein Hilfsmittel dem man seine Gesundheit nur anvertraute wenn keine geschlossene Maske mit Filter vorhanden war. Es gibt zwar Handwerker die sich die Masken drum herum mit Kreppband am Gesicht befestigen, aber dieses System ist eher etwas für Apnoetaucher. Auch die Studien kamen bezüglich Bakterien, Viren und Keime bei den OP Masken, sowie FFP2 Masken bis 2019 überwiegend zu dem Ergebnis, das sie nur kosmetischen Nutzen haben. Natürlich will man in einem verschimmelten Keller, und bei der der Arbeit in solchem nicht ohne Schutz sein Tagwerk verrichten, aber das seit 2021 auf den FFP2 Masken geschrieben steht sie würden vor Corona schützen, das ist solch ein perfider Bullshit das es einem die Haare zu Berge stehen lässt. Solch einen Blödsinn können tatsächlich nur Menschen auf die Packung schreiben die entweder den Reibach damit machen wollen, oder solche die noch nie die geringste Erfahrung damit gemacht haben (Lauterbach, Drosten, Spahn, Montgomery, die komplette grüne Partei, die komplette rote Partei, Merkel, usw usf).
@Sabine Erdmann: Zu: „Die Recherche im Internet ergab einige Praxen in meiner Nähe, von denen die ersten gleich ganz vorn auf ihrer Website darauf aufmerksam machen, dass man bei ihnen um das Tragen einer Maske “gebeten„ wird.“ // Ihnen wünsche ich viel Glück bei Ihrer Suche! Es gibt unter den Ärzten einige „idiótai“, und diesen sollte man in fachlicher Hinsicht nicht allzu viel zutrauen! Frei nach Eugen Roth (Zitat): „Was bringt den Doktor um sein Brot? A) die Gesundheit, B) der Tod! Drum hält der Arzt auf das er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe!
Gestern im lokalen Discounter eine Dame gesehen, die auch achtsam „zum Schutz von sich selbst und anderen“ eine FFP2-Maske im Gesicht hatte. Da sie vermutlich auch atmen wollte hat sie einen Kompromiss gefunden: Sie trug die Maske nur über dem Mund, die Nase blieb frei! So atmete sie wenigstens kein Microplastik-Partikel ein.
Seit drei Tagen versucht ein neuer junger Mitarbeiter uns mit seiner Maskerade zu terrorisieren. Schließt die Tür und will nur per Telefon oder Video kommunizieren „um uns zu schützen“. Wir haben einen Idioten eingestellt, der zu dem nicht richtig Schreiben kann und nach einer Stunde Arbeitsgespräch fix und fertig ist. Die Probezeit wird er wohl nicht überstehen. Die Generation Z, also die 30jährigen, sind zu nichts zu gebrauchen. Andauernd krank, weil alle geboostert und leistungsunfähig weil sie nicht mehr wissen was Leistung ist. Und haben sich von Corinna ins Hirn scheissen lassen …
Das Chochrane-Review ist nicht vom Februar 2023, sondern die letzte Fassung vom 30. Januar 2023, auf die der Link nicht einmal verweist, siehe Hinweis direkt unter Überschrift & Einleitung. Im Übrigen: gute Sammlung von Studien, die man jedem „Maskenliebhaber“ um die Ohren hauen sollte (da gab’s glaub noch eine chinesische mit 10 Millionen Menschen). Unfaßbar, daß man nach 3½ Jahren sein Maskenbefreiungs-Attest wieder ausgraben sollte. Der ganze polit-mediale Aufriß, man solle doch wieder den Lappen im Gesicht tragen (FFP2 sind übrigens keine Masken, sondern Atemschutzgeräte mit einschlägigen Tragevorschriften!) dient nur einem Zweck: das Panik-Niveau wieder anzuheben, damit man ein „Corona v2.0“, gepaart vielleicht mit Grippe, wieder aufleben lassen kann, zu lukrativ waren die „Deals“. Und außerdem: Wenn der „Pandemie-Vertrag“ der WHO 2024 erfolgreich durchgewunken wird, dann kann nach Gutsherrenart alles Mögliche zu einer „Pandemie“ oder „Krise“, ohne jegliche Begründung, erklärt werden, woraufhin man dann in die nationalen Parlamente durchregieren kann. Wer hier ein Problem mit demokratischen Strukturen sieht, der hat die griechischen Wörter „demos“ (Volk) und „krátos“ (Macht) richtig interpretiert. Aber was soll man sagen, wenn die modRNS-Genspritze, euhpemistisch als „Corona-Impfung“ bezeichnet, sogar den Nobelpreis erhält? MWGFD (punkt org) hat da einen lesenswerten Artikel nebst Faktencheck, der den Namen auch verdient. Kürzlich sah ich sogar einen Menschen, der war so verwirrt, daß er über seiner OP-Maske ein FFP2-Atemschutzgerät trug. Da fällt mir nix mehr zu ein.
@Sabine Erdmann: Ich war neulich bei einem für mich neuen Spezialisten. Schreck: Sie trug – anders als ihre Kollegen – tatsächlich diese Filtertüte!!! Ich war nicht erkältet! Meiner Bitte, sie abzunehmen, da ich ihr Gesicht sehen möchte, folgte sie kurz. Obwohl sie mich gründlichst untersucht hat und fachlich sicher gut ist – da mag ich nicht wieder hingehen; zu negativ sind meine Erfahrungen mit Maskenjüngern jedweden Geschlechts und Intelligenz in den Jahren seit 2020. – Meine Beobachtung im Alltag: Die Maulkorbträger werden mehr – und es sind mehr mitteljunge Männer als alte Frauen.