Tamara Wernli / 26.07.2021 / 12:00 / 48 / Seite ausdrucken

Markierungspflicht für Ungeimpfte

Kürzlich forderten Schweizer Politiker einen Sticker für ungeimpfte Pfleger, Ärzte und Erzieher. „Spinnen die?“, fragt Tamara Wernli. Und weist darauf hin, dass ihr neues Video keine Satire enthält.

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Foto: Tamara Wernli

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Mathias Weiss / 26.07.2021

Was soll das Brimborium. Zwangsimpfung und gut. Sonst werden die Steuern für die betreffende Person um 50% angehoben. Zusätzlich zur Sippenhaft und präventiven Zwangsenteignung. Verbannung nach Rungholt ist auch ein probates Mittel. Man muss die Leute einfach dazu bringen, um die Impfung zu betteln. Ich will Schlangen bis Johannesburg vor den Impfzentren sehen. Aber zackig. Wir haben viel zu lange Verständnis gezeigt! Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder das macht, was er für richtig hält! Die Deutschen sind nicht für die Freiheit gemacht. Basta.

Johannes Schuster / 26.07.2021

Öffentliches Markieren wird für Ungeimpfte zur Pflicht ? Muß ich meinen Haufen beschnüffeln oder reicht es ihn mit einem Fähnchen zu kennzeichnen und - macht den die Stadtreinigung weg ? Und nun mal eine kleine Frage im Kreuzverhör: Warum soll es ein Tabu geben Apartheidssysteme zu vergleichen oder zu untersuchen in der Frage ihrer möglichen Zusammenhänge (Johanna Haarer). Vielleicht weil die Einsicht unerträglich ist, daß der Mensch auch nach 1945 seinen Milgram - Faktor nicht beherrscht ? Jede Diktatur lebt am Anfang von dem Schutz dessen, daß sie keiner wahrhaben will, entsprechend hoch ist die Opferzahl derer, die sich bis zum ausweglosen Moment noch vormachten, alles habe einen doch nicht so schlimmen Prospekt. Ich glaube, daß man Freunden die Wahrheit sagen sollte und sie nicht beschweigen sollte, auch wenn sie das Beschweigen verlangen. Ich habe auch Tabu -Gefühle und weiß aber wie wichtig es ist diese innere Seelenhalde von Zeit zu Zeit abzubaggern. Und wenn ich einen Freund habe, also nicht bloß einen so benannten Tischbekannten, dann verlange ich von dieser Freundschaft aber, daß sie meine gewollten und ungewollten Teile berührt, sonst ist die Freundschaft beliebig und nichtssagend. Ein Freund ist für mich, wer mich einen Idioten schimpft und mich aus einem Irrtum löst. Kein Freund ist jemand, der mir den Irrtum läßt nur um mir oberflächlich gewogen zu sein. Für Historiker gilt das gleiche wie für Baustatiker: Hinsehen auch wenn einem der Rechenfehler nicht gefällt, denn das bloße Gefallen kann fatal enden. Wenn ich aus einem Gefühl etwas nicht hören ist, ist es das, was ich hören sollte um mich dem Unbequemen zu stellen. Moral und Anstand sind immer gute Begriffe, sie lösen weder einen Komplex noch belangen sie irgendetwas über das Maß des Gespielten. Ich will nicht einen Schauspieler, ich würde einen Freund wollen…..

Heinrich Wägner / 26.07.2021

Sind denn alle in diesem Land…..., ich glaube ja @ Bernd Ackermann es ist ihnen nur noch nicht bewußt geworden. Auszug - Interview 1981 Jacques Attila mit Michel Salomon. Attila war Berater von Mitterand und Sarkozi . “Die Zukunft wird darum gehen einen Weg zu finden die Bevölkerung zu reduzieren.  Euthanasie wird in jedenfall ein wesentliches Werkzeug in unserer in unsere Gesellschaft sein. Selbstverständlich werden wir die Leute nicht exekrutieren oder in Lager stecken können. Wir werden sie los werden werden in dem wir sie glauben machen,daß es zu ihren eigenen Besten ist. Nach dem Lesen des Interviews konnte ich erst einmal gar nichts mehr ,nicht mal K…zen. Frau Schönfelder sagt es ,wasch mich,aber mach mir den Pelz nicht nass. Meine Generation kennt ihn noch den gelben Stern der für uns Kinder bedeutete ,mit so einen darfst du nicht spielen. Und vor dem Blockwart nimm dich in acht mein Junge. Die Deutschen sind wieder in ihrem Element. Was man kennt vergisst man nicht. Des Führers Untertanen, und die vierzig Jahre Honecker Paradies ohne Stern aber mit Stasie und Straflager. Heute auf Achse gelesen “goldbehangene 70jährige Weiber keifen Ungeimpfte müsste man alle erschießen ” Bernd Ackermann ich fühle mich wieder in meiner Kindheit angekommen als Anderen den geben Stern trugen und mein Großvater im KZ Stutthof bei Danzig auf immer verschwand. Die Deutsche Kultur feiert ihre Auferstehung der Blockwarte .

Max Tischenreuth / 26.07.2021

Nur damit ich das verstehe. Weil ich mich nicht impfen lassen will, soll ich ein äusserliches Zeichen tragen, das signalisiert, dass ich in öffentlichen Einrichtungen, unter Menschen in der Öffentlichkeit und in Geschäften, Lokalen etc. nicht gern gesehen bin bzw. keinen Zutritt habe und ggf. auf Arbeit als gefährliches (Un-)Wesen sofort erkennbar bin? Andererseits bin ich seit mehreren Jahren - weil ich mit der links-grünen Hegemonie nichts anfangen kann - rächts oder je nach Tagesform des Mainstream ein (vormals konservativ-liberaler) Nazi. Also werden jetzt die Nazis gekennzeichnet? Gehts noch?

H. Adel / 26.07.2021

PS: leider widerspricht sich die Autorin mehrmals, einmal ist sie für die Impfung, zweifelt aber an der Wirksamkeit und , sie betont einmal die Notwendigkeit der Impfung aufgrund steigender (herbei getesteter) Inzidenzen und betont an gleicher Stelle die unwägbaren gesundheitlichen Risiken für bestimmte Gruppen. Es sind also die gleichen Argumente, die die Politik benutzt, um die UNWILLIGEN zur Spritze zu treiben. Oder hab ich da was falsch verstanden? Verunsicherung schafft Zweifel und Angst - das ist der PLAN.

Bernd Meyer / 26.07.2021

“Markierungspflicht für Ungeimpfte” - Sie waren in einem früheren Beitrag schon mal den Tränen nahe, diesmal konnte man es fast nicht sehen. Das ist der richtige Weg. Feinde haben ihre eigene Logik.

Kerstin Behrens / 26.07.2021

kommt darauf an, in welchen Kreisen die deutsche Bevölkerung so rum turnt? Ich bewerte die “Mund-Nasen-Bedeckung” im öffentlichen Raum als Zeichen, um die “deutsche lower class” hygienisch zu schulen. Das wird nicht klappen, die “deutsche lower class” wird immer irgendwelches “Klopapier” benötigen.!

H. Adel / 26.07.2021

Leider werden die Begriffe Faschismus und Nationalsozialismus zu oft inflationär benutzt. Sie dienen heute dazu Menschen mit einer anderen als der staatlichen Meinung zu diskreditieren, sie auszugrenzen und zu diskriminieren. Vielleicht erbarmt sich mal ein Autor die Begriffe wissenschaftlich zu erklären und das Unterschiedliche und Gemeinsame herauszuarbeiten. Die Definition in WIKI ist m.M.  unscharf und unbrauchbar. Faschismus war auch in anderen Staaten vorherrschendes Führungsprinzip, siehe Italien, Frankreich (Franco), Griechenland….in gewisser Weise auch der Stalinismus. Der Nationalsozialismus im Hitlerstaat war die extremste Ausprägung mit den bekannten, nie verzeihlichen, Folgen. Die Vergleiche mit den heutigen Irrungen und Anmaßungen deutscher (und nicht nur deutscher) Politclowns ist eine Verharmlosung der Hitlerdiktatur und gehört ebenso verdammt, wie das Leugnen des Holocaust. Wenn Politiker unserer Zeit sich öffentlich Gedanken machen, wie man Menschen mit „Abzeichen“ diskriminieren will, dann befinden sie sich in der Nähe faschistischen Gedankenguts, sie provozieren BEWUSST die Trennung und den Zusammenhalt der friedlichen Gesellschaft. Sie sind die wahren Feinde der Demokratie! HA

Jürg Casanova / 26.07.2021

@Sabine Schönfelder. Ihre Kommentare sind immer präzise und schonungslos. Genau wie Sie glaube ich, dass nichts aufhören wird. Die Menschen, die heute nach dem Marsch durch die Institutionen an den Schalthebeln der Macht und in den Chefredaktionen der Medien sitzen, berauschen sich heute an ihrer Machtfülle und kommen mit dem grössten Unsinn durch. Und sie werden die Schrauben immer enger anziehen, sie reden immer unverblümter von Ausgrenzungen jener, die nicht spuren. Das Karussell, das sich seit eineinhalb Jahren zu drehen begonnen hat, wird noch einige Jahre seinen zwangsneurotischen Weg fortsetzen mit vielen Lockdowns und Zwangsmassnahmen, unsinnigen Gesetzen und politischen Verfolgungs- und Hetzjagden auf Querdenker und Impfverweigerer – in der Schweiz sind das immerhin rund etwa ein Drittel der Leute. Wie weit das noch führt, bleibe dahingestellt und wird davon abhängen, ob wir auch so passiv bleiben wie damals die jüdische Bevölkerung – ein Vergleich, der mir erlaubt sei, auch wenn das Frau Wernli, die nicht nur framt, sondern schon eingangs in ihrem Video den Leuten hier einen Maulkorb umbinden will, nicht goutieren mag. Maulkorb und Maske: Dasselbe Mittel, dieselbe Wirkung, nämlich keine.

Jürg Casanova / 26.07.2021

Auch wenn Sie sich im Namen ihrer jüdischen Freunde verbitten, Frau Wernli, dass man die heutigen Massnahmen mit jenen der Nazizeit vergleichen soll: Vielleicht sollten Sie sich mal mit den soziopolitischen Prozessen im Umfeld der beiden Weltkriege genauer befassen. Die Verfolgung der Juden hat genau so angefangen: Mit Markierungspflicht, der Verbannung aus Einkaufsläden, dem Verbot für gewisse Veranstaltungen etc., aber vor allem mit Denunziationen, mit denen die Guten die Abtrünnigen verfolgten und die auch heute wieder salonfähig sind. Es fehlen (noch) die Infrastrukturen der damaligen Endlösung, aber die Tendenzen dahin sind unübersehbar. Ich will mich jetzt nicht mit jüdischen Freunden brüsten, aber ich kenne einige, die heute vor ein paar Neonazistiefeln die grössere Angst haben, als vor Millionen importierter Antisemiten, die in deutschen Städten wieder «Juden ins Gas» brüllen und toleriert werden, allen politischen Beteuerungen zum Trotz. In Bezug auf Covid sei Ihnen, Frau Wernli, Ihre Meinung natürlich unbenommen, doch täuscht ihr salopp vorgetragener Optimismus nicht darüber hinweg, dass sie einige Parameter der weltweit zusammengetragenen Zahlen nicht wahrhaben wollen. Und was dieser Eingriff langfristig in unserem Immunsystem bewirkt, werden wir erst in ein paar Jahren beurteilen können. Meinerseits bestehen einige Zweifel, ob Sie dann noch immer so optimistisch sein werden. Im Übrigen haben Sie ja recht, wenn Sie Herr Lanz kritisieren, der Sarah Wagenknecht mit der Gretchenfrage erpresst, ob Sie geimpft sei oder nicht. Doch gleichzeitig tun Sie aller Welt kund, dass Sie gimpft seien. Abgesehen davon, dass es mir und vermutlich einer Mehrheit der Foristen hier völlig egal ist, ob Sie geimpft sind, frage ich mich ernsthaft, was Sie damit erreichen wollen.

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