Jetzt sitzt sie gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Uno-Sonderbotschafter für Afghanistan, Tom Koenigs, auf dem Podium in der “Zeitenströmungen”-Halle. Ihr Thema: Schaffen militärische Interventionen Frieden? Die Halle musste unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn geschlossen werden, zu groß war der Andrang. Fernsehteams drängen sich vor der Bühne. Die Luft im Saal ist stickig. Dann ruft Käßmann zu weltweitem Gewaltverzicht auf: “Gewaltlosigkeit heißt nicht Passivität oder Nichtstun, sondern ist auf ihre Art und Weise ein legitimes Zeugnis.” Anstatt militärisch in Konflikte einzugreifen, sollte besser bereits präventiv gehandelt werden, wenn sich Konflikte andeuteten. “Frieden wird selten oder wahrscheinlich nie durch Waffen geschaffen.”
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,766337,00.html