Erstens: Mein Appell an die Regierung und Verwaltung: „Helft den Betroffenen! Umgehend! Setzt alles ein, was Ihr auftreiben könnt – die Armee, karrt Hilfskräfte, Notstromdiesel und Material aus nicht betroffenen Gegenden an. Kümmert Euch vor Ort, statt Euch „in meinem Büro zu Hause einzuschließen und per Telefon zu organisieren…“ (Originalton OB Wegner) um jeden einzelnen Hilfebedürftigen, ehe es zu spät ist. Sucht die Hilfebedürftigen auf, sie können sich oft nicht an Euch wenden! Nicht jede Uroma hat ein funktionierendes Handy. Nicht jeder kranke Uropa kann die Treppe herunter kommen. Nicht jeder Bettlägerige kann zum Fenster gehen und um Hilfe rufen. Es sind schon zwei Tage vergangen, wir kennen das Ausmaß der Katastrophe noch nicht. Eure Aufgabe ist „Zivilschutz“ und besteht aus Prävention und Vorsorge, dem Krisenmanagement sowie der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und Nachsorge.
Es muss eine große Menge Hilfskräfte ausschwärmen, um die potenziell Hilfsbedürftigen zu ermitteln. Das ist eine Frage der Organisation und der Verwaltungseffektivität. Wenn Euch das nicht gelingt, dann seid Ihr verantwortlich für jeden Verdursteten, jeden Erfrorenen.
Es ist kein Blackout
Zweitens: Für die betroffenen Schwächsten der Gesellschaft, die in solchem Fall der Hilfe bedürfen, ist es auch eine Katastrophe, wenn es kein Blackout ist. So schlimm es ist – es handelt sich nicht um einen Blackout. Es ist ein „Brown-Out“.
Die betroffenen Fläche ist recht begrenzt. Ich wage eine Schätzung: Es handelt sich bei dem Stromausfall um ein lokal begrenztes Gebiet. Rundherum funktioniert die Stadt – so gut, wie es eben in Berlin funktioniert (*). Der Albtraum für die Betroffenen ist nur, dass dieses Ereignis unglücklicherweise bei großer Kälte stattfindet und sich so anfühlt, wie ein Blackout. Auch deshalb, weil die Verwaltung ungeschickt und zögerlich reagiert. Und die Reparatur dauert deshalb so lange, weil diesmal 110 KV Hochspannungsanlagen betroffen sind, eine Stromtrasse, die mit 110.000 Volt für die Stromfernübertragung ausgelegt ist und für die bei der Montage entsprechende Sicherheitsvorgaben gelten.
Angemessen hingegen reagieren die Vor-Ort-Hilfskräfte, Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk, sowie Freiwillige und Nachbarschaftshilfe. Aber diese Kräfte müssen angemessen unterstützt werden.
Es handelt sich um einen Brown-Out
Drittens: Der jüngste Berliner Stromausfall ist kein Blackout. Es gibt bei einem Brown-Out die Möglichkeit, für Menschen, die mobil genug sind, sich selbst zu helfen oder zu flüchten, weil eben im Nachbarstadtteil und im Land die Infrastruktur noch funktioniert. Man kann in der Nähe noch tanken. Man kann in der Nähe noch einkaufen. Es gibt noch keine marodierenden Banden. Es gibt jede Menge von Hilfemöglichkeiten aus der unmittelbaren Umgebung. Das Gros der staatlichen Aufgaben, nämlich Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung (*), die Versorgung mit hoheitlichen Aufgaben des Gesundheitsschutzes und der Grundversorgung im Katastrophenfall, wäre in vollem Umfang möglich. Das heißt nicht, dass die Verwaltung in der Lage ist, auf die Schwere des Ereignisses angemessen zu reagieren, obwohl die materiellen Voraussetzungen gegeben sind.
Ein Blackout wäre es, wenn der Stromausfall großflächig wäre, mehrere Bundesländer, das Bundesgebiet oder ein größeres Gebiet Europas betroffen wären. Bei einem echten Blackout können sich auch mobile Menschen nicht mehr selbst helfen. Bei einem echten Blackout kann der Staat seine Aufgaben nicht mehr vollumfänglich erfüllen, weil er selbst völlig überfordert und nicht mehr funktionsfähig ist.
Warum gibt es die grünlinke „Vulkangruppe“ noch?
Viertens: Der Berliner Brown-Out wurde durch den terroristischen Anschlag einer grünlinken Aktionsgruppe namens „Vulkangruppe“, die sich in einem menschenverachtenden Bekennerschreiben zu dem Brandanschlag (die Achse berichtete) auf die Infrastruktur bekannt hat. Das Bekennerschreiben offenbart eine Gesinnung, die sowohl die Verfassung ablehnt als auch die Einhaltung der Menschenrechte für „Reiche“, die sie meinen vernichten zu dürfen, um grüne Weltrettungsphantasien („fossile Kraftwerke ausschalten ist Handarbeit“) und kommunistische Beglückungsideen umzusetzen.
Diese militant-antifaschistische linke Gruppierung namens „Vulkangruppe“ führt seit 2011 völlig unbehelligt dutzende (teilweise angekündigte) Anschläge auf die Infrastruktur Deutschlands, nämlich Bahnanlagen und Stromnetzanlagen ungehindert aus. Das sind ganze 14 Jahre. Im Jahr 2024 wurde von dieser Terrororganisation ein Anschlag auf einen Strommast durchgeführt, der einen ganzen Landstrich Berlins und die Tesla-Batteriefabrik lahmlegte. Auch ein Anschlag auf die Stromversorgung des Berliner Technologieparks geht auf das Konto dieser Organisation. Bisher wurde noch kein einziger Ermittlungserfolg berichtet.
Nun stellt sich die Frage: Was eigentlich machen der Verfassungsschutz, der Staatsschutz, das BKA und die Bundesanwaltschaft beruflich, außer eine rechte, vermutlich aber leicht verrückte Rollator-Umstürzler-Bande um den Prinzen Reuss den XIII., die seit mehr als drei Jahren in Untersuchungshaft sitzen, oder einen Bundeswehrpensionär, der über einen Minister denkt, dass er ein Schwachkopf sei, mit großem Pressebrimborium öffentlichkeitswirksam zu verfolgen?
Beitragsbild: Pixabay

Warum sollte mich das jucken, wenn die links woken Extremisten und ihre Befürworter im Berliner Shithole frieren?
Wie gewählt, so geliefert. Und sie werden weiter diese Linksextremisten wählen. Who cares? (bei uns hier im Bayrischen Dorf ist der Strom von Heiligabend bis 1.feiertag (24 Std.) in 5 Gemeinden gleichzeitig ausgefallen (ca. 20000 Einwohner). Das hat die hiesige Presse mit keinem einzigen Wort erwähnt.
Mitleid gleich NULL! Wie läuft das in den Großstädten; die Hälfte geht nicht wählen (Hamburg „klimaneutral“) und die andere Hälfte wählt mehrheitlich links/grün. Die urbanen Strohköpfe bekommen genau das was sie wählen (auch wenn sie zu Hause bleiben statt zu wählen). Anders lernt die Zipfelmütze es ja nicht….
Darf man wenigstens Schadenfreude haben, wenn Berlin im September 2026 wieder Kommunistisch/Grün wählt?
Die Frage aus dem letzten Absatz, was die aufgezählten Behörden den ganzen Tag treiben, lässt sich leicht beantworten: Das, was sich 90 % der Wähler im Bezirk Steglitz Zehlendorf zur Bundestagswahl im Februar 2025 gewünscht haben.
Wohin die politische Reise in diesem Land geht, ist seit über zehn Jahren erkennbar. Ehrlicherweise sollte zur Kenntnis genommen werden, dass auch der ein oder andere jetzt Hilfebedürftige in seinen besseren Tagen dazu beigetragen haben wird, dass es jetzt so ist, wie es ist. Und da ich in diesem Schlamassel mittendrin sitze, habe ich wenig Mitleid, wenn es die Verursacher trifft.
Herr Haferburg, Sie haben vollkommen recht: die Deutschen sollten das bekommen, was sie zu 80% gewählt haben – alles andere wäre ungerecht. Die Hamburger wollen einen Blackout ganz besonders, munkelt man. Und in der Verfassung wird der ja nun auch garantiert.
Lieber Herr Haferburg, ein wenig dankbar sollte man der Vulkangruppe schon auch sein, hat sie doch mit einem vergleichsweise kleinem Brownout allen Menschen in diesem Land noch einmal die Konsequenzen eines Blackout deutlich gemacht, vor allem ist nun klar, dass die Menschen mit ihren Leiden den Regierenden am Arsch vorbei gehen, nur die ihnen tief in den Arsch hineinkriechen, können im Ernstfall damit rechnen in jenem zu überleben. Wenn dann alles vorbei ist, und sie wieder herausgekrochen sind, werden diese Arschkriecher dem Wort Brownout eine völlig neue Bedeutung hinzugefügt haben. Ansonsten sollten sich die Menschen wenigstens für den Notfall eine Küchenhexe (Allesbrenner mit großer Kochplatte und Backofen) und das entsprechende Brennmaterial (Kohle- oder Holzbriketts) anschaffen und sich Gedanken machen, wie die Rauchgase am besten nach draußen gelangen. Verflucht will ich sein, wenn man mit diesem Utensil nicht ein paar Wochen ohne Strom gut leben kann – vorausgesetzt, man hat sich mit genügend haltbaren Lebensmitteln (am wichtigsten ist natürlich ausreichend Wasser) eingedeckt. Und denken Sie beim Eindecken auch an ihre unmittelbaren Nachbarn!
Herzliche Grüße aus Preparien und Altrurien!
@Hans-Joachim Gille: In den Bezirken für die ihr beschriebenes Wählerverhalten zutrifft, wohnen kaum „echte“ Berliner…