Mal angenommen: 200 Atomsprengköpfe im Iran

Dass die USA aus dem Atom-Deal mit dem Iran ausgestiegen sind, hat weltweite Reaktionen ausgelöst. Mich hat es an einen Videoclip des jüdischen Radiomoderators und Publizisten Dennis Prager erinnert. Das Video ist unter dem Titel „The Middle East Problem“ (Das Nah-Ost-Problem) bekannt. 

Darin behauptet Dennis Prager, der Konflikt zwischen Israel und Syrien, Iran, Irak oder der im Gazastreifen regierenden Hamas sei nahezu unmöglich zu lösen, jedoch relativ leicht zu verstehen. Die eine Seite (Israels Nachbarn) wolle die andere Seite (Israel) tot sehen. Dazu bietet Prager ein Gedankenexperiment. Was würde passieren, wenn Israel morgen ankündigte: „Wir kämpfen nicht mehr! Wir legen unsere Waffen nieder und geben auf!" Israels Nachbarn würden das Land vernichten und die Juden in dieser Region komplett auslöschen. Und was würde passieren, wenn umgekehrt Syrien, Iran oder Irak ankündigten: „Wir kämpfen nicht mehr! Wir legen unsere Waffen nieder und geben auf!" Israel würde diese Länder nicht angreifen, sondern es würde Frieden einkehren.

Einen ähnlichen Gedanken äußerte auch der Schweizer Philosoph Michael Rüegg in der SRF-Radiosendung „Tagesgespräch“. Er erklärte, Israel besitze mehr als 200 Atomsprengköpfe, in Reichweite von Europa. Trotzdem habe niemand in Europa Angst vor diesen Bomben, denn niemand fürchte, dass Israel Europa angreife, nicht einmal jene, die kein gutes Haar an Israel lassen und als Apartheidstaat diffamieren. Man stelle sich vor, Ägypten, Syrien, Irak, Iran oder die Hamas verfügten über eine vergleichbare militärische Potenz. Wer in Europa könnte noch schlafen?

Wer jetzt also wegen dem Iran-Atomdeal über die USA schimpft, sollte sich fragen, welchen Nationen er in den letzten Jahrzehnten eigentlich seine Nachtruhe verdankt. Und welche Alpträume auf uns zukämen, wären nicht die Juden, sondern ihre Nachbarn im Besitz von 200 Atomsprengköpfen. 

Dieser Beitrag erschien zuerst im Schweizer Blick.

Foto: Tasnim News Agency CC-BY 4.0 via Wikimedia Commons

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Leserpost (5)
Matthias Hofmann / 14.05.2018

Knackig und völlig korrekt auf den Punkt gebracht!

Jürg Casanova / 14.05.2018

Ja, so ist es. Wenn es eine Kultur gibt, die sich aufs Hassen versteht, so der Islam. Die würden schon morgen Israel mit Atombomben dem Erdboden gleichmachen, wenn sie diese Waffe hätten. Eine Kultur, die ihre Frauen einsperrt, Andersdenkende eliminieren möchte, aufs Geratewohl unliebsame Menschen denunziert, sodass sie gesteinigt oder sonstwie hingerichtet werden, Homosexualität, die als Unterdrückung im Dschihad durchaus praktiziert wird, verteufelt und sich über diese Doppelmoral nicht einmal bewusst ist, so eine Kultur ist, so ist man versucht zu sagen, eigentlich keine. Und nehmen wir die Wirtschaft: 1,5 Milliarden Muslime schaffen es nicht einmal – vom Erdöl mal abgesehen, das ihnen einfach in den Schoss gefallen ist – das Bruttosozialprodukt des Staates Dänemark zu erreichen. Hass und daraus folgend Krieg ist ihre Profession und ihre Leidenschaft, ihr Alltag ist durchsetzt von Hass und Intrigen, darum sind sie auch so schnell beleidigt und wittern hinter jedem Blick eine Aggression. Und das lieben sie, denn dann können sie zuschlagen.

Bernhard Freiling / 14.05.2018

Wenn morgen Israel die Waffen niederlegte, würde es übermorgen kein Israel mehr geben. Wäre dann Frieden in Nahost? Mitnichten! Hochwahrscheinlich würden sich die Schiiten und die Sunniten weiterhin bis aufs Blut bekämpfen.  Drum ist es auch äusserst unwahrscheinlich, daß die Syrer, die Iraner oder welche Moslems auch immer, die Waffen niederlegen. Die brauchen sie noch um sich gegenseitig abzuschlachten und ein paar andere Ungläubige noch gleich mit. Mit Diplomatie ist da wenig zu machen. Was bleibt übrig? Nicht die Menschen, aber der Koran ist zu ächten. Solange dieses Machwerk Anhänger findet - Anhänger, die im aufgeklärten und toleranten Westen auch noch bis zum geht nicht mehr umsorgt und gepampert werden - wird eher die Sahara aufgeforstet als das Frieden einkehrt.

Michael Lorenz / 14.05.2018

Damit wäre alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt. Man muss das auch nicht einfach nur glauben - die Belege dazu findet man ganz leicht selbst: einfach mal “Charta der Hamas” googeln. Bleibt nur die Frage: was will ein Artikel nach dem anderen zum Thema (besonders in den ÖR-Medien) erreichen, anstatt das einfach man so wie hier vom Kopf auf die Füße zu stellen? Ich ahne es: damit genau das nicht passiert!

Dietmar Schmidt / 14.05.2018

Einfach aber wahr und für manche, ja viele offensichtlich nicht zu verstehen.

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