
“....um mit blumigen Worten ein sehr konkretes Ziel zu erreichen – deutsches Geld.” Genau DEUTSCHES GELD !! Besser konnten Sie es nicht ausdrücken. “„Er betritt einen Raum, sieht einen Stuhl und versucht, ihn zu verführen.” Ich kann überhaupt nicht verstehen, was an diesem Mann dran sein soll. Der Mann ist mir so unsympathisch, wie selten jemand. Mein “Bauchgefühl” signalisiert mir gar nichts Gutes und es hat meistens recht. Schon 2005, als viele noch für Merkel schwärmten, hatte ich dieses Gefühl. Seine Eurobonds, den europäischen Finanzminister u. a. zielen für mich genau darauf hin, auf unser Geld. “Seine Agenda ist gesetzt.” Allerdings scheinen die Franzosen das etwas anders zu sehen denn in ganz Frankreich kommt es immer wieder zu Streiks und Macron hat an Sympathie im eigen Land verloren. Wenn Macron versucht Merkel an den Rand zu drängen ( gewollt oder nicht gewollt ?) wird vielleicht ihre “Macht” angestachelt und sie zeigt ihm die rote Karte. Denn eines kann ich mir nicht vorstellen, daß Frau Merkel freiwillig ihre Stellung als “mächtigste Frau der Welt” und auch noch zu Gunsten von Macron aufgeben wird.
Was erwarten sie denn von dieser “auf Sicht fahrenden” Bundeskanzlerin? Visionen? Langfristige Strategien unter Berücksichtigung deutscher Interessen? Strategisch ausgerichtete Politik konnten wir doch auch in der zurückliegenden Regierungszeit von Frau Merkel nicht beobachten. Hinter diesem “auf-Sicht-fahren” verbirgt sie Pläne, von denen sie zwar hin und wieder spricht, die sie aber nicht erläutert. Das ist alles zutiefst undemokratisch!
erstaunlicher Beitrag für die Achse: Trump-Bashing und Macron-Lobhudelei vermixt zu einem pro-EU-Artikel. Trump wird sich garantiert nicht von einem manchurischen Kandidaten und Blender wie Macron ausmanövrieren lassen. Das einzige in dem Beitrag, mit dem ich konform gehe, ist dass Merkel keine Linie hat. Dass Prinzipienlosigkeit Merkels Prinzip ist, wissen Achse-Leser aber seit es die Achse gibt.
Man hat aus Frankreich keine solchen Hasstiraden gegen Trump gehört, wie aus Deutschland. Das ist auch Trump nicht entgangen. Der große Bahnhof für Macron im Vorlauf des Merkel-Besuchs dürfte ein Racheakt Trumps gegenüber Merkel sein, deren Empfgang wohl tatsächlich etwas, um es gelinde zu sagen, nüchterner ausfallen wird. Trump wird sich an das Geschenk der Franzosen, die Freiheitsstatue, erinnern, die, entgegen vielen Unkenrufen, noch nicht geköpft ist und weiterhin ein Freiheitssymbol bleibt, trotz Trump. Trump wäre nicht Trump, wenn er die Gelegenheit des Macron-Besuchs nicht nutzen würde, sich als Staatsmann zu präsentieren. Die umschmeichelnde Höflichkeit Macrons gab ihm dafür die richtge Plattform. Es ist aber kaum zu erwarten, dass Macron große Zugeständnisse von Trump erwarten darf. Die Gelegenheit, Merkel gegen Macron, zumindest was die protokollarischen Usancen betrifft, auszuspielen, war zu günstig, als sie nicht zu nutzen. Zwar wird Macron mit geschwellter Brust nach Frankreich und Europa zurückkehren, die Probleme, die ihn dort weiterhin werwarten, konnte und wollte Trump aber nicht lösen helfen. Macron wird weiter vom deutschen Gel und einem vereinten Europa träumen.
Nach dem “Airbus-Modell”? Genau wegen solcher Vorschläge bin ich GEGEN die EU, denn “Airbus-Modell” heißt auch hier nichts anderes als unser Wissen und Geld an den Rest zu verschenken.
Ach Herr Weimer, neue Besen kehren gut, alte ... 1. Muss Berlin auf den Aktionismus eines Macron eingehen ? Nö. 2. Auf Berlin kann sich die USA verlassen (solange Frau Merkel da ist), Macron ist ein unsicherer Kandidat. Mit Berlin wird gearbeitet, da brauch es keinen Pomp, Frankreich zeigt man erstmal sein Revier 3. Und auf Ihr Niveau des Boulevard zurück, Macron zwingt zwar Küsschen, aber Trump entfernt ihm die Schuppen vom Jacket. Das zeigt viel besser, was er von Macron hält ... Wenn Macron Frankreich wieder voran gebracht hat, wird sich zeigen, ob er noch Visionen hat und ob es überhaupt noch Teppiche gibt ;-)
Dass Macron behauptet, auch er sei ein” Aussenseiter im System” ,ist wohl der grösste Witz in seiner Rede-aber wahrscheinlich hat niemand schallend gelacht. Der Aufstieg Macrons- sowohl in der Politik als Mitglied der sozialistischen Partei und als ehemaliges Regierungsmitglied sowie auch als Investmentbanker bei Rothschild bestens im System vernetzt - ist vielmehr ein Beispiel dafür,wie die tonangebenden Eliten mittels ihrer Medienmacht den Bürgern eine jeweilige Marionette als Erneuerer und Visionär verkaufen können-und offenschtlich auch dem Autor des Beitrags .Macrons Vision besteht in der Etablierung eines EU-Superstaats mit umfassender Kontrolle und Ausbeutung seiner Bürger;speziell des deutschen Steuerzahlers.
Wir müssen uns wohl endlich eingestehen, dass sich selbst zwischen den engen Nachbarn die Mentalitäten stark unterscheiden. Der Franzose ist staatsgläubig und möchte sich auf seinen sozialen Wohltaten ausruhen; dafür lässt er sich für Atomtechnik, Militär und andere Hightech begeistern. Der Deutsche ist das Gegenteil: Er arbeitet immer mehr und behält vom geschaffenen Mehrwert immer weniger; dafür ist er nicht bereit, diesen Überschuss in die Zukunft zu investieren; er kauft sich lieber einen globalen Fanclub.
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