In Osnabrück gibt es ein Kunstwerk, das überregional vielleicht nicht unbedingt als ein Wahrzeichen der Stadt bekannt ist. Wikipedia beschreibt es so:
„Die Fountain of Wishes ist eine Bronzeskulptur eines urinierenden Polizisten in Osnabrück. Oftmals wird er auch Pinkelnder Polizist oder Osnabrücks Manneken Pis genannt. Die Bronzefigur steht in der Innenstadt im Fluss Hase an der nach der Osnabrücker Partnerstadt benannten Çanakkale-Brücke. (…) Ein Schild am Brückengeländer weist darauf hin, dass jeder Mensch für sein eigenes Tun verantwortlich ist. Unter diesem Schild ist ein roter Pilztaster angebracht, der beim Drücken einen Wasserstrahl von der Figur in Richtung des Tasters schickt.“
Und an dieser pinkelnden Skulptur geschah etwas Berichtenswertes. In verschiedenen Medien (u.a. hier und hier) erschien am Samstag eine DPA-Meldung unter der Überschrift „Staatsschutz ermittelt nach Aktion an Skulptur in Osnabrück“.
Und was war geschehen? Im DPA-Gouvernanten-Deutsch liest sich das so:
„Nach einer mutmaßlich politisch motivierten Aktion an einer Bronzeskulptur in der Osnabrücker Innenstadt ermittelt der Staatsschutz. Unbekannte hätten an der Skulptur «Fountain of Wishes» im Fluss Hase mehrere Gegenstände angebracht, teilte die Polizei mit.
Nach bisherigen Erkenntnissen sei das Gesicht der Skulptur mit einem aufgeklebten Ausdruck überdeckt und zusätzlich ein aus Gips gefertigtes Imitat angebracht worden. Daneben sei ein bemaltes Transparent angebracht worden, das unter anderem ein militärisches Fahrzeug sowie einen Mann mit Gefechtshelm zeige.
An einem Brückengeländer habe zudem ein Schild mit einer schriftlichen Botschaft gehangen. Die Darstellungen und Texte nähmen Bezug auf eine Person des öffentlichen Lebens, hieß es. Für genauere Angaben war die Polizei zunächst nicht zu erreichen.“
Und? Wissen Sie jetzt wirklich, was da passiert ist? Wenn nicht, dann lohnt der Blick in die Lokalpresse. In der Neuen Osnabrücker Zeitung verriet schon die Überschrift mehr: „Skulptur mit Pistorius-Bild und Penis in Osnabrück verunstaltet“. Und den Rest erfahren die Leser im ersten Satz:
„Statt Manneken Pis soll die Skulptur den ‚kriegsgeilen Boris‘ zeigen: Unbekannte haben eine Skulptur in der Hase verunstaltet – mit Pistorius-Konterfei und erigiertem Penis.“
Ist das den DPA-Kollegen zu unfein gewesen? Oder mochten sie nicht so etwas Despektierliches über den Verteidigungsminister weiter verbreiten? Heutzutage zeigen sich deutsche Spitzenpolitiker gegenüber Majestätsbeleidigung äußerst empfindlich.
Beitragsbild: PäRHo CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Wir wissen nicht, was die Kunst schaffenden Künstler mit dieser perversen Darstellung bringen wollten, besonders interessant wäre doch mal, wie sich der Partei hörige Mainstream Klerus damit auseinandersetzt, denn Missbrauchsskandale sind nicht nur in der katholischen sondern auch in der evangelischen Kirche bekannt. Ist Frühsexualisierung von KITA an im Bildungssystem, Missbrauch der Schutzbefohlenen erstrebenswert, ist offene Pornografie im Zeitgeist wünschenswert, LSBQT und sexuelle Vielfalt, haben Menschen eine Würde, die geschützt werden muss, oder sind sie nur Lustobjekte, das wären heiße Themen für unsere klerikale Kaste, die unseren christlichen Glauben materialistisch pulverisiert und sich der Unterwerfung unter antichristliche religiöse Strukturen anpasst. Mich als protestantisches Ex Kirchenmitglied widert, der zeitgeistliche Verfall des christlichen Glaubens an. Wer antichristlich Gott und Christus verhöhnt, muss sich über Kirchenaustritte nicht wundern und das der Mensch animalisch herabgewürdigt wird, was hat der Klerus dazu beigetragen, Da benimmt sich ja selbst die Tierwelt würdevoller. Die braven Wildschweine, die ordnungsgemäß den Zebra Streifen in Bitterfeld überquerten, die Großstadtfüchse, die als Begrüßung in Parkhäusern grüßen das Eichhörnchen das als akrobatischer Kletterkünstler etwas Abwechslung in den Alltag bringt, als Menschen die jedes Ziel und Maß an Anstand gegenüber anderen verloren haben und einander demütigen, verhöhnen und verleumden. In wie fern ist diese Respektlosigkeit einem verrohten Zeitgeist geschuldet und antichristlicher Ideologie. .
Die ehrlichen Kommentarseiten sind die Neuen Medien. Da weiß man, das sind keine Nachrichten, sondern tendenziöse, subjektive und mit Vorurteilen beladene Kolumnen. Das wollen wir lesen und nicht, wie muffige Wäsche wieder frisch wird (Focus).
Den Muff aus der Altpresse kriegt man sowieso nicht mehr raus. Wir sind erwachsen und denken sowieso jeder für sich. Egal, was das steht. Nur langweilen sollte man uns nicht. Sonst wird man vom Sockel gestoßen und landet in der Altpresse.
Es gibt nichts zu sehen. Das war das Zentrum für politische Schönheit. Gehen Sie weiter.
Gezeichnet: Philipp Ruch-Pisser.
DPA ist ab jetzt DPAP – Deutsche Presseagentur Pis.
Was für ein schamloser Angriff auf eine hoheitliche Person! Es ist sehr beruhigend, dass unsere Polizeien Abteilungen für Staatsschutz haben, die bei staatsgefährdenden Taten konsequent ermitteln.
Über solch unterirdischen Meldungen wie die der NOZ steht „dpa“ (Hausagentur des ‚Siegels’) aber haushoch, drüber. Nur solide, ehrlich Sätze und tiefschürfende Analysen ohne schwurbelnde Umschreibungen entspringen den güldenen Federn der dpa-Journos. Da wird selbst über die „Hohe Politik“ völlig neutral berichtet (insbesondere bei den Themen Trump, Putin und AfD). Und erst die Narrative, so mitten aus dem Leben gegriffen: War der der Täter nun ein Deutscher (mit Klarnamen und Adresse) oder ein „Einmann“?
„Lutz Liebezeit / 18.01.2026
Bei der FAZ kriegt man zwischen Kommentaren, die als Nachrichten getarnt sind, viele weitere Kommentare, betreutes Wohlfühlen, Hilfe bei Kopfschmerzen, …“ – Wie wäre es mit einem Blick in die Gesellschafterliste der FAZIT-Stiftung ?