Elon Musks Übernahme von X stört vor allem diejenigen, die ihre ganz eigene Definition von Meinungsfreiheit besitzen und sich geistig überlegen fühlen.
Heute trendete auf X das Wort „Höllenloch“. Ausgelöst wurde er durch ein Zitat von Autor und Publizist Sascha Lobo: „Elon Musk hat aus Twitter – mit dem Kauf und mit einer größeren Zahl von Entscheidungen danach – eine Art Höllenloch gemacht.“
Sascha Lobo scheint etwas gegen die Meinungsfreiheit zu haben, die Musk ermöglicht. Seltsam, was er trotz allem immer noch auf dieser Plattform mit all den bösen Höllenmonstern macht? Zumal er ja keine Bleibepflicht hat, da X keine Zwangsabgaben eintreibt. Und was versteht Lobo eigentlich so unter Meinungsfreiheit?
2018 veröffentlichte er einen Artikel mit dem Titel: „Deutsch-Rechts/Rechts-Deutsch“, in dem er die wichtigsten Vokabeln für Rechte und Rechtsextreme aufzählte und entschlüsselte. Da heißt es zum Beispiel unter Linksextrem: „Als linksextrem gilt man für Rechte, wenn man Anhänger der bekannten linksextremen Kampfschrift ,Grundgesetz‘ ist.“ Claudio Casula nahm dieses Wörterbuch zum Anlass, einen Übersetzungsleitfaden mit Linken und Linksextremen zu verfassen.
Trauer um die gute alte Zeit
Oder hier noch ein anderes Beispiel, in der Sascha Lobo sich befleißigt sah, die Meinung seiner Mitmenschen bewerten zu müssen, in dem er erklärte, dass die Meinungen von Impfbefürwortern und Impfskeptikern nicht gleichwertig sei. Die Geimpften orientieren sich nämlich am „am wissenschaftlichen Konsens, an Solidarität sowie der flächendeckenden Schnauzenvollheit“, und die Ungeimpften schauen „auf unseriöse, esoterische Quellen oder auf Propaganda“. Er plädierte auf eine kalte Impfpflicht, in der man sich zwar per Gesetz nicht impfen müsse, der gesellschaftliche Druck aber so hoch sei, dass der Alltag „schwierig bis unmöglich wird.“ Vera Lengsfeld schrieb hierzu: „Jede Skepsis gegenüber Impfungen verweist Lobo arrogant ins Reich der Verschwörungstheorien. Er spaltet das Land in eine gute und eine böse Seite.“
Außerdem fühlte er sich 2016 befähigt, das deutsche Facebook als „Deppenmagnet“ zu bezeichnen und endete seinen Artikel: „Hilferuf an die mindestens durchschnittlich Begabten“ mit dem Aufruf: „Bitte, mindestens durchschnittlich Begabte, kommt zu uns ins Netz! Diskutiert mit, redet mit, zeigt euch! Lasst uns nicht allein mit den stumpfen Horden. Kommt! Wir halten nicht mehr lange durch im digitalen Stalingrad der Vollidiotie.“ Manfred Haferburg kommentierte diesen Artikel mit den Worten: „Die breite Bevölkerung, der gemeine deutsche Wähler also, ist leider nicht so klug wie Sascha, und das bringt ihn zur Verzweiflung. Er fühlt sich einsam in seiner geistigen Hochburg.“ Nun, mit Musks X-Übernahme hat er Gesellschaft bekommen, allerdings keine, die ihm zusagt.
Man merkt, Sascha Lobo fühlt sich in seinem Safe Space X bedroht und trauert der guten alten Zeit hinterher, in der das frühere Twitter ein friedlicher Ort ohne böse rechte Kommentatoren war, die einem friedlichen Teilzeit-Irokesen wie ihm jetzt das Leben schwer machen.
Marie Wiesner, geb. 1999 in Sachsen, ist gelernte Ergotherapeutin.
Beitragsbild: Montage achgut.com/Matthias Bauer Flickr CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Legendär war auch Lobos Artikel zur Causa Drachenlord. Alle an dem Fall Interessierten sind nach Lobo faschistoide Menschenfeinde und die Staatsanwaltschaft hat mit gemobt.
Männer, deren Verstand nicht ausreicht, um wahrgenommen zu werden, tragen oft einen Ohrring. Bei besonders schweren Fällen genügt der Ohrring nicht mehr. Blaue Haare oder Irokesen-Frisur sind bei denen die letzte Hoffnung.
Sascha Lobo ist ein typischer Halbintellektueller, der geistige Tiefe durch Verwendung von sinnfreien Wortschöpfungen vortäuscht, die alljene beeindrucken sollen, die nicht in der Lage sind, den Wortsalat zu filtern und die mickrigen Überbleibsel als das zu identifizieren, was sie sind: Der Versuch, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, indem er konsequent das Fähnchen in den linken Wind hält.
Wegen „unternehmerischer Fehlentscheidungen“ musste S. Lobe mindestens zweimal Insolvenz anmelden. Von Betriebswirtschaft versteht er also nicht. Rumschwafeln als steuergeldfinanziertes Mietmaul ist da auch bequemer.
Sascha Lobo … was mag man zu dieser Person formulieren? Ich verstehe sie als öffentlich-rechtlich opulent subventioniertes Sprachrohr – nach meinem Verständnis eher subintelligent und frech, lebensfremd.
Bei Lobo ist keine Impfung hilfreich, sondern es muss schon ein Breiband-Anti-Iidiotikum sein, nach Volker Pispers.
Wer so eine Frisur braucht um aufzufallen, damit er überhaupt Gehör findet, traut seiner eigenen Substanz beim Schreiben nicht. Mit diesen Zweifeln an der geistigen Originalität seiner Gedanken hat er recht. Da ist nichts bei dem, was es wert wäre gelesen zu werden. Auch nur ein typisches Beispiel für geistige Verproletung und die deutsche Bildungsmisere.