Georg Etscheit, Gastautor / 20.02.2021 / 06:15 / Foto: Pixabay / 30 / Seite ausdrucken

Lobbyisten: Die Betonköpfe von heute sind grün

Dass die Energiewende so, wie sie derzeit gestrickt ist, nicht funktionieren kann, müsste mittlerweile selbst dem verbohrtesten Ökoapokalyptiker klar sein. Deshalb wird ja auch fleißig an der Nordstream-Pipeline weitergebaut, auch wenn Putin wieder mal einen Oppositionellen hat einkerkern lassen. Denn ohne Gas aus Russland wird nichts mehr gehen, wenn in ein paar Jahren nach den Atomkraftwerken alle Kohlemeiler abgeschaltet worden sind. Und auch Atomstrom aus Frankreich und den östlichen Nachbarländern wird dann immer häufiger jene Energie ersetzen, für die Zappelstrom aus Wind und Sonne kein Äquivalent ist.

Trotzdem wird weiter auf Biegen und Brechen an der „Vollversorgung“ mit sogenannten Erneuerbaren Energien gearbeitet. Aktuell ist Wasserstoff als potentieller Energiespeicher für Dunkelflauten in aller Munde. Wegen der enormen Umwandlungsverluste müsste die installierte Ökostrom-Kapazität ein Vielfaches höher sein als jener Betrag, der zur (rechnerischen) Deckung des maximalen Strombedarfs nötig wäre. Weitere zehntausend Windmühlen und Quadratkilometer von Solarpaneelen auf Dächern und Äckern würden das Land endgültig zur Industriewüste machen.

Weil der Widerstand gegen diese Politik auf dem Land schon heute beträchtlich ist und weiter anwachsen wird, wenn die Horrorpläne der Ökostromlobby verwirklicht werden - von den „Umweltverbänden“ gefordert wird ein jährlicher Zubau von Windkraft an Land in der Größenordnung von sieben Gigawatt, was bei einer Leistung von großzügig bemessenen vier Megawatt pro Anlage rechnerisch rund 1750 neue Windräder pro Jahr bis 2030 zusätzlich zu den bereits gebauten knapp 30.000 bedeuten würde - muss zunächst einmal das politische Terrain bearbeitet werden. Dieses Jahr stehen zahlreiche Wahlen. Damit eine sehr wahrscheinliche schwarz-grüne Koalition im Bund energie- und klimapolitisch durchregieren kann, müssen die Gegner dieser Politik am besten schon im Vorfeld kaltgestellt werden nach dem bewährten Muster, mit dem es schon gelang, eine unliebsame Partei einzuhegen: marginalisieren, diskreditieren, kriminalisieren.

Bürgerbewegung versus ökoindustriellen Komplex

Die Anti-Windkraft-Bewegung wird zwar von den Medien nicht in gleicher Weise hofiert wie die FFF-Klimahüpfer, sondern oft regelrecht totgeschwiegen, doch sie ist so stark, dass es kaum noch ein neues Projekt gibt, gegen das sich kein Widerstand erhebt. Einmal geht es den Initiativen „nur“ um den Schutz ihrer nächsten Umgebung vor den riesigen Industrieanlagen, um die eigene Gesundheit, ums Klein-Häuschen, um das nächstgelegene Erholungsgebiet. Andere stellen die Energiewende grundsätzlich infrage oder kritisieren die herrschende Klimahysterie. Immer jedoch handelt es sich um engagierte Bürger, die sich mit geringen finanziellen Mitteln oft bis zur Erschöpfung für das einsetzen, was sie für richtig und wichtig halten. Und die dabei einem milliardenschweren ökoindustriellen Komplex von Politikern fast aller Parteien, NGOs und Industrieunternehmen und einer oft aggressiven öffentlichen Meinung gegenüberstehen.    

Trotzdem gelang es der Bürgerbewegung, zu der auch neuere Naturschutzorganisationen wie der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) und die in Westdeutschland aktive Naturschutzinitiative (NI), eine Abspaltung des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), zählen, ein wenig Sand ins Getriebe der vorgeblichen Klimaretter und Energiewende-Profiteure zu streuen. Dabei nutzten sie unter anderem das Verbandsklagerecht für anerkannte Umweltorganisationen, um vor Gericht gegen offensichtlich fehlerhafte Genehmigungen von Windrädern anzugehen.

Die Zahl der neu errichteten Windkraftwerke sank kontinuierlich, was allerdings auch daran liegt, dass die besten Standorte für die Rotoren längst vergeben sind. Vor allem im Süden wäre noch Ausbaupotential vorhanden, doch gilt zumindest in Bayern die sogenannte 10H-Regelung. Sie besagt, dass der Mindestabstand zwischen einer Wohnbebauung und einer Windkraftanlage das Zehnfache ihre Höhe betragen muss. Bislang gelang es den Windkraftfans nicht, diese Regelung zu kippen, umgekehrt gelang es gleichfalls nicht, die Abstandsregel auch in anderen Bundesländern einzuführen.

Weil den Energiewende-Enthusiasten die Felle davon zu schwimmen drohen, greifen sie jetzt zunehmend zu unlauteren Mitteln: Jüngst veröffentlichte Spiegel Online (SPON) die Ergebnisse einer Greenpeace-„Studie“ mit dem unscheinbaren Titel „Die Gegner der Energiewende“, erstellt von einem Rechercheteam des Umweltmultis, mit der die Existenz eines sinistren Netzwerkes von Energiewende-Saboteuren in Deutschland belegt werden sollte, mit Querverbindungen zu „rechten“ Kreisen und der atomar-fossilen Industrie. Solcherart „Studien“ von NGOs finden häufig den Weg in die Blätter des Mainstreams und meist werden deren Erkenntnisse mehr oder weniger ungeprüft veröffentlicht. „Dass das Lobbying der NGOs mit Heiligenschein daherkommt, hilft“, schreibt der in der Schweiz erscheinende „Tagesanzeiger“. „Ihre Aktionen, ,Studien‘ und Stellungnahmen werden oft nicht wie Lobbying behandelt und nicht derselben kritischen Prüfung unterzogen wie bei anderen Interessenvertretern.“

Der Versuch „Energiewende-Saboteure“ zu diffamieren

Dies trifft in idealtypischer Weise auf den SPON-Artikel zu, in dem die Greenpeace-Recherchen fast eins zu eins weitergegeben werden. Dabei fällt auf, wie oft sich der Schreiber mit relativierenden Worten und Wendungen wie „möglicherweise“, „bleibt offen“ aus der Affäre zu ziehen versucht. Sie weisen gleichwohl darauf hin, dass Greenpeace und SPON nichts wirkliches Substantielles oder „Belastendes“ herausgefunden haben, das die These belegen könnte, wonach als Naturschützer getarnte Kohlefans, Atomlobbyisten und Klimaleugner die Energiewende ausbremsen.

Trotzdem soll nach guter alter Praxis des „investigativen“ Kopf-ab-Journalismus der Eindruck erweckt werden, dass an all dem schon etwas dran sei, vor allem dann, wenn die Angeklagten – oft wegen des unverschämt-inquisitorischen Tons der Anfragen – keine Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Fazit des Schreibers: „Es sind viele starke Indizien, die Greenpeace zusammengetragen hat, auch wenn eine direkte Finanzierung der Anti-Windkraft-Bewegung durch die Industrie nicht belegt ist, allenfalls vehementes Lobbying.“ Was SPON natürlich nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass Greenpeace e.V. mit Greenpeace Energy vor gut zwanzig Jahren ein zwar rechtlich und wirtschaftlich vom Verein getrennt agierendes Unternehmen aus der Taufe gehoben hat, das gleichwohl bis heute von dem Namen der gemeinnützigen Ökoorganisation profitiert.

Im Mittelpunkt des mit so viel grünem Idealismus ausgeleuchteten „Netzwerkes“ verorten Greenpeace und SPON einen Beamten im Bundeswirtschaftsministerium, Dr. Nikolai Ziegler, den noch recht jungen, eloquenten Vorsitzenden des energiewendekritischen Bündnisses Vernunftkraft. Er ist schon seit einiger Zeit immer heftigeren Attacken ausgesetzt, die offensichtlich darauf abzielen, ihn bei seinem Arbeitgeber in Misskredit zu bringen und seine berufliche Existenz zu untergraben. Der seit 2010 im höheren Beamtendienst des Ministeriums eingesetzte Ziegler hatte einmal eine Urlaubsvertretung für den persönlichen Referenten von Thomas Bareiß (CDU), parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, übernommen.

„Fünfte Kolonne“ in Altmaiers Ministerium?

Damals arbeitete Ziegler in der Abteilung Digital- und Innovationspolitik - ohne Bezüge zu energie- und klimapolitischen Fragestellungen, seit August 2020 sitzt er in der Abteilung für internationale Wirtschaftspolitik, was SPON übrigens entgangen ist. Das Ministerium selbst hat Kenntnis von Zieglers ehrenamtlicher Nebentätigkeit bei Vernunftkraft und teilte auf Anfrage eines Grünen-Abgeordneten mit: „Der erwähnte Mitarbeiter des BMWI ist im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit nicht mit energiepolitischen Entscheidungen befasst. Auch in der Vergangenheit hat er an solchen Entscheidungen nicht mitgewirkt, auch nicht vertretungsweise.“ Trotzdem verbreitet nach der taz auch SPON wieder das Märchen eines aus dem Ministerium heraus organisierten Anti-Windkraft-Widerstandes.

Wenn es eine „Fünfte Kolonne“ in Altmaiers Administration wirklich gäbe, wie von Greenpeace und SPON behaupten, warum hat ebendieses Ministerium erst vor wenigen Monaten quasi alle Wünsche der Erneuerbare-Energien-Lobby erfüllt, hat Klagen vor den Veraltungsgerichten gegen WKAs deutlich erschwert und das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit zahlreichen favorablen Neuerungen, etwa einer Erhöhung der „Schwachwindzulage“ für windarme Standorte angereichert? Zuvor waren in mehreren Schritten schon naturschutzrechtliche Regelungen, die die Windkraft potentiell behinderten, aufgeweicht worden.

Der SPON-Artikel war nur der bisherige Höhepunkt einer Kampagne gegen die Anti-Windkraft-Initiativen. Es begann mit einem Eintrag über Vernunftkraft auf den Seiten der Initiative Lobbycontrol, in dem Ziegler & Co. Verbindungen zur AFD, zur „Klimaleugner“-Szene und der Atomlobby unterstellt werden. Bezeichnenderweise verzichtet Lobbycontrol darauf, andere einflussreiche Lobbyorganisationen wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zu erwähnen, die sich zu einem erheblichen Teil durch als „ökologische Marktkontrolle“ getarnte Abmahnungen finanziert. Es gibt eben gute Lobbys und schlechte Lobbys.

Geballte Verbreitung von Halbwahrheiten 

Einen nachgerade verschwörungstheoretischen Touch hatte eine „Studie“ der Vereinigung „europäische Energiewende“, in dem sich der Weltverband der Windkraftlobby mit verschiedenen Solargruppen, einzelnen Unternehmen der EE-Branche und diverse NGOs zusammengeschlossen haben, um das „Netzwerk der Energiewende-Verhinderer“ zu enttarnen. Im Zentrum eines beeindruckenden Schaubildes prangt als „Spinne im Netz“ wieder Nikolai Ziegler, umgeben von finsteren Gestalten wie Peter Altmaier, Friedrich Merz, Armin Laschet und dem verstorbenen Naturschützer und Windkraftkritiker Enoch zu Guttenberg. Auch das 2016 erschienene Buch des Autors dieses Achse-Artikels mit dem Titel „Geopferte Landschaften“ („Verbreitet Lügen über den wirklichen Flächenverbrauch von erneuerbaren Energien“) ist dort aufgeführt.

Leider scheint eine solch geballte Verbreitung von absichtsvoll geraunten Banalitäten, Halbwahrheiten und Unterstellungen durchaus auf fruchtbaren Boden zu fallen. So durfte sich auf einem Online-Forum der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung Westfalen mit dem Titel „Klimaschutz versus Gefahren durch Windkraft“ die FFF-Aktivistin Luisa Neubauer im Nazijargon über angeblich die Energiewende gefährdende „Zersetzungsparolen“ echauffieren und der windkraftkritische Rechtsanwalt Thomas Mock, der bei Greenpeace, SPON und der Europäischen Energiewende ebenfalls als gewissenloser Lobbyist gebrandmarkt worden war, musste im Chat zum Online-Forum unflätige Beschimpfungen über sich ergehen lassen.

Mock vertritt Bürgerinitiativen gegen Windkraft und war bis Ende 2020 Leiter „Politik und Verbände“ beim Aluminiumproduzenten Hydro Aluminium in Grevenbroich und Obmann des Ausschusses Klima im Verband der Energieintensiven Industrie. Er wurde mit Sätzen konfrontiert wie: „Haben sie sich daher von der Braunkohle und Aluminium Industrie bezahlen lassen, um falsche Bürgerinitiativen gegen Windkraft zu gründen, Herr Mock? Oder: „Wenn Herr Mock die Welt retten will, dann will Himmler die Juden retten.“ Wobei der Vorwurf, die Aluminiumindustrie agitiere gegen die Energiewende, völlig ins Leere zielt. Norsk Hydro, Mutterkonzern von Hydro Aluminium, besitzt selbst eine Tochter für Wind, Solar- und Wasserkraftwerke und nutzt in großem Stil Windstrom für seine Aluminiumhütten.

Doch die Saat des Hasses ist schon aufgegangen.

Der Artikel erschien zuerst im Umwelt-Watchblog des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB).

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Leserpost

netiquette:

Rolf Lindner / 20.02.2021

Erneuerbare Energien, das Stalingrad von Rot und Grün. Für ihre Klimaparanoia, der Doofe zahlt mit seiner Steuer. Der Endsieg ist nicht zu erreichen, verweigern sich zu seh’n die Zeichen. Niemals sie die Fahne streichen, lieber geh’n sie über Leichen.

Reinhold Schmidt / 20.02.2021

@Stefan Werner Ihr Gedankengang weist schon in die richtige Richtung. Allerdings bleibt er auf dem halben Wege stehen. Man sollte ihn mit Hofreiters Bedenkenspielen verknüpfen. Statt Landschaft zerstörender Einfamilienhäuser werden nur noch mindestens 10-stöckige Wohngebilde genehmigt, auf deren begrünten Dachterrassen oben drauf noch ein lustiger, großer Propeller thront.

Petra Wilhelmi / 20.02.2021

Nur eines dazu: Was hat die Verhaftung eines Oppositionellen in Russland mit der Pipeline zu tun. In China ist das ein alltägliches Vorgehen und dort werden Menschen in Umerziehungslager gesteckt. Heißt das dann, dass wir keine Waren aus China mehr beziehen sollten? Was sollen immer die Seitenhiebe auf Putin? Für den Gehalt des Artikels ist es völlig irrelevant. Kehren wir lieber den Dreck vor unserer Haustür! Dass Wind- und Sonnenenergie schwachsinnig ist, wissen wir. Das immer weiter an der Idee festgehalten wird, wissen wir. Aber man könnte auch andersherum sagen: Wozu benötigt ein Entwicklungsland viel Energie? Und wir werden Entwicklungsland. Das könnte erst aufgehalten werden, wenn mit eisernen Besen bei den Parteien ausgekehrt wird und die Wahlbevölkerung denkend wählt und nicht eine 100%-meine-Gedanken-Partei haben will. Das sehe ich aber nicht.

A. Kaltenhauser / 20.02.2021

Es muss doch einleuchten, dass milliardenschwere “Erneuerbar-Erzeuger” nicht klein beigeben, wenn von irgendwoher Gegenwind bläst. Selbst ein zweistelliger Millionenbetrag ist für diese Leute gut angelegt, wenn mittels angestellter Lobbyisten, bezahlten NGOs, mit Zuwendungen bedachten Journalisten, generös begleiteten Studien von “Wissenschaftlern” und mit angedachten, hochdotierten Zukunftaufgaben im Unternehmensaufsichtsrat geköderte Politiker, auf Linie gebracht werden können. Jeder Mensch hat seinen Preis und die haben eben locker den nötigen Mammon. Es herrscht eben keine Waffengleichheit, nicht mal annähernd;  und wer nichts bekommt, hat ja immer noch seine Ideale. Also die Wahl zwischen zwei Frank Sinatra Songs: “That’s life” oder “I did it my way” ...

Ferdinant Katz / 20.02.2021

Es ist zu diesem Thema so ziemlich alles gesagt worden was zu sagen war. Der Mehrheit der Nicht-Denker ist nicht zu vermitteln das ihre Grünen-Priester nur bezahlte Sprachrohre eines Milliardenschweren Komplexes ist der von den Folgen seines Handelns am Ende nicht betroffen ist. Qua Ideologie kann FFF Lobotomit auch kein denkbares Konzept entwickeln das ihn in den Mittelpunkt der zu erwartenden Konsequenzen stellt. Er ergeht sich lieber darin sich auf der Seite des guten und richtigen zu wähnen während alle Kritiker böse Nazis sind die das Ende der Welt durch Verstrahlung und Klimakollaps herbeiführen wollen. Ich habe mir dieses Gefasel mehr als einmal anhören müssen- was ich zunehmend zynischer bis gar nicht mehr kommentiere. Ich hoffe ihr könnt euer Smartphone künftig am Fahrrad aufladen, ihr Spinner.

Stefan Werner / 20.02.2021

Wenn die besten Standorte für Windindustrie-Anlagen auf dem Land schon vergeben sind, die nicht urbane Bevölkerung mit starkem Widerstand dagegen hält und man weiter ausbauen möchte, bleibt nur, diese anmutigen Geräte in die Grünanlagen der großen Städte zu bauen. Sehr viel Grünfläche und Platz gibt es in Berlin. Damit kann man dann sogar Werbung machen: Regionale Erzeugung und Einnahmen fürs Stadtsäckel. Je mehr Windräder in Berlin gebaut werden, umso weniger Finanzspritzen benötigt unsere Hauptstadt aus dem Länderfinanzausgleich. Also eine klassische Win-Win-Situation für alle.

Claire Müller / 20.02.2021

Es ist wichtig, dass hier betont wird, dass es sich um Lobbyisten handelt. Die Sprache ist der Schlüssel zur Deutungshoheit und bisher war der Begriff ausschließlich für irgendwelche anrüchigen Pharmakonzernmitarbeiter, die Autoindustrie und andere “Kapitalisten” bestimmt. Aber NGOs SIND Lobbyisten. Fridays for Future ist Lobbyismus. Die Amadeu-Antoni-Stiftung ist Lobbyismus. Jan Böhmermann ist Lobbyismus. Georg Restle ist Lobbyismus. Dunja Hayali ist Lobbyismus.

Ralf.Michael / 20.02.2021

Windkraft ? Nein Danke…Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose !!!

Gerhard Döring / 20.02.2021

Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen jahrelanger Verstöße gegen geltendes Naturschutzrecht vor dem Europäischen Gerichtshof. Unter anderem habe Deutschland eine “bedeutende Anzahl von Gebieten immer noch nicht als besondere Schutzgebiete ausgewiesen”, teilte die Brüsseler Behörde mit. Dann die Vogelschredder, immer mehr und in Gebieten welche hinterher keines Naturschutzgebietes mehr würdig sind. Und das bei der hohen Besiedlungsdichte mit ständiger Zuwanderung.Wenn diese Ideologie mit fanatischer Gewalt weiterhin verfolgt wird bleibt nur übrig sich am Bürger zu vergreifen um es der links-grünen Internationale Recht zu machen.Da sollen bereits Hochhäuser her um Fläche zu sparen. Hoffreiter sagte einmal in einem Interview im DLF das wir keine Hochhäuser an der Costa Brava!! bauchen und nun tritt er für solche in Deutschland ein, aber der der raucht wohl sein eigenes Haar und wenn es nach dem ginge müssten wir in Streichholzschachteln hausen.

Gerald Weinbehr / 20.02.2021

Hetze und Hass sind zum gängigen Mittel linksgrüner Politik geworden. Ebenso wie die Verbreitung von Halb- und Unwahrheiten. Nach dem Grundsatz “wer nicht für uns ist, ist gegen uns”, wird jede/r ausgegrenzt und diffamiert, der dem Durchmarsch der linksgrünen Ideologie im Wege steht. Wobei den Widerstand-Leistenden oft vorgeworfen wird, sie würden Hass und Hetze, Halb- und Unwahrheiten verbreiten. Im Würgegriff des linksgrünen Zeitgeistes und der zugehörigen Meinungsdiktatur ist Deutschland in wenigen Jahren wesentlich unfreier geworden.

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