Er ist schon ein echter Held, der Daniel Bernbeck: Wo andere immer nur meckern, trägt er todesmutig dazu bei, dass die deutschen Handelsbeziehungen mit dem iranischen Regime wachsen, blühen und gedeihen. Wo andere also Kritik an jenen üben, die sichere, demokratische und hoffentlich kuschelig-warme Verhältnisse in verschiedenen Teilen der Welt tatkräftig zu verhindern helfen, ist Bernbecks Laden stolz darauf, „eine der wichtigsten Stützen für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen“ zwischen Deutschland und der klerikalfaschistischen Mullah-Diktatur zu sein. Einwände gegen diese Funktion und das Tun seiner mit Staatsmitteln geförderten Kammer weist Bernbeck energisch zurück: „Es gibt kein moralisches Problem“, wurde er vor wenigen Tagen von der Nachrichtenagentur AP zitiert. „Wir machen keine Geschäfte mit dem Iran, sondern mit iranischen Firmen. Wir unterstützen die Regierung nicht und sind nicht verantwortlich dafür, was Präsident Ahmadinedjad oder Bundeskanzlerin Merkel sagt.“ http://www.lizaswelt.net/2009/06/post-vom-kammerdiener.html