Mit über vier Milliarden Euro – und damit gleich doppelt so viel wie von der wenig bescheidenen Palästinensischen Autonomiebehörde gefordert – wollen die „Geberländer“ nun in den nächsten zwei Jahren den „Wiederaufbau“ des Gazastreifens alimentieren. Natürlich versprachen sie pflichtschuldigst, die Gotteskrieger sähen davon keinen Heller – allein: Es blieb offen, wie das in einem von der Hamas vollständig kontrollierten Gebiet eigentlich bewerkstelligt werden soll, will man keine monströse Kapitalvernichtung betreiben. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton sagte lediglich, Washington werde „dafür sorgen, dass die Extremisten nichts von diesem Geld erhalten“. Da kamen den Hamas-Granden erneut die Tränen, diesmal jedoch nicht vor Rührung, sondern vor Lachen.
http://www.lizaswelt.net/2009/03/kapitalvernichtung-in-krisenzeiten.html