Claudio Casula / 03.08.2018 / 06:25 / Foto: Pixabay / 63 / Seite ausdrucken

Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Der Deutsch-Irokese Sascha Lobo hat bei Spiegel online eine „Sprachkritik“ mit dem Titel „Deutsch-Rechts/Rechts-Deutsch“ verfasst.

Es ist nicht alles falsch, was er schreibt, zum Großteil jedoch der übliche, im dominierenden linken Juste Milieu für unumstößliche Wahrheit gehaltene Quatsch. Da sich Lobo nicht die Mühe macht, zwischen Rechten und Rechtsextremen zu unterscheiden, machen wir es spaßeshalber auch mal so mit Linken und Linksextremen. Der SpOn-Kolumnist tritt ja für Vielfalt ein, da freut er sich sicher, seinen Übersetzungsleitfaden mal aus der anderen Richtung vorgelesen zu bekommen. 

Volk

Unberechenbare Masse, die es unbedingt auf Linie zu bringen gilt. Anders als im sozialistischen Arbeiter- und Mauernstaat, wo es Volkspolizisten, eine Nationale Volksarmee, Volkseigene Betriebe etc. gab, ist schon das Wort dem Linken ein Greuel, jedenfalls wenn das Volk deutsch oder zumindest hauptsächlich weiß und westlich geprägt ist. Da der Linke das Volk im Grunde seines Herzens verachtet, ist ein Volksentscheid sein Albtraum schlechthin. So oder so muss das Volk abgeschafft werden, indem es „bunt“ gemacht wird, ob es will oder nicht.

Populismus

Der Totschlagbegriff unserer Zeit: Wer ein Argument bringt, das den Linken in die Enge treibt, muss des Populismus angeklagt werden, denn der geht gar nicht (siehe: Volk). Dann muss der unbotmäßige Mitbürger mit Zurechtweisungen wie „Sie reden wie die AfD“ oder „Das ist doch Wasser auf die Mühlen von…“ stante pede zum Schweigen gebracht werden.

Bürger, besorgter

Der moderne Linke hat es nicht so mit dem Humor, daher ist diese verächtliche Bezeichnung das Maximum an Ironie, zu dem er sich aufraffen kann. Damit macht er sich vor allem über Leute lustig, die etwa ihre Sorge vor den negativen Folgen einer Masseneinwanderung von jungen Männern aus den gefährlichsten Ländern der Erde artikulieren. Diese Befürchtungen der „Panikmacher“ sind für Linke immer „unbegründet“ oder „eingeredet“, also „von Populisten geschürt“. Erlaubte und berechtigte Ängste sind hingegen die vor Waldsterben, Kernenergie, Treibhausgasen, Feinstaub, Klimawandel, Glyphosat, Gentechnik, Machtergreifung der Faschisten usw.

Integration

Keine Bringschuld der Einwanderer, sondern vor allem Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft. Brechen Migranten ihre Sprachkurse ab, vergewaltigen eine Frau, prügeln sich im Dutzend auf offener Straße, dann hat „die Integration versagt“, also wir alle. Dann war der Deutschunterricht zu öde, die jungen Männer wurden nicht darüber informiert, dass sexuelle Übergriffe bei uns nicht erlaubt sind, und auch bei der Aufklärung über gewaltfreie Kommunikation sind noch erhebliche Defizite zu konstatieren. Wenn die Deutschen sich doch nur mehr Mühe geben würden!

Diskriminierung

Für einen Linken ist es schlicht nicht vorstellbar, dass es an einem Migranten selbst liegen könnte, wenn er in der Schule versagt oder keinen Job findet. Sondern – immer! – Diskriminierung und Benachteiligung, darunter macht er’s nicht.

Rassismus

Natürlich fängt Rassismus nicht erst damit an, dass man sich eine weiße Kapuze überzieht und Schwarze am nächsten Baum aufknüpft, das ist auch fast allen Rechten bewusst. Der Linke jedoch wittert Rassismus in jeder noch so harmlos scheinenden Aussage. „Sie sprechen aber gut Deutsch!“ oder „Wo kommen Ihre Eltern her?“ sind ihm klare Indizien für den schlimmen „Alltagsrassismus“, dem in seinen Augen jeder nicht augenscheinlich biodeutsche Mensch fortwährend ausgesetzt ist. In diesem engen Oberstübchen ist selbstredend kein Platz für den Gedanken, dass Rassismus durchaus keine ausschließlich weiße Spezialität ist.

Hetze

Der Verweis auf Hassschriften, also unliebsame Zahlen des Statistischen Bundesamts oder die polizeiliche Kriminalitätsstatistik, der natürliche Feind der Willkommenskultur.

Sexismus

Früher: Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Der Linke hingegen fasst diesen Begriff sehr weit (siehe: Rassismus). Während er kein Problem damit hat, wenn Männer aus dem Morgenland ihre Frau (gern auch im Plural) an den Herd schicken oder in Säcke stecken, setzt bei ihm die Schnappatmung ein, wenn ein alter weißer Mann einer Frau ein ungeschicktes Kompliment macht. Mögen syrische Jungmänner westliche Frauen gern als „Schlampen“ oder „Huren“ beschimpfen – einen Spruch wie „Sie könnten ein Dirndl aber auch ausfüllen…“ oder „Das Kleid steht Ihnen aber hervorragend!“ hält der Linke aus dem Munde eines weißen Mannes für den Gipfel des Sexismus, so etwas nimmt er gern zum Anlass, endlich eine Debatte über diesen furchtbaren Missstand loszutreten. 

Instrumentalisierung

Ekelhafte Praxis der Rechten, sich durch ein Verbrechen bestätigt zu sehen. Diesen wird dann flugs ein nicht behaupteter „Generalverdacht“ unterstellt. Im umgekehrten Fall, also wenn etwa ein Rechtsradikaler einem Migranten etwas antut, ist es natürlich legitim, die Tat zum Anlass zu nehmen, vor der „braunen Brut“ zu warnen. Der Linke weiß auch hier seine Herrschaft über die Begrifflichkeiten auszuspielen. Kriminelle Migranten mutieren dann wahlweise zum anonymen „Mann“, zur „Gruppe“ oder zur „Großfamilie“, das Verbrechen zum „Vorfall“. Umgekehrt wird jedes hingeschmierte Hakenkreuz an einer Flüchtlingsunterkunft als „rechtsradikaler Angriff“ oder „Anschlag“ verbucht. Dann wird der „Aufstand der Anständigen“ ausgerufen, während die Frauen-Demonstration nach dem Mord an einer Deutschen, begangen von einem afghanischen „Flüchtling“, schnell dem „rechten Spektrum“ zugeordnet wird. Wogegen dann wiederum eine Gegendemonstration nötig wird. Instrumentalisierung sieht der Linke immer nur bei den anderen.

Spalter

Jemand, der aus der linken, nun ja: Volksgemeinschaft ausschert, indem er sich gegen eine von oben verordnete „Basta“-Kultur verwahrt. Das Hohelied der gesegneten Einwanderung muss von Flensburg bis Passau einstimmig gesungen werden, sonst kriegt der Linke, der sonst so gern von Vielfalt schwadroniert, die Krise. Er selbst ist jedoch verpflichtet, Abweichler als „Pack“ oder „braunen Mob“ oder, wenn nun gar nichts dezidiert Rechtes an diesen zu finden ist, als „Nazis in Nadelstreifen“ zu bezeichnen. Das ist kein Spalten, sondern ein mutiges Zeichensetzen, ein „Wehret den Anfängen“. Fängt er sich für den „Nazi in Nadelstreifen“ ein empörtes „Geht’s noch, du Spacken?“ ein, beklagt er die Verrohung der Sprache, was – klar – typisch rechts ist.

Zuwanderung

Per se eine phantastische Sache, wirtschaftlich ja ohnehin geboten und außerdem geeignet, den Deutschen das Deutschsein auszutreiben. Immer eine Bereicherung, auch wenn der Linke auf Nachfrage nie zu sagen vermag, worin diese nun genau bestehen soll. Wer da nun einwandert, ob ein qualifizierter IT-Mann aus Indien, eine Ärztin aus China oder ein arbeitsloser Strauchdieb aus dem Maghreb, ist ihm herzlich gleichgültig. Wobei ihm eigentlich der Maghrebiner viel lieber ist, denn bei dem Inder und der Chinesin besteht die akute Gefahr der Integration beziehungsweise Assimilation, während der Großteil der Nordafrikaner nicht im Traum daran denkt, sich irgendwie anzupassen. Der gibt im Gegenteil den Kartoffeln Saures, und das gefällt dem Linken, der ja selbst gern hinter Plakaten wie „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ her trottet.

Hass

Jede Form von Kritik, Unbehagen oder Abneigung. Wer des Hasses überführt oder auch nur dessen bezichtigt werden kann, mit dem muss man sich nicht weiter beschäftigen, den darf man bekämpfen. Rufmord ist dem Linken dann ein Kavaliersdelikt, es dient ja einer guten Sache, da muss nicht groß differenziert werden. So kann er dann jeden im „rechten Lager“ verorten: normale Menschen, die nicht auf ihrem Gehirn sitzen, Konservative, Nationale, Identitäre, Neonazis, egal. Dass er selbst und vor allem seine Lieblinge im Antifa-Lager und die unter den euphorisch begrüßten orientalischen Jungmännern hundertmal stärker zum Hass neigen, merkt er gar nicht. Auch nicht den pikanten Widerspruch, wenn er auf einer Demo gegen Hass und Hetze „Ganz Berlin hasst die AfD“ auf sein Spruchband schreibt.

Stammtisch

Die Horrorvorstellung für jeden Linken. Brutstätte und Hort üblen, reaktionären Gedankenguts. Auch hier bemerkt er nicht, dass er eben das praktiziert, was er anderen vorwirft, denn natürlich existiert auch und vor allem ein linker Stammtisch mit von allen „Anständigen“ geteilten Überzeugungen, Ängsten, den gleichen Feindbildern et cetera – und um diesen sitzen wesentlich mehr linke Spießer herum, nur eben ohne Gamsbarthut.

Muslime

Die aktuellen Lieblinge der Linken. Klar, sie haben mit allem, wofür sie und ihresgleichen einzutreten vorgeben – von Gender Equality über Homo-Ehe bis zur Bekämpfung des Antisemitismus – nun wirklich nichts am Hut, aber was soll’s. Muslime gilt es vor „Islamophobie“ zu schützen, und auch wenn Linke sonst nichts mit Religion anfangen können: dem Islam muss unbedingt Raum gegeben werden! Da ist der Linke dann konsequent, weshalb er auch die Islamkritik von Muslimen entschieden zurückweist. Schlimm, dass Menschen wie Seyran Ateş und Hamed Abdel-Samad unser Eiapopeia sabotieren. Kann man die nicht ausweisen?

Willkommenskultur

Uneingeschränkte Begeisterung für die Ankunft von zwei Millionen „Flüchtlingen“, hauptsächlich junge kräftige Männer ohne Arbeitsethos und lästigen Bildungsballast, hält der Linke für geboten. Da dürfen die Euro-Milliarden mit dem Schaufelbagger ausgeschüttet werden, da muss jeder „helfen“, dies gebietet die „Humanität“. Heerscharen haben sich zu engagieren – und vor allem nicht danach zu fragen, wie die Neuankömmlinge heißen, wo sie herkommen, was sie gelernt haben und schon gar nicht, ob sie ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen können.

Ob Kriegsopfer, politisch Verfolgte, junge Burschen auf der Flucht vor der tunesischen Polizei oder vom Cousin verfolgte Afrikaner – sie alle fasst der Linke unter „Flüchtlinge“ zusammen, und das versteht sich ja nun von selbst, dass man denen helfen muss. Willkommenskultur heißt auch: alles hinzunehmen, was sich da an kleinen und großen Verwerfungen auftut, von Mehrfachidentitäten zwecks multiplen Absahnens von Staatsknete über die Erosion des Sicherheitsgefühls im öffentlichen Raum bis zur in Aussicht gestellten Transformation der Gesellschaft in ein multikulturelles La-la-Land, in dem jedermanns „Teilhabe“ gesichert ist und alles Eigene im bunten Einerlei verpufft. Wer gekommen ist, bleibt auch, basta! Wir wollen schließlich nicht in Inzucht degenerieren – hat sogar Schäuble gesagt, und der gilt garantiert nicht als Linker.

Sollten infolge der Willkommenskultur die sozialen Sicherungssysteme implodieren oder Kriminalität und Terror jeden Rahmen sprengen, wird sich der Linke damit trösten, dass es ja nur Deutschland getroffen hat. Und, mal ehrlich: Welcher Linke wird das vermissen?

Familiennachzug

Mittel, die Transformation der langweiligen deutschen Gesellschaft in eine, die „bunt ist wie diese Buntstifte“ (C. Roth), zu beschleunigen. Da kann der Linke das ohnehin inzwischen Unvermeidliche gar nicht abwarten. Er entblödet sich nicht einmal, den Familiennachzug als Heilmittel gegen die nun doch und reichlich spät eingestandene Migrantenkriminalität ins Feld zu führen. Gegen die behauptete Zivilisierung von Achmed und Ali durch Mutter und Großmutter spricht zwar alles – vom „Familienrat“, der den Ehrenmord beschließt, über das Beispiel der Familie des Mörders von Susanna Feldman, die sich mit ihm in den Irak absetzte, bis zu der Tatsache, dass arabische Großfamilien in deutschen Städten in Sachen Intensivkriminalität einsame Spitzenplätze belegen –, aber das ficht den Linken, der sonst gern gegen das heteronormative Familienmodell wettert, nicht an.

Äußert jemand seine Sorge, dass Einwanderung durch die Asyltür plus Familiennachzug plus Geburtenrate das Land früher oder später demographisch kippen lässt, behauptet der Linke kackdreist, dass ja nur eine Person pro Nase nachkommt und sich sowieso die Geburtenrate der Migranten jener der Deutschen binnen einer Generation angleicht. Als hätte schon mal jemand eine muslimische Ein-Kind-Familie gesehen! Aber da ist dem Linken nichts zu doof.

Faktencheck

Instrument, dessen sich der Linke in dem Bestreben bedient, unliebsame Tatsachen zu leugnen oder zu bagatellisieren. „XY behauptet… Aber stimmt das wirklich?“ raunt der Fakten(er)finder scheinheilig, bevor er „beweist“, dass dem natürlich nicht so ist. Und schon wieder haben die Rechten unrecht, ätsch! Das Irritierende daran ist nicht das vorhersagbare Ergebnis der vorgeblichen, natürlich wie üblich einäugigen Recherche, sondern die Dreistigkeit, mit der der Zuschauer/Hörer/Leser hinter die Fichte geführt wird. Nicht einmal intelligent manipulieren kann der Linke von heute, und das ist nun wirklich ein Elend.

Kultursensibilität

Begriff, mit dem der Linke rechtfertigt, warum er bei untragbaren Zuständen, die seine fremden Schützlinge herbeigeführt haben, die Arme verschränkt. Mutmaßlich aus Schiss, selbst der Linke weiß ja doch irgendwie um gewisse Eigenarten seiner Lieblingsmigranten, worunter auch eine ziemlich kurze Lunte fällt. Da muss das Toleranz-Argument her! Verwandten-Ehe? Polygamie? Kinderbräute? Zwangsverheiratung? Wir haben jetzt doch die Ehe für alle! Burkini im Schwimmbad? Warum nicht, die Neuankömmlinge haben eben eine andere Auffassung von Scham, und da dem Linken alles gleich ist und allzu starkes Beharren auf Fortschrittlichkeit hier Ärger heraufbeschwören könnte, kapituliert er lieber gleich. Das aber mit gutem Gewissen! Mag der Linke noch vor 50 Jahren für den Minirock gekämpft haben – mit der gleichen Vehemenz wirft er sich heute für den Niqab in die Bresche. Natürlich rotieren da die Linken früherer Tage im Grab, aber mit denen haben die von heute doch nun wirklich nichts mehr zu schaffen!

Haltung

Haltung zu zeigen, ist die Forderung an die Gesellschaft, für jeden linken Fetisch seit 68 einzustehen. Und alle machen mit: Parteien, Medien, Kirchen, Gewerkschaften, Institute, Stiftungen – die übergroße Mehrheit zeigt Haltung oder muss wenigstens so weit eingeschüchtert werden, dass sie sich dem Gratismut der Linken nicht entgegenzustellen wagt. Zwar hat sich der Linksgrüne längst auf allen Ebenen durchgesetzt und sein Weltbild zum allgemein akzeptierten gemacht, aber er hat so zu tun, als müsse er immer noch an allen Fronten kämpfen wie ein Berserker. Gern auch gegen jeden Popanz, denn Ehe für alle, Energiewende, Enteierung der Bundeswehr und Massenmigration aus dem Orient reichen irgendwie nicht, es muss doch noch irgendwo gefühlte Opfer geben, für die es ein Zeichen zu setzen gilt. Oder wenigstens eine imaginierte rechte Gefahr: den „Rechtsruck“.

Hat da jemand gelacht?

Seenotrettung

Früher: Hilfe für in Seenot geratene Menschen. Für den Linken heute: Abholung afrikanischer Migranten vor der nordafrikanischen Küste und Verbringung in einen EU-Staat zuzüglich lebenslange Vollversorgung der Schiffbrüchigen und ihrer nachziehenden Großfamilien in alle Ewigkeit auf Kosten der Steuerzahler dortselbst. Wer gegen letzteres ist, wird der Ablehnung der Seenotrettung angeklagt. Menschen ertrinken lassen – was sind die Rechten nur für verkommene Subjekte!

Theorie, krude

Feststellung von Tatsachen, die geeignet sind, das Kartenhaus linker Gewohnheitslügen zum Einsturz zu bringen. Die Verbreitung solcher Argumente muss der Linke mit allen Mitteln vereiteln, was er als „Kampf gegen rechts“ proklamiert. Da muss man einem stocknüchternen SPD-Veteranen wie Thilo Sarrazin auch mal das Schüren von Hass gegen Minderheiten unterstellen und ihn als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ denunzieren, ihn im 5-gegen-1-Talkshowspektakel zur Minna machen und ihm zynisch nachrufen: „Wieso? Hat Ihnen jemand verboten, Ihr Buch zu schreiben?“ Im Internet lauern noch mehr solcher Hater und Hetzer, da muss der linke Vielfaltspinsel dann Beiträge löschen und Nutzer sperren lassen. Die Fakenews der Anderen so stehen lassen, so weit kommt’s noch.

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Gerhard Maus / 03.08.2018

nun seien Sie mal nicht so pingelig !!! Die Linken sind demokratisch gewählt ( ähhh - sind das nicht ALLE im Bundestag vertretenen Parteien? = das wird manchmal vergessen ...) Sie haben also das demokratisch legitimierte Recht (und die Anmaßung dazu sowieso, klar ...), sprachpolizeilich tätig zu werden. Aber halt nicht den Anspruch, dass ihre Definitionen als “allgemeingültig” anerkannt werden. Was mich halt nur immer wieder verwundert, ist, wie oft Mitglieder dieser Partei im Öffentlich-Rechtlichen Fernshen (insesondere ZDF) ein Mikrofon vorgehalten bekommen. Von den Oppositionsparteien mit Abstand am häufigsten (es gab ja mal bei ACHGUT jemand, der dieses Phänomen mit einer Strichlichte einen Monat lang dokumentiert hat). Das böse Wort “L-Presse” (ich traue mich noch nicht einmal dieses Wort auszuschreiben!) würde mir NIE über die Lippen kommen, aber so eine gewisse rot/grüne Tendenz in der Berichterstatttung lässt sich da wohl konstatieren ...  

M. Stoll / 03.08.2018

Wenn man diesen Artikel mit Lobos Werk vergleicht, sieht man wie riesig das qualitative Gefälle zum einstigen Leitmedium Spiegel inzwischen geworden ist.

Gertraude Wenz / 03.08.2018

Nur eine kleine Anmerkung: Ich lese hier immer wieder, dass Linke mit Religion nicht viel am Hut hätten. Das war vielleicht früher mal so. Meine linksgrünen Freunde stehen dem Christentum SEHR wohlwollend gegenüber und haben auch für andere Religionen Verständnis und sehen z.B. keine Gefahr durch Islamisierung. Einige sind sogar selbst ganz besonders religiös und postulieren eben auch deshalb eine Gleichheitsideologie, weil wir ja alle Geschöpfe Gottes seien und nach seinem Abbild geschaffen. Eine lehnt sogar die Evolutionstheorie ab und sieht das Glück der Menschen in einer Gesellschaft, in der jeder ohne Gehalt (?) sich einbringt und sich nur das wieder herausnimmt, was er braucht. Für mich sind das zwar gut gemeinte, aber infantile Phantasien, die man eher von Grundschülern erwarten würde. Katrin Göring-Eckardt, zwar eine Grüne, aber sicher auch links, ist doch eine bekennende Christin und hat sogar Theologie studiert. Großen Dank an Herrn Casula für diesen herrlich ironischen so treffenden Artikel!

Korbinian Glanz / 03.08.2018

Schon recht gute Zusammenfassung. Es fehlen aber noch einige Einträge, z.B. - Neue Juden: Bezeichnung der Linken für Muslime, die in Deutschland angeblich so verfolgt werden, wie früher die Juden im dritten Reich. Das diese für den Großteil der judenfeindlichen Übergriffe verantwortlich sind, stört dabei nicht - Israelkritik: Bezeichnung für antisemitische Ausfälle der Linken jeder Art, aber auch z.B. den Al-Quds-Tag - Palästinensischer Freiheitskampf:  Beschreibung der massiven Terrorattacken durch Araber / Palästinenser auf Israel - Selbstverteidigung: Bezeichnung für Angriffe jeder Art auf “Rechte”, die Bandbreite reicht dabei vom Entglasen von Autos oder Haus bis Körperverletzung und Brandstiftung

Giselbert Müller / 03.08.2018

Ein genialer Text, danke dafür, wenn auch es eine traurige Realität ist. Der Flüchtling (der ja eher Migrant respektive Zuwanderer ist) wird von Linken gerne als Geflüchteter oder Schutzsuchender bezeichnet, alles andere stimmt aber…

Werner Liebisch / 03.08.2018

Super!! Danach denke ich an die Mord-Opfer, Gewalt-Opfer, auch an die, die man zum Beispiel die Treppen hinuntergetreten hat, sei es Berlin, Köln etc…an die Opfer brutaler Einbrüche etc…und dann gucke ich mir den Lobo an und….denke daran, dass ich diesen Kaspar auch manchmal mit meiner Zwangsgebühr finanziere…

Dirk Weidner / 03.08.2018

Nach dem mit Freude und Erheiterung genossen Artikel Claudio Casulos habe ich mir nun auf SPON Sascha Lobos “Rechte Sprache” gegeben, oder sagen wir besser angetan. Es sei gesagt, dass ich nicht ein einziges Mal auch nur schmunzeln konnte. Warum? Weil keine einzige von Lobos Begriffsdefinition auch nur ansatzweise über Esprit, Witz oder feine Ironie verfügt. Im Gegenteil, oft handelt es sich einfach um Tatsachenverdrehungen, vorgetragen im staubtrockenen Duktus des guten Linken. Beispiel 1: “Linksextrem - Als linksextrem gilt man für Rechte, wenn man Anhänger der bekannten linksextremen Kampfschrift ‘Grundgesetz’ ist.” Merkwürdigerweise sind es grade die letzten verbliebenen Konservative (also böse “Rechte”), die in den letzten Jahren auf die Einhaltung von Recht und Gesetz, inkl. Grundgesetz, pochen. Beispiel 2: Die Juden, siehe die Punkte “Finanzelite, Globalisten, Soros”. Lobo kann wohl einfach nicht erkennen, dass Juden in Deutschland (von ein paar braunen Glatzen mal abgesehen) vor allem aus einer Ecke stets angegriffen, oder sagen wir besser “kritisiert” werden: von links. Naja, wie gesagt, ich konnte kein einziges Mal schmunzeln. Aber wie sagte mir mal ein rotgrün überzeugter Linker: Humor ist, wenn Dir das Lachen im Halse stecken bleibt. Darauf ein dreifach Pispers, Rether, Lobo & Co.

Jürgen Althoff / 03.08.2018

Eigentlich müsste man den “Spiegel” immer wieder neu abonnieren, um dann unter Hinweis auf die unerträglichen Ergüsse von Sascha Lobo und Genossen mit Schreiben an die Chefredaktion das Abo zu kündigen. Aber die Betonköpfe reagieren vermutlich erst dann, wenn ihre Gehälter infolge weiter sinkender Auflage nicht mehr bezahlbar sind.

Michael Jansen / 03.08.2018

Sehr gut, jeder Schuss ein Treffer! Oh, halt, habe ich da gerade zu Gewalt aufgerufen? Schließlich bin ich doch auch ein unverbesserlicher Rassist. Zu Hause sage ich immer noch Negerkuss, hat nicht Martin Luther King in seiner “I have a dream”-Rede auch von “Negro” gesprochen und der war ja bekanntermaßen ein berüchtigter Feind der Schwarzen. - Nur so nebenbei: zum Glück gibt es heutzutage nur noch Supermärkte mit Selbstbedienung, da kann man nicht mehr versehentlich “eine Schachtel Negerküsse” bestellen, was da wohl los wäre, mindestens Hausverbot! - Als Gipfel des Alltagsrassismus muss ich gestehen, dass ich einen Mann aus der Nachbarschaft, der Deutsch mit etwas untypischem Akzent spricht, gefragt habe, ob er Holländer sei, was er verneinte. Er stammt aus dem Emsland dicht an der Grenze zu den Niederlanden und der dortige Tonfall hat eben einen leicht niederländischen Einschlag. Nach den aktuellen Maßstäben der Linken wäre dies natürlich ein rassistischer Übergriff, aber der gute Mann ist weiß und über sechzig und Rassismus gegen alte weiße Männer kann es definitionsgemäß ja nicht geben. Hab ich nochmal Glück gehabt!

Johannes Dörfler / 03.08.2018

Grandios geschrieben und auf den Punkt pointiert. Dieser Artikel sollte Pflichtlektüre für jeden Politiker sein, auf dass große Teile der Zunft mal anfangen, nachzudenken und sich nicht bei jeder Umfrage erneut wundern, warum die Werte ständig weiter absacken.. Danke dafür!

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Claudio Casula / 22.03.2019 / 06:25 / 32

Detox, 007! Ist gesünder.

James Bond soll im nächsten Film einen Aston Martin Rapide E fahren. Das allein wäre noch nicht so schlimm, schließlich hat der auch seine 610 PS unter…/ mehr

Claudio Casula / 25.01.2019 / 06:15 / 89

Handball: Kartoffeln raus!

Der weiße Mann stört. Insbesondere der alte weiße Mann. Aber auch der junge, denn irgendwann wird er alt. Gut, dass es immer weniger davon gibt.…/ mehr

Claudio Casula / 27.11.2018 / 06:25 / 55

Ein Potpourri des Irrsinns

Markus Vahlefeld sieht Deutschland „auf der Couch“, dabei stellt sich längst die Frage, ob man es nicht eher überdachen sollte, um nach dem tollsten Holocaust-Mahnmal…/ mehr

Claudio Casula / 19.07.2018 / 16:30 / 15

Post vom Intendanten

Liebe Mitarbeiter*innen, wir leben in bewegten Zeiten! Die Wehrpflicht ist abgeschafft, die Bundeswehr faktisch abgerüstet, der Ausstieg aus der Atomenergie in vollem Gange, Millionen Zuwanderer…/ mehr

Claudio Casula / 19.03.2018 / 16:19 / 34

Messerattacken verhindern! Zuhause bleiben!

Die „Armlänge Abstand“, die Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker vor gut zwei Jahren Frauen als Schutzmaßnahme vor grabschenden Fremden empfahl, ist noch nicht vergessen, da legt Herbert…/ mehr

Claudio Casula / 21.02.2018 / 06:25 / 16

Entebbe im Kino: Hurra, doch noch ein Unentschieden!

„7 Tage in Entebbe“, heißt ein neuer Spielfilm, der die spektakuläre Geiselbefreiung in Uganda durch ein israelisches Kommando im Jahre 1976 zum Thema hat. Er…/ mehr

Claudio Casula / 18.02.2018 / 15:00 / 18

Flucht aus der Lausitz

Deutschland, in naher Zukunft. Der wirtschaftliche Niedergang veranlasst immer mehr Deutsche, ihr Glück woanders zu suchen. Allein aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der zu den strukturschwächsten…/ mehr

Claudio Casula / 31.01.2018 / 14:49 / 34

Trump redet, SpOn schnaubt

Unter der Überschrift „Spalten statt Versöhnen" analysiert SpOn Donald Trumps Rede von heute Nacht zur Lage der Nation. Lesen wir mal kurz in dieses Paradebeispiel für deutschen…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com