In Berlin-Neukölln lädt die Linke zu einem „Soli-Kiez-Event“ ein, „für Palästina“ und zusammen mit fragwürdigen Gruppierungen.
Die Neuköllner Linke lädt am kommenden Samstag zu ihrem Sommerfest und stellt es unter das Motto „Neukölln steht zusammen für Palästina“, berichtet welt.de. Auf dem offiziellen Flyer zu der Veranstaltung in der Kiezkapelle an der Hermannstraße finde sich auch das „Vereinigte Palästinische Nationalkomitee“ als Mitveranstalter. Letzteres hat laut Berliner Verfassungsschutz eindeutige Bezüge zur Hamas. Im Berliner Verfassungsschutzbericht 2024 steht:
„Der Kern dieser israelfeindlichen Szene setzt sich in Berlin aus verschiedenen Bündnissen mehrerer Gruppierungen aus dem Spektrum des auslandsbezogenen Extremismus sowie der islamistischen und Teilen der linksextremistischen Szene zusammen. Diese Szene ist über die eigenen Grenzen hinaus mobilisierungsfähig und integraler Bestandteil des anti-israelischen Protest- und Versammlungsgeschehens.
Als wichtige Gruppierungen sind in diesem Zusammenhang vor allem die islamistisch-terroristische HAMAS und die säkular-linksnationalistische Terrororganisation PFLP zu nennen, deren Anhängerinnen und Anhänger in Berlin unter der Dachbezeichnung „Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee“ (VPNK) eng zusammenarbeiteten und gemeinsam Versammlungen durchführten.“
Laut Veranstaltungsprogramm soll auch ein Vertreter des „Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees“ auftreten. Der Veranstaltungsort, die Kiezkapelle in Neukölln, werde aus Bundes- und Landesmitteln gefördert, heißt es bei welt.de.
