
Ich tue mir diese Quasselrunden schon seit ein paar Jahren nicht mehr an. Das Einzige, was ich mir im Staatsfernsehen ansehe ist die Luegenschau um 20.00h, aber das auch nur um zu sehen, wie sie wieder framen, verdrehen, verschweigen, bashen. Bis 1989 haben wir zur Erheiterung auch die “Aktuelle Kamera” angeschaut, gleiches Niveau.
In TV Talkrunden werden grundsätzlich immer nur viele meinungskonforme Gäste eingeladen, deren Kernkompetenz vollkommen egal ist. Dazu wird gerne ein Opfer als Gast eingeladen, das man gemeinsam nicht zu Wort kommen läßt und wie Dreck behandelt. So gibt keine kontroverse Meinung, die es zu diskutieren gäbe. Mit Fachgesprächen unter Experten hat solch eine TV Talkshow jedenfalls absolut nichts zu tun, das sind die Teletubbies schon anspruchsvoller. Expertenrunde bei der ARD nennen sich Runden die sich zB. zusammensetzen aus Kevin Kühnert (3 Jahre Erfahrungs im Callcenter), Til Schweiger (findet sich selbst sexy), Margot Käsmann (Hicks), Helge Lindh (aauuuuaaa !), oder Karl Lauterbach (seine EX ist ihm haushoch überlegen, wird aber nicht eingeladen)...... Je einfälltiger, desto besser., hauptsache auf Linie. Auf Gäste wie Bhakti, Reiss, Wordag, Kaiser…...etc. wird zu Gunsten von zB. Udo Lndenberg verzichtet. Deutsches zwangsfinanziertes Qualitäts-TV 2020. Und die Privaten sind auch nicht besser. Da ist ein IQ in Höhe des BMI schon hilfreich, damit man das ohne sich übergeben zu wollen, konsumieren kann. Nun gut, ein Großteil der Bevölkerung arbeitet in dieser Sache ja schon hart an sich selbst. Kochen, Kuppeln und Corona-Scheiß, mehr hat die Medienlandschaft derzeit nicht zu bieten.
Frau Johnson, Sie schreiben: “Lockdowns sind vermutlich für die Katz, Vorsichtsmaßnahmen nicht unbedingt.” Bei meiner letzten schweren mutmaßlichen Grippe vor über zehn Jahren machte mein Arzt keinen Terrorabstrich in Nase oder Rachen, darum mutmaßliche Grippe. Nach jener saftigen mutmaßlichen Grippe mutierte ich zum Hobby-Experten für Ansteckungsvermeidungsstrategien. Mein Vorstellungsvermögen mag nicht besonders sein, aber das Überlebte fokussierte meine Aufmerksamkeit. Ab der Zeit begann ich, die sensorischen Dosenöffner von Bus und Bahn nicht mehr mit Fingerspitzengefühl zu öffnen, sondern nur noch mit dem Interphalangealgelenk zwischen Phalanx media und Phalanx proximalis der linken Hand, das ich dann konsequent erst nach Händewaschen wieder zum Augenreiben nutzte. Später stieg ich zum auf mitgeführte Touchscreenstifte um. Für Türklinken habe ich zum Anfassen immer einen Fetzen meiner Gewerkschaftszeitung in der Hosentasche. Haltegriffe in Straßenbahnen fasste ich nicht mehr an, sondern erlernte mithilfe von Pilates und Yoga die seemannsständische Fels-in-der-Brandung-Grundhaltung. Mich kann auch eine Notbremsung nicht erschüttern. Was mich am ekelhaftesten berührte, das waren diese schmalbrüstigen Studentenluschen, die in Herbst und Winter in der Obst- und Gemüseabteilung meiner Lieblingsbiofiliale dieser Studentenbrutstadt, die aber auch jeden einzelnen Apfel in der Auslage grapschten und sich zum Dranbioreriechen einzeln an die Nase halten mussten, wobei man tatsächlich beobachten konnte, wie der Tropfen an der Nasenspitze sich auf den Apfel übertrug. Natürlich wurde jeder einzelne der solcherart betröpfelten Äpfel für den nächsten Kunden von den Dreckpfoten wieder zurückgelegt ins Körbchen. Und: Diese Protowoken hatten alle immerzu die Physiognomie eines Lauterbachs! Ich hasse Woke schon lange, bevor Lauterbach überhaupt immanent wurde. Ich begann sie damals nach meiner Grippe, als Abschaum meiner Rasse zu empfinden.
@ Silas Loy, zu: „[…] Es gibt GAR KEIN durch Test festgestelltes Infektionsgeschehen! Man kann mit dem PCR-Test ÜBERHAUPT KEINE Infektion nachweisen. Sie scheinen sich derart in Ihre Dunkelziffer verknallt zu haben, dass Sie ihre eigene Einschätzung wahrmachen, wonach die Sache mit dem PCR-Test zu kompliziert sei.“ ––––– Lieber Herr Loy, natürlich haben Sie recht. Und natürlich ist mir das bewusst – es gab und gibt ja hier auf der Achse schon unzählige Artikel zu diesem Thema. Nur, versuchen Sie mal, einigermaßen lesbar und flüssig ohne endlose Einschübe und Klarstellungen zu formulieren, wenn Sie das Wort „Infektion“ im Zusammenhang mit den Tests komplett vermeiden wollen. Wenn Sie genau hinschauen, merken Sie, dass ich in vielen Fällen speziell die „Neuinfektionen“ distanzierend in Anführungszeichen setze. Außerdem verwende ich häufig die Wendung Positiv-Testungen oder ähnliches, um zu differenzieren. Aber mir ist bisher einfach keine vernünftige Alternative zu „Infektionsgeschehen“ eingefallen. Hinzu kommt eine Beobachtung im persönlichen Umfeld: In dem Moment, in dem ich zu erklären versuche, was PCR-Tests sind und können und was nicht, drehen praktisch alle die Augen auf weiß. Die Reaktion ist entweder Schweigen oder „Willst du mir jetzt etwa erzählen, es gibt gar keine Infektionen?“ oder schulterzuckend „Wenn der Test zu viele Infektionen anzeigt, ist das doch besser als zu wenig“ oder so was in der Art. Die Aufnahmebereitschaft für jedes weitere (leichter nachvollziehbare) Argument sinkt gegen null. Grüße, RvL
Mittlerweile sage ich mir: Lasst sie die Karre richtig in den Dreck fahren. Das ist nicht schön, aber dann hört es irgendwann auf.
Um Gottes Willen! Eine Physikerin! Reicht denn die eine (angebliche) noch nicht?
@H. Nitzsche In Spanien nutzt man Klmaanlagen, besonders auch in Andalusien, wo es wärmer als in anderen Landesteilen ist. Diese Geräte kühlen (!!!) die Luft und wälzen sie immer wieder um und reichern sie so mit immer mehr Viren an. Siehe Toennis.
Im Grunde läuft doch medial immer das Gleiche ab, egal ob man sich über den Klimawandel, Stickoxid Immissionen oder Corona unterhält: dem Medienkonsumenten werden fachliche Leichtmatrosen als Experten Schwergewichte untergejubelt. Das spricht gegen die Redlichkeit der Medien und gleichzeitig für eine wachsende Verblödung der Gesellschaft, denn offensichtlich merkt das niemand. Allein der alles erdrückende Inzidenzwert von 50. Bei einer falsch-positiv Rate von einem Prozent wird dieser von einem fleißigen Labor nach 5000 durchgeführten Tests erreicht. Unterstellt man theoretisch, daß diese Kohorte Corona frei wäre, würde über Freiheitsrechts einschränkende Maßnahmen wettbewerbsartig diskutiert, obwohl niemand krank ist. Egal wie hoch der Inzidenzwert definiert ist, im Sinne der leistbaren Kontaktverfolgbarkeit ist dieses Verfahren in sich Augenwischerei angesichts der mittleren Inkubationszeit von ca. fünf Tagen und der damit verbundenen faktischen Unmöglichkeit ex post die zwischenzeitlich stattgefundenen Personenkontakte benennen zu können. Vielleicht kann das Frau Priesemann oder Herr Söder, ich kann das nicht. Ich kann mich einfach nicht erinnern, wem ich bei Aldi zu nahe gekommen bin, nur daß dies laufend passiert ist klar. Die Märkte müssten ja ihre Gänge drastisch verbreitern, um Gegenverkehr bei mindestens 1,5 m Abstand einzuhalten. Die einzige Methode mit der die Nachverfolgung leistbar ist, ist die Einführung einer Zwangs App nach dem Südkoreanischen Vorbild. Allerdings wäre dies bei uns nicht legal und außerdem habe ich mein Mobilteil nicht ständig dabei und deswegen auch noch keinen Haltungsschaden wie die Generation Smartfon.
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