
Ich verstehe die Aufregung nicht. Ausgeglichene Besetzung der Plauderrunden bedeutet doch, dass neben ausgewiesenen Virenkenner PAUSE innen, wie Margot Söder auch jemand dabei ist, der, die oder das von Viren absolut keine Ahnung hat. Und sagen Sie nicht, das wäre doch genau die Rolle von Anne Will. Immerhin ist das schon gefühlt ihre hundertste Sendung über ein Virus, den, die oder das sie, er oder es noch niemals gesehen hat. Heute muss sowas als Expertise Pause In reichen. Gute Leute PAUSE innen, wie Carla Lauterbach sind knapp.
@ Hans-Peter Dollhopf: Ich bin auch nach einer schwerden Grippe 2017/18 mit Langzeitwirkung vorsichtiger geworden. Das Obst wasche ich recht lange und schäle es inzwischen auch. Freut mich, dass Ihnen mein Titanic-Ausflug gestern gefallen hat. Bei achgut-TV gibt es noch einen mit Isidor und Ida Straus, einem bewundernswerten Paar von seltener Größe, bayerisch-amerikanisch-jüdisch. Kann sein, dass ich als Einzige sehe, dass sie, obwohl in den Sechzigern, die geistige Vorlage für Cameron’s Couple bilden müssen. Er sah das Innige und übertrug es, aber ein jüngeres Paar macht eher einen Blockbuster. Zurück zu dem Obst: Sie kennen sicher die Kundin, die bei der Wurst auf alles zeigt. Anschauen ohne Anfassen und Sprache, also die Benutzung der Augen und die Schilderung werden zunehmend Fehlanzeige. Was erwarten Sie von einer Population im verharrenden Kleinkindstatus?
@Ilona Grimm - Harald Lesch? Harald Lesch war nie mehr als ein Kosmo-Clown, kein Wunder dass diese Witzfigur auf Corona abfährt. Ja, jetzt geht’s ans Eingemachte. Wie dem Normalbürger der Glaube an die Impfung injeziert wurde, als Normalität, als selbstverständliche Errungenschaft etc, genauso verhält es ich mit dem Verständnis der Kosmologie. Da wurden Heiligtümer errichtet, in denen heilige Grale ruhen, an denen niemand ungestraft zu kratzen hat. Harald Lesch ist der Peter Lustig der Fernsehkosmologie. Gesunder Menschverstand AN. So sieht selbstverständlich kein ernstzunehmender Wissenschaftler aus, eingezwängt in seine bunten Pullover, ein Rumhampler, mit einer Überdosis an Koffein. Das ist ein Propagandist, ein religöser Weltberuhiger und Fanatiker. DAS ist die PERFEKTE Vertreter der heutigen Astrophysik mit ihren überkommenen Dogman, welche angebetet und angestaunt werden. - aber nie hinterfragt werden dürfen. Das 20. Jahrhundert wird einmal als ein dunkles Jahrhundert der Wissenschaft in die Geschichte eingehen. Glauben sie nicht? Ist aber so. Der Corona-Mythos paßt perfekt dazu, ebenso die Klimanangst und der Impfwahn.
Hut ab. Ich bewundere alle, die sich Anne Will und Co. samt Gendergaga antun, nur um uns von dem Schrott berichten zu können. Das ist SM in Reinkultur. Mir wäre dazu meine Zeit zu schade. Eine Quote lädt die andere Quote ein, um dummes Zeugs zu labern. Das hat was. Ich gebe zu, dass ich so etwas nicht einmal lesen kann, wenn ich will, dass mein Blutdruck nicht in die Höhe schnellen soll. Trotzdem Danke, Herr von Loewenstein, für das Durchhalten.
Frau Priesemann erinnert an den Fall des Agrarwissenschaftlers Lyssenko, der die Gentechnik ignorierte. Dessen Theorie passte in das politische Konzept von Stalin. Deshalb wurden Kritiker von Lyssenko liquidiert. Trotz der Millionen Hungertote, die Folge der Lyssenkotheorie(Lyssenkoismus). Lesen Sie bitte auf Wikipedia den Artikel “Lyssenkoismus”. Ersetzen Sie bitte Agronomie durch Virologie und erkennen Sie die Parallelität der Politik Stalins und der Politik Merkel.
Herr Wolf, warum setzen Sie denn gleich zwei Gender-Sternchen? Sie schreiben von “Schei**dreck”, man muss es wirklich nicht übertreiben!
Die Lockdown-Befürworter haben eine offene Flanke, die sie seit März hartnäckig ignorieren: die Alten- und Pflegeheime! Was bringen all die Maßnahmen, wenn das Virus reihenweise ungehindert durch die Alten- und Pflegeheime durchfegt? Dagegen helfen keine “Teil-Lockdowns”, keine Ausgangssperren und kein Maskenzwang im Freien. Das ist so banal, dass man durchaus die Frage stellen muss, wie es im die geistigen Kapazitäten von Ärzten bestellt sein muss, die diesem Schwachsinn das Wort reden, obwohl sie selbst unter ihren Patienten eigentlich täglich sehen müssten, dass am Problem vorbei gehandelt wird. Auch die Frage muss gestellt werden, wie viele der nun als Covid-19-Opfer versterbenden Patienten an reduzierten Pflegeleistungen und verringerter Aufmerksamkeit sterben. Wie soll denn noch menschliche Interaktion und damit auch frühzeitiges Erkennen möglicher Risiken stattfinden, wenn man Kontakte auf ein Minimum reduziert und das Personal drastisch ausdünnt? Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz und alle richten sich bequem darin ein, achselzuckend auf das Virus zu verweisen, obwohl eigentlich jeder bei einer ehrlichen Betrachtung sehen müsste, wie viele Probleme überhaupt erst durch die Maßnahmen entstehen. Allerdings schwurbelt es sich natürlich sehr bequem über Dunkelziffern, exponentielles Wachstum und Kontaktbeschränkungen, wenn man insgeheim genau weiß, dass man mit dem praktischen Infektionsschutz seit Monaten nicht nur überfordert ist, sondern es eigentlich auch gar nicht so recht will. Denn wer konkrete Ziele ausgibt, wird daran gemessen. Also besser weiter Aktionismus betreiben und schreien, dann fällt die Planlosigkeit nicht so auf.
Auftritte von Physikern zur Coronathematik fanden in letzter Zeit überdurchschnittlich viele statt. Ud ich muss, sagen, ich sehe unseren edeln Berufsstand dadurch als stark beschädigt an. Dabei will ch dem Verdikt, Physikar könnten nichts zu Virologie und Epidemolgie sagen, widersprechen. Soviel Berufstolz muss sein: Wir Physiker sind durch unsere spezifische Expertise in Naturwissenschaften sehr wohl in der Lage, auch Aussagen aus anderen Fachgebieten zu beurteilen und in diesen Fachgebieten eigenständige Leistungen abzuliefern. Das hat damit zu tun, dass ein großer Teil Physik mit Modellen und mathemaischer Modellierung zu tun hat. Da fallen einem methodische Fehler in der Arbeit (falsche Randbedingungen, falsche Modellparameter wie bei der Dunkelziffer) anderer durchaus eher auf als beispielsweise einem Politikwissenschaftler. Daher empfehle ich, nicht den Beruf des “Experten”, sondern die Sorgfalt und Qualität seiner Arbeit zu beurteilen. Was “physiktreibende Weiber” in Regierungsämtern betrifft, ebenfalls. Als ornamentaler Randeinfall: “Mein” Programmierer ist studierter Diplommusiker und schreibt die stabilste Software, die ich kenne.
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