
Dem in sich widersprüchlichen Geschwurbel dieser Frau P. kann ich nicht folgen. Gut, ich führe auch keinen Dr.-Titel in meinem Briefkopf und bin schlicht zu blöd um den in die Zukunft gerichteten «Computer-Modellen» der Frau Doktor zu folgen. Schlimmer und gefährlicher finde ich den Mia-san-Mia-Wendehals aus Bayern - möglicherweise der nächste Kanzler und damit automatisch «Führer» von Europa (so wie Obama in einem Lanz-Interview Frau Merkel als gute Führerin Europas nannte). Man stelle sich das Rauschen im Blätterwald vor wenn der Donald so ein Schwachsinn postuliert hätte…
Das tragikomische daran ist, dass solche Esoteriker so viel Raum auf Kosten von wirklichen Experten in Corona Diskussionen bekommen. Vielleicht kommt man irgendwann darauf, dass die Astrologen und Innen die Corona noch besser aus der Sackgasse führen können.
Was die Frau an ihren Computern ausrechnet ist irr-relevant. Ein umfassendes Problem von gesellschaftlicher Tragweite. Wer glaubt, er können es komplexes Problem, mit einen simplen Simulation vorhersagen zu können, der hat gar nichts begriffen. Ein Vehikel wäre allenfalls die Mustererkennung, und die gesamt Informatik und auch Kognitionswissenschaft ist ja auf diese Thema eingedampft, weil ihnen andere Inovation fehlen. Raus kommen da bloß Roboter und zwar in einem erweiterten Kontext. Wesen ohne Phantasie. Was uns zu Samjatins Roman von 1920 katapultiert Мы (Wir), dessen Aussage Aldous Huxley mit “Brave New World” auf obskure Weise schön weichgespült hat. Aber hinter dem ganzen Quatsch verbirgt sich die Suche nach den Grundprinzipien, an denen sich alles orientiert. Nicht zufällig wird eine Komikerin für neuronale Netze als Corona-Expertin vor die Kamera gezerrt, weil Corona nur das Ornament eines zugrundliegenden Problems darstellt. Mit netten Gesicht verkündet die Dame nun, dass sie Nichts! weiß. Wenn sie etwas wüßte, würden sie nicht über Nichts! reden, wofür einer eingebildete Seuche nur ein Methapher ist. Solche Leute sind zu bedauern. Sie sitzen im Hexenkessel und suchen Innen den Thermostatregler. Man könnte auch Moloch dazu sagen. Mit ein wenig Ahnung, bewundert man, wie alles zusammenpaßt. Wir stehen vor großen Veränderungen. Ach übrigens, steht schon in der Bibel. Im Anfang war das Wort.
Ich bin sehr dankbar für die Kommentierung dieser Sendung und weiterer Talkshows im öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Achgut und andere Plattformen. Das erspart mir das Ansehen dieser Propagandashows mit unqualifizierter, unkritischer Besetzung. Die hier beschriebene Frau Priesemann ist wieder mal ein Beleg dafür. Ansehen tue ich mir nur noch “Talk im Hangar 7” auf Servus TV, wo kontrovers, offen und informativ diskutiert wird.
Dr.@Kubina, ein hochinteressanter Beitrag. Auch Merkels Steckenpferd ist HIRNFORSCHUNG. Neuronale Gehirnmuster, insbesondere die evolutionär-unbewußten Verhaltensabläufe unserer Spezies, genau zu erforschen, sie zu ERKENNEN, das ist die Voraussetzung, um Menschen zu manipulieren, unbewußt und effizient. Nudging und Framinig sind die neuen Waffen des Diktators. Angst wird v o r d e r g r ü n d i g nicht mit blanker Gewalt und Drohgebärden ausgelöst, sondern an ein „SYMBOL“ geknüpft, nach dem pawlowschen Prinzip der Konditionierung. Der Adressat soll beim Erkennen eines ausgewählten Narrativs „anschlagen“,- wie der Hund. Es soll ihn in den gleichenGefühlszustand versetzen, als ob er eine Knarre an der Schläfe spürt! Diese Mensch-spezifischen Verhaltensschemata werden von Profis in den gesellschaftlichen Kontext übertragen. Was macht Angst? Was hält die Angst aufrecht? WANN müssen WIE neue Vorkehrungen getroffen werden, um das Angstniveau zu stabilisieren? Das sind die Themen der MP-Treffs mit Merkel. Priesemann ist aus einem think-tank, ein Manipulationsprofi mit IT- Software. Unbewußt wird KARL NAPF auf die deutsche AUSGANGSSPERRE à la Macron und Kurz vorbereitet. Nürnberg: Ausgangssperre. Der Staatsfunk setzt das Szenario mittels Brain-Forming innerhalb der Talkshows und FORDERNDER Artikel in der gekauften linken Presse subtil in das Bewußtsein des Bürgers. Die Empörung über diese weitere unglaublich freche inszenierte Maßnahme soll schon im Vorfeld durch unbewußte Aufnahme angenommen, bzw. runter gebeamt werden. Die Impfung ist noch nicht endgültig in trockenen Tüchern. In den nächsten Monaten muß gelogen und betrogen werden, daß sich die Balken biegen. Irgendwann ist Schluß mit Nudging. Da hilft nur noch EINSPERREN und POLIZEIGEWALT. Diktatur bleibt Diktatur!
Noch kurioser wird mit einer hohen Dunkelziffer symptomfreier Infizierter die Immunprophylaxe per Impfung. wenn eine hohe Anzahl Infizierter gar nicht auf das Virus selbst regiert, dann impft man 1. eine Dunkelziffer infizierte Menschen, was per se verboten sein müsste, oder 2. wird eine hohe Dunkelziffer auf die Impfung keine Immunantwort auslösen, wenn diese Infizierten nicht einmal auf das Virus reagieren, oder 3. eine hohe Dunkelziffer hat schon Antikörper, dann ist die Impfung zumindest umsonst oder löst eine heftige, lebensbedrohliche Immunreaktion, den sogenannten Zytokinsturm aus.
@ Michael Himpelmann, zu: „Falls es aber quasi keine asymtomatischen Ansteckungen gibt, was ebenfalls viele Experten behaupten, […] und wenig Ansteckungen aus schwach symtomatischen Verläufen (wegen wenig Viruslast), sticht das Argument der Dunkelziffer nicht mehr so besonders -oder?“ ––––– Lieber Herr Himpelmann, um es mit Radio Eriwan zu sagen: im Prinzip ja. Ich argumentiere aber ausdrücklich und absichtlich auf Basis der herrschenden Meinung, um „im System“ zu bleiben. Und diese Meinung lautet, dass es zumindest bei den schwach Symptomatischen ein nicht geringes Infektionsrisiko gibt, bei den Asymptomatischen „vermutlich“. Hier die offiziellen Aussagen des RKI dazu: „Eine große Bedeutung haben die Übertragungen von infektiösen Personen, wenn sie bereits Krankheitszeichen (Symptome) entwickelt haben. Dabei können diese Symptome relativ subtil sein, wie z. B. Kopf- und Halsschmerzen […] Schließlich gibt es vermutlich auch Ansteckungen durch Personen, die zwar infiziert und infektiös waren, aber gar nicht erkrankten (asymptomatische Übertragung). Diese Ansteckungen spielen vermutlich jedoch eine untergeordnete Rolle.“ Sollte Frau Priesemann ihren Modellen die eher abseitige Annahme zugrundelegen, dass sowohl asymptomatische als auch schwach symptomatische Infizierte beim Ansteckungsgeschehen praktisch keine Rolle spielen, dann müsste sie diese Mindermeinung auf jeden Fall kenntlich machen. Grüße, RvL
Lieber Robert von Löwenstern, das Stottern von Anne Will sollten Sie positiv sehen. Immerhin ist es ein Versuch des ÖR, eine Quote gleich mehrfach zu erfüllen: Frau, Lesbe und sprachbehindert. Trotzdem liegt das ZDF beim Äquivalentformat immer noch mit 400% uneinholbar vorn, dank Dunja Hayali.
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