Fundstück / 26.02.2015 / 11:04 / 3 / Seite ausdrucken

Liebe Juden, macht Euch unsichtbar!

Der Präsident des Zentralrats der Juden warnt vor dem Tragen der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung in “Problemvierteln”: Juden sollten sich zwar nicht aus Angst verstecken, sagte Josef Schuster im Inforadio des rbb. Die meisten jüdischen Einrichtungen seien zudem gut gesichert. Die Frage sei aber, “ob es tatsächlich sinnvoll ist, sich in Problemvierteln, in Vierteln mit einem hohen muslimischen Anteil, als Jude durch das Tragen der Kippa zu erkennen zu geben.”
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zentralrat-der-juden-raet-von-der-kippa-in-problemvierteln-ab-a-1020593.html

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Leserpost

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Dr. Christian Rother / 27.02.2015

Der Präsident des Zentralrats der Juden Josef Schuster hat vor dem Tragen der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung in bestimmten Problemvierteln gewarnt. Herr Mazyek hat in Reaktion auf diese Warnung mal wieder sein großes empathisches Vermögen unter Beweis gestellt. Die Ängste der Juden seien berechtigt, so der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Er muss es ja wissen, geht es ihm als Moslem schließlich genauso. Dass es in Deutschland jüdische Problemviertel gibt, in denen Moslems angegriffen werden, ist ja bekannt, ebenso, dass die Angriffe von Moslems auf Juden nichts mit dem Islam zu tun haben. Daher fordert Mazyek ganz folgerichtig, antisemitischen und antimuslimischen Strömungen gemeinsam entgegenzutreten und Probleme nicht zu islamisieren. Den Salafisten gibt er den Rat, ihre Bärte abzuschneiden.

Thomas Schmied / 26.02.2015

Es gibt die Antisemiten, die Juden töten wollen und die Antisemiten, die sich darüber aufregen, dass es “hysterisch” sei, vom Tragen der Kippa in islamisch dominierten Problemgebieten abzuraten.

Thomas Schmied / 26.02.2015

Wo geht´s zur Lichterkette, bei der alle Kippa tragen?

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