In der vergangenen Woche fand in Augsburg das Glaubensfestival MEHR des Gebetshauses Augsburg statt. Berichte in öffentlich-rechtlichen Medien hatten versucht, das Festival zu diskreditieren. Als Folge davon gab es noch einmal einen Schub beim Ticketverkauf, so dass die Veranstaltung auf über 11.000 Teilnehmer kam. Es war ein fröhliches Glaubensfest mit zahlreichen interessanten Vorträgen. Doch auch ein aktuelles und sehr ernstes Thema hatte seinen Platz auf der Konferenz. Es geht um Christenverfolgung. Unter den Ausstellern befanden sich mit Kirche in Not (ACN), Alliance Defending Freedom (AdF) und Open Doors einige Organisationen, die sich des Themas Christenverfolgung aus unterschiedlichen Perspektiven annehmen. Open Doors hatte zur sehr praktischen Veranschaulichung ein iranisches Gefängnis aufgebaut und zeigte in Führungen, unter welchen Verhältnissen politisch oder religiös verfolgte Gefangene dort leben. Open Doors ist eine christliche Organisation, daher wurde bei den Führungen immer auch für die Verfolgten und inhaftierten gebetet. Im Iran nehmen die Unruhen weiter zu und die fanatischen Religionsführer um Chamenei bereiten schon ihre Flucht vor.
Der Iraner Mojtaba Barahimi erzählte in der Halle vor 11.000 Teilnehmern, wie er Christ wurde. Weil er in der Öffentlichkeit des streng islamischen Staates über seinen Glauben sprach, wurde er inhaftiert und verbrachte insgesamt drei Jahre im Iran im Gefängnis. Heute lebt der studierte anglikanische Theologe in London. Im Rahmen des Glaubensfestivals erzählte er von seinem Glaubensweg, der begann, als Mojtaba 18 Jahre alt war.
„Wir haben andere Christen gefunden“, berichtet er, „Wir begannen uns zu treffen, und nach einiger Zeit wurde ich gemeinsam mit meiner Familie von der Regierung verhaftet.“ Er war zunächst einen Monat in Einzelhaft. Nach der Entlassung gab es Drohungen. Wenn die Gruppe weitermache, dann drohe ihnen eine weit längere Gefängnisstrafe. Die Gruppe der Christen um Mojtaba wuchs innerhalb von vier Jahren von Anfangs 15 auf 400 Personen an. Schließlich wurde Mojtaba Barahimi zusammen mit anderen erneut verhaftet. Diesmal dauerte die Haft drei Jahre.
Iranische Gefängnisse lassen keine Freundschaften zu
„Ein sunnitischer Moslem kam auf mich zu“, erzählt er. Dieser hatte von den Christen gehört. Es war ein zum Tode verurteilter Straftäter, der sich im Gefängnis zum Christentum bekehrt und damit seine Angst vor dem Tod verloren hatte. Mojtaba unterweist den Mann für längere Zeit im Glauben, obwohl es ihm selbst sehr schlecht geht. Doch der Straftäter, so erzählt der Theologe immer noch sehr bewegt, habe seinen Frieden gefunden. Später habe man sie getrennt. Die iranischen Gefängnisse lassen keine Freundschaften zu. Der Straftäter wurde später hingerichtet. Mojtaba selbst wurde Opfer von Isolationshaft und brutaler Folter. Er forderte die Zuhörer auf, ihre Augen nicht vom Leid und vom Schmerz in der Welt abzuwenden. In Gefangenschaft, Leid und Elend hatte Mojtaba eines gelernt, wie er den Zuhörern in der Messehalle in Augsburg mitgab: „Das kleinste Licht durchbricht die Finsternis!“
Der Bericht des Iraners gehörte ohne Zweifel zu den Höhepunkten des Glaubensfestivals. Zu den weiteren Vortragenden gehörte der Astrophysiker Heino Falcke, der über die Entstehung der Welt sprach. Über moderne Cyberkriminalität berichtete die Cyberstaatsanwältin Jana Ringwald. Sie berichtete über ihren größten Coup, bei dem sie die bedeutendste Drogenhandelsplattform im Darknet hochgenommen hatte. Die bekennende Christin erklärte auch, warum der Glaube im Beruf des Staatsanwalts primär keine Rolle spielt, für sie aber dennoch von Bedeutung sei. Das begründete sie unter anderem mit der Präambel des Grundgesetzes. Die Würde, die das Grundgesetz für jeden Menschen feststellt, so Jana Ringwald, gehe auch dem schlimmsten Straftäter nicht verloren. Auch wenn sie eine Straftat mit der vollen Härte des Gesetzes verfolge, so gelte für den Straftäter als Mensch, dass man ihm mit und erst recht nach Verbüßen der Strafe immer eine weitere Chance geben müsse.
Es gab weitere Vorträge von Schriftsteller John Eldredge und von Johannes Hartl, dem Gründer des Gebetshauses. Besonders für die jüngeren Teilnehmer war das Konzert der O’Bros. Das Rapper-Duo, das modernen Hiphop und christlichen Glauben verbindet, stürmt mit seinen Liedern die Charts. Mit ihrem neuesten Album schafften es die rappenden Brüder auf Platz Eins der deutschen Albumcharts.
Es waren in den Hallen 7 und 3 über 170 Aussteller präsent, und es haben über 11.000 Menschen an den Tagen teilgenommen. Angesichts der stigmatisierenden Reportage im Bayerischen Rundfunk vor wenigen Wochen freute sich Gebetshausgründer Johannes Hartl über die zahlreiche Teilnahme und bemerkte trocken: „Fernsehwerbung schalten bringt doch etwas.“
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@Ilona Grimm, „Der Islam ist eine monotheistische “Religion„, die sich auf Abraham zurückführt, weil Ismael Abrahams illegitimer erster Sohn (gezeugt mit der ägyptischen Magd seiner jüdischen Ehefrau) gewesen ist.“ —
Ismael soll ♦illegitimer♦ Sohn Abrahams gewesen sein?
Ihnen scheint gar nicht bewusst zu sein, dass Jakob zwölf Söhne hatte, davon zwei mit der Magd seiner Ehefrau Rahel („die Söhne Bilhas, der Magd Rahels, waren: Dan und Naftali“) und zwei mit der Magd seiner Ehefrau Lea („die Söhne Silpas, der Magd Leas, waren: Gad und Ascher“). Wenn ich mich jetzt nicht grob verzählt habe, wären nach Ihrer Theorie vier der zwölf Stammväter Israels „illegitim“? Das ist doch Quatsch. Lesen Sie mal im AT.
@ Ilona Grimm---Darf ich ergänzen? Die Moslems behaupten ja, der Islam sei die letzte und die einzig wahre Religion der Monotheistischen. Aber der Islam hat mit der jüdischen und christlichen Lehre nichts zu tun. 1. Die Zehn Gebote fehlen. 2. Eine Heilslehre fehlt. Sie besteht nur aus einem irdischen Eroberungswahn, wonach die Welt befriedet sein wird wenn alle islamisiert wurden (dar al islam) 3. Allah ist nicht Gott. Allah ist eine Gottheit wie die griechischen Götter, eben nur Mono. Es kommt ja auch keinem in den Sinn wenn er Gott sagt, so etwas wie Zeuss zu meinen. 4. Bezugnahme auf das Alte und Neue Testament beweisen gar nichts. Nur das diese damals bekannt waren. Es ist ein Legitimationstrick. 5. Hat das Judentum die Einehe eingeführt und so unsere Zivilistation begründet, welche im Christentum weitergeführt wird, so hat der Islam die Vielehe wieder zugelassen. Das ist schon ein Widerspruch zur Jüd.-Christ. Lehre. 6. Nichts erbauliches konnte bis jetzt je ein Imam im ÖRR über den Islam sagen. Nur Floskeln und Behauptungen, die erst noch aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Der Islam ist eine Ideologie wie Sozialismus auch, nur mit Gottesbezug anstatt Klassenkampf. Von mir aus gesehen eine Faschistische.
Das Beispiel des Christ gewordenen Mojtaba Barahimi ist eine gute Gelegenheit, über ein paar essentielle Fakten in Bezug auf den Islam aufzuklären, da auch unter Christen Unsicherheit und Verwirrung herrscht, weil Christen manches am Islam „vertraut“ erscheint:
(1) Der Islam ist eine monotheistische „Religion“, die sich auf Abraham zurückführt, weil Ismael Abrahams illegitimer erster Sohn (gezeugt mit der ägyptischen Magd seiner jüdischen Ehefrau) gewesen ist.
Dennoch gibt es keine Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam, abgesehen davon, dass große Teile des Koran von der Bibel (AT und NT) abgekupfert und dabei wüst entstellt worden sind.
(2) Jesus wird zwar wohlwollend als Prophet betrachtet, seine Gottessohnschaft aber vehement geleugnet, ebenso sein Sühnetod am Kreuz und seine Auferstehung.
♦Daher leugnet der Islam das Sühneopfer Jesu und damit den Kern des Evangeliums Jesu Christi.♦
Denn:
Joh. 5,23: →Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.←
1. Joh. 2,22 u. 23 →Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.←
Da im Islam kein stellvertretendes Sühneopfer für unsere Sünden existiert, gibt es auch keine Heilsgewissheit für Gläubige.
Es gibt keine Selbstoffenbarungen Allahs; sein Wille bleibt völlig im Dunkeln.
Auch im Paradies spielt Allah keine Rolle. Alles am Koran ist Menschenwerk.
Das bedeutet, ♦Christentum und Islam haben keine Gemeinsamkeiten♦.
Deshalb ist jeder gläubige Christ aufgefordert, die Lehre Jesu Christi mutig zu verteidigen, damit Muslime verstehen, dass ausschließlich Jesus Christus ihnen und allen anderen Menschen, die ihn annehmen, ewiges Heil schenken kann.