Besonders erfreulich sind Leserkommentare, die eigentlich selbst eigene kleine Texte sind. Und damit sie nicht alle in der Menge untergehen, veröffentlichen wir an dieser Stelle regelmäßig den „Leserkommentar der Woche“.
Diesmal ist es ein Kommentar von Dr. Ludwig Flocken zu Ulrike Stockmanns Beitrag „Wenn Lifestyle auf Ramadan trifft“:
Vor 36 Jahren habe ich ganz zwanglos einen sehr guten Weg gefunden, mohammedanischen Arbeitskollegen durch den Ramadan zu helfen: es war England, im Mai, also durch den späten Sonnenuntergang schwierig. Zunächst habe ich einen nahen Kollegen zum Abendessen in meine Wohnung auf dem Krankenhausgelände eingeladen. Meine Kochkünste waren rudimentär. Dennoch hat es sich sehr schnell in den Kreisen anerkennend rumgesprochen. Mir wurde angeboten, die nach 16 Uhr zu erledigenden Aufgaben für mich zu übernehmen; dafür habe ich bis zu sieben Kollegen verköstigt. Meist gab es Spaghetti Bolognese mit gemischtem Hack. Die Herren waren sehr dankbar, haben mich aber eindringlich gebeten, unter keinen Umständen ihren Frauen davon zu erzählen.
Zum Hintergrund: Leserkommentare dienen nicht nur dem Gedankenaustausch, sondern ergänzen mitunter die dazugehörigen Texte um neue Aspekte und geben ein Bild der Stimmungslage. Leserkommentare sind dabei nicht repräsentativ für die Leserschaft, viele Achgut-Leser stehen beispielsweise im Berufsleben und haben gar keine Zeit oder haben Scheu, sich öffentlich zu äußern. Umso mehr freuen uns sachliche und im Ton konziliante Zuschriften, die entsprechend unserer Netiquette ruhig kritisch sein können, aber nicht verletzend sind. Die Redaktion freut sich dabei ganz besonders über Kommentare, die eigentlich selbst eigene, kleine Texte sind.
@Manni Meier Wenigstens zeigen Sie Ihre geistigen Fähigkeiten ohne Beschönigung. Wenn es in Ihrer Welt nur Ärzte im Krankenhaus gibt, spricht das für Ihren Realismus und Ihr Weltwissen.
Bis jetzt habe ich die „Leserkommentar der Woche“ immer überlesen, also daran vorbeigelesen. Heut mal ‚ne Ausnahme gemacht – und plumps! – in die Falle gefallen: Nichts gegen Herrn Flocken, aber was ist an diesem „Leserkommentar der Woche“ so besonders oder lustig oder sonst wie außergewöhnlich? Gab’s nix Besseres? Also in Zukunft weiter daran vorbeilesen!
Liebe Leser, man will den Teufel nicht an die Wand malen, aber manchmal gibt es auch Hackfleisch nach dem Ramadan, zuckersüßes. Also Vorsicht und eine schöne Woche!
Und ich dachte immer, bei denen sind es die Frauen, die unterdrückt werden…
Man sieht also, jene willigen Frauen, die ihre Äcker sind, (Buch von Ilhan Arsel mit gleichnamigem Titel) sorgen dafür, dass der Schoß dieser Religion immer neu gedüngt wird. Tatsächlich haben Sie, Herr Dr. Flocken, als Ungläubiger dafür gesorgt, dass die muslimischen Mitarbeiter schwer sündigen. Wie Muslime nach schweren Sünden oft empfinden, hat Herr Hofmann in seinem Buch „Und Gott schuf die Angst“ treffend geschildert. Oft gibt es hier nur noch den Mehrtürer-Ausweg.
Arzt kocht für Kollegen, Das ist so besonders, dass es zum „Leserbrief der Woche“ erkoren wird?
Diese Schmunzelstory paßt jetzt gar nicht ins Narrativ des verbissenen , Weltherrschaft anstrebenden Mohamedisten der Islamexpertisten …