Besonders erfreulich sind Leserkommentare, die eigentlich selbst eigene kleine Texte sind. Und damit sie nicht alle in der Menge untergehen, veröffentlichen wir an dieser Stelle regelmäßig den „Leserkommentar der Woche“.
Diesmal ist es ein Kommentar zu Die große Schüler-Umverteilung von Peter Grimm:
Andreas Rochow schreibt:
Die Krise des Bildungswesens ist hausgemacht. Schon vor 35 Jahren wusste man, dass einzuschulende Kinder bereits 6 bis 7 Jahre auf der Welt sind. Dieser Vorsprung macht es dem wichtigsten Ministerium einer jeden Kulturnation möglich, sich auf die Einschulung in 6 bis 7 Jahren vorzubereiten. Weil meine Frau Lehrerin ist, habe ich unter strenger Einhaltung des Datenschutzes (!) miterlebt, dass Lehrer von ihrer Gewerkschaft GEW Anfang der Nuller-Jahre aufgefordert wurden, freiwillig in die 75%-Teilzeit zu gehen (ohne Lohnausgleich, versteht sich, um der Entlassung zu entgehen. Parallel dazu wurden Schulen wegrationalisiert und Schüler aus ländlichen Gegenden dem „Busing “ ausgesetzt. Seit Merkels Einladung an die Welt, deren Spontaneität man getrost infrage stellen darf, ist der zeitliche Vorsprung der Schulplaner nicht mehr gegeben. Der Lehrer- und Finanzbedarf scheint die Möglichkeiten des Bildungsministeriums chronisch so sehr zu überfordern, dass man von einem epochalen Regierungsversagen sprechen muss, einer Bildungskatastrophe! Der Regierungswechsel in Berlin hat keinerlei Einfluss auf die Situation in den Bundesländern, denn Bildung ist Ländersache! Die Umverteilungsphantasien der neuen Bildungsministerin lenken davon ab, dass die Bildung als fünftes Rad am Wagen der Koalition gehandelt wird! Man steht heute staunend vor der prächtigen und ziemlich abgeranzten Schularchitektur der Kaiserzeit und der Gründerjahre und vermisst ähnliche Investitionen für den gegenwärtigen Nachwuchs. Frau Prien muss, will sie ernst genommen werden, die heillose Zeichensetzerei aufgeben. Das Schulwesen fährt materiell und personell dramatisch auf Verschleiß! Das zeigt sich in der Breite auch an den immer niedriger angesetzten Lernzielen. Die Hauptursache dafür ist unbestritten die unkoordinierte Massenimmigration! Wie in den Kranken- und Sozialkassen gibt es im Schulwesen nichts mehr zu verteilen. Ohne diese Erkenntnis ist segensreiches Regierungshandeln unmöglich!
Zum Hintergrund: Leserkommentare dienen nicht nur dem Gedankenaustausch, sondern ergänzen mitunter die dazugehörigen Texte um neue Aspekte und geben ein Bild der Stimmungslage. Leserkommentare sind dabei nicht repräsentativ für die Leserschaft, viele Achgut-Leser stehen beispielsweise im Berufsleben und haben gar keine Zeit oder haben Scheu, sich öffentlich zu äußern. Umso mehr freuen uns sachliche und im Ton konziliante Zuschriften, die entsprechend unserer Netiquette ruhig kritisch sein können, aber nicht verletzend sind. Die Redaktion freut sich dabei ganz besonders über Kommentare, die eigentlich selbst eigene, kleine Texte sind.
Beitragsbild: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Noch mehr Geld für die Indoktrinierung der Kinderzimmer? Sorry, aber für das Geld was im deutschen Bildungswesen mit unteren PISA Rängen sinnlos verblasen wird, könnte man alle fähigen nach Harvard schicken und den Rest, zusammen mit ihren ebenfalls links verblödeten Lehren und Jussuf und Ali in die vegane Regenbogen Kita.
Ohhhh, es wird nun doch „Hausunterricht“ angedacht, so wie in den anderen Ländern. Stammpersonal und evtl. Zubuchungen für die Zwischenprüfungen. Klappt das nicht, wolle man sich was anderes überlegen.- Ich möchte das jetzt nicht weiter ausführen….. ich denke nur an das Schülerklientel….
Ich höre in meinem Umfeld nur noch von Einserabituren und -abiturinnen.Möglicherweise liegt das Problem in einer Leererschaft , die selbst nicht mehr bis zwei zählen kann …?
Bildung ist teuer. Dumme Bürger sind leichter zu beeinflussen, siehe Corona-Hysterie. Ein doppelter Gewinn für Regierungen und Politik/Parteien. So wird „unsere Demokratie“ funktionieren. Dass Bildung Ländersache sei, stimmt bedingt. Die Bundesregierung hat im Jahr 2024 191 Milliarden Euro an die Länder für Bildung zur Verfügung gestellt. Das heisst nicht, dass diese Mittel an Bildungsbedingungen verknüpft sind. Aber der Bund unterstützt diverse Länderprojekte im Bildungssektor. Also Anteil an einigen Bildungsmaßnahmen in den Ländern hat der Bund.
Vor Jahren schon hatte ich folgendes Erlebn: Vor einer Schule wartend vernahm ich das Klingeln zum Schulschluss. Dann kam eine Person heraus, die ich der Kleidung nach als den Hausmeister erkannte. Dann kam aber bald noch ein Hausmeister und noch einer … Schließlich erkannte ich, das waren Gymnasiallehrer.
Ich erinnerte mich an Lehrer, die mindestens ein Sacco trugen, oft mit Hemd und Schlips oder gar einen Dreiteiler. Heute ist jeder Busfahrer korrekter angezogen, als die, die unsere Enkel erziehen sollten.
Ein Berufsschullehrer erklärte mir kürzlich, daß er Verständnis dafür hätte, daß einige Schüler erst gegen elf Uhr zum Unterricht kämen. Nun ja, die haben eben am Wochenende gefeiert… Ham wir ja auch gemacht.
Man sollte den numerus clausus für Mediziner als Negativauslese abschaffen, ihn für das Studium der Pädagogik einführen und die Leute nicht ein Amt studieren lassen. Nur die Besten dürfen Lehrer werden und nicht die, denen nichts besseres einfällt, als Beamte einer Pension entgegenzustreben.
Die Hauptursache für die Bildungsmisere und vieles mehr ist, dass ein Grossteil der bereits länger hier Lebenden im Gründen einer Familie und der gemeinsamen Weitergabe von Werten und Fähigkeiten zum Wissenserwerb/der selbständigen, selbstverantwortlichen Lebensführung keinen Wert mehr sieht. Die Wahl von Politikern, die alles Geld für Blödsinn verjubeln und archaisch geprägte Analphabeten als Ersatz finanzieren, ist Ausdruck dieser totalen dekadenten Grundhaltung und geistigen Verwahrlosung. Ein Teil der -wenn überhaupt noch vorhandenen – Kinder wird täglich vom Handy vollverblödet, anstatt in der Gesellschaft und im Alltag im täglichen, verantwortungsbewussten Handeln einbezogen. Vernunft und zielstrebiges, verantwortungsbewusstes Handeln gilt als „böse“ und kommt hinter die Brandmauer, kindlich anmutende Idiotie hingegen wird abgefeiert und angebetet.
Die Hauptursache für die Bildungsmisere und vieles mehr ist, dass ein Grossteil der bereits länger hier Lebenden im Gründen einer Familie und der gemeinsamen Weitergabe von Werten und Fähigkeiten zum Wissenserwerb/der selbständigen, selbstverantwortlichen Lebensführung keinen Wert mehr sieht. Die Wahl von Politikern, die alles Geld für Blödsinn verjubeln und archaisch geprägte Analphabeten als Ersatz finanzieren, ist Ausdruck dieser totalen dekadenten Grundhaltung und geistigen Verwahrlosung. Ein Teil der -wenn überhaupt noch vorhandenen – Kinder wird täglich vom Handy vollverblödet, anstatt in der Gesellschaft und im Alltag im täglichen, verantwortungsbewussten Handeln einbezogen. Vernunft und zielstrebiges, verantwortungsbewusstes Handeln gilt als „böse“ und kommt hinter die Brandmauer, kindlich anmutende Idiotie hingegen wird abgefeiert und angebetet.