Besonders erfreulich sind Leserkommentare, die eigentlich selbst eigene kleine Texte sind. Und damit sie nicht alle in der Menge untergehen, veröffentlichen wir an dieser Stelle regelmäßig den „Leserkommentar der Woche“.
Leserkommentare dienen nicht nur dem Gedankenaustausch, sondern ergänzen mitunter die dazugehörigen Texte um neue Aspekte und geben ein Bild der Stimmungslage. Leserkommentare sind dabei nicht repräsentativ für die Leserschaft, viele Achgut-Leser stehen beispielsweise im Berufsleben und haben gar keine Zeit oder haben Scheu, sich öffentlich zu äußern. Umso mehr freuen uns sachliche und im Ton konziliante Zuschriften, die entsprechend unserer Netiquette ruhig kritisch sein können, aber nicht verletzend sind. Die Redaktion freut sich dabei ganz besonders über Kommentare, die eigentlich selbst eigene, kleine Texte sind.
Und damit diese entsprechend gewürdigt werden, veröffentlichen wir an dieser Stelle regelmäßig „Leserkommentare der Woche“. Diesmal sind es ein Kommentar zu Thilo Spahls Beitrag „Wer hat Angst vor der Klimakatastrophe?“:
Cyril Sneer schreibt:
Das Klima wandelt sich schon immer. Tatsächlich begann die menschliche Kulturgeschichte mit einem Klimawandel. Vor etwa 10.000 Jahren – ich war damals noch sehr jung – wurde die Steppenlandschaft, die wir heute als Sahara kennen, zur Wüste. Dabei war damals der SUV noch gar nicht erfunden. Jedenfalls passten sich die Leute an den Wandel an und verlegten sich auf feste Wohnsitze am Nil. Die Erde hat schon so ziemlich alles gesehen. Gletscher, die ganz Europa bedeckten ebenso wie blühende Dschungel auf der Landmasse, die unter dem Eis der Antarktis liegt. Es gibt große Temperatur-Zyklen und kleine und jede Menge „Störfeuer“. Das Klima veränderte sich z.B. massiv, als sich Pangäa formte, und wieder, als es auseinanderbrach. Logisch, es bedeutet einen gewaltigen Unterschied, ob eine Meeresströmung einmal rund um den Äquator rauschen kann oder nicht. Das System ist selbstregulierend. Wird es wärmer, dann steigt mehr Wasserdampf auf – das wahre „Treibhausgas“. Und die Polkappen schmelzen, was veringerte Albedo zur Folge hat. Das führt zu immer weiterer Aufheizung. Die führt zu immer mehr mehr Wolkenbildung, bis die Erde aus dem All wie eine weiße Perle aussieht. Diese nun extrem hohe Albedo führt zu – Trommelwirbel – Abkühlung. In Warmphasen blüht das Leben, in Kaltphasen hält es Winterschlaf. CO2 wird ständig zugeführt, dank aktivem Erdkern, und ständig entnommen (Karbonsenken), dank Biosphäre. Was hat nicht alles Auswirkungen aufs Klima: Kontinentaldrifts- und Meeresstömungen, geologische Aktivität, kleine Schwankungen der Achsneigung, die Polarität des Magnetfeldes. Und dann natürlich die Sonnenaktivität, die ist auch nicht völlig konstant. Brennt die Sonne mal ein paar tausend Jahre ein halbes Grad heißer, dann wird es wärmer, von hier bis Pluto. Wer sich davor fürchtet, der lässt sich auch freiwillig mit wirkungslosen wie nebenwirkungsreichen, experimentellen Gentherapien gegen eine vergleichsweise harmlose Krankheit „impfen“.
Das Problem ist wirklich nicht das Klima sondern einfach gestrickte, nicht ganz so helle Gemüter, die sich von smarten Geschäftemachern und hirnlosen Hysterikern in „Klimapanik“ versetzen lassen. Anstatt sich mit Sonnencreme oder warmen Klamotten auf die nächste Änderung der Wetterlage einzustellen.
Liebe Achse, ich hoffe, Häresie ist nicht mehr strafbar.
Mfg
Nico Schmidt
Die Luftsteuereintreiber der rotgrünspdcducsufdp GmbH werden sich doch nicht von Fakten aufhalten lassen, wenn es darum geht, den pöhsen pöhsen Deitschen das letzte Hemd zu rauben.
Ein Danke an achgut, dass Sie Leserkommentare herausheben. Ein Danke an Cyril Sneer, der anstatt sich upzudaten in femininer, gegenderter Klimaideologie auf gutes altes Wissen zurückgegriffen hat.
@Cyril Sneer schreibt: „ Das Klima wandelt sich schon immer. “…. Sehr schöner Kommentar, weil absolut richtig! MfG
Sogar im GEZ TV kam eine Doku. in der gesagt wurde: Noraamerike war immer wieder KILOMETERHOCH mit Eis bedeckt!
Wer glaubt das MEnschen das ändern können?
Von dieser kanadischen Serie wusste ich ja gar nicht. Ich hoffe, sie möge nicht von „Watership Down“ kontaminiert worden sein. Auf „ich war damals noch sehr jung“ prustete ich. Jeder kennt mich, ich bin die Echse.
Der Leserbrief ist ein Manifest! Und endlich einmal wirklich verdichtete Kurze Geschichte. Erhabenheit, mit wenigen Worten dargebotene Herrlichkeit der gewaltigen Wunder seines Werkes.
To see a World in a Grain of Sand
And a Heaven in a Wild Flower
Hold Infinity in the palm of your hand
And Eternity in an hour – Auguries of Innocence