Herne will die „Street View“-Kameras vergraulen. Die Stadt verlangt von Google eine Sondernutzungsgebühr von 20 Euro pro gefilmtem Kilometer Herne. Gegen die Veröffentlichung von kommunalen Gebäuden und Grundstücken ist Widerspruch eingelegt worden. Hä? Das größte Kaff der Republik, das im „Focus“ Städteranking die Rote Laterne bekam (Platz 83), das außer ein paar untermittelprächtigen Sportlern und einer Porno-Darstellerin niemanden von Belang hervorgebracht hat und von dem Durchreisende nicht mal ein Foto mit dem Handy machen wollen - sollte es sich nicht freuen, wenigstens bei Street View vorzukommen? Eben nicht! Es geht gar nicht um Datenschutz. Es geht darum, dass die Welt nicht sehen soll, wie es in Herne ausschaut. Was jeder versteht, der Herne kennt. Leave Herne alone, Google!
