Wenn es um sogenannte Gefährder geht, möchten deutsche Behörden offenbar nicht von Islamisten sprechen, denn so etwas Negatives darf nichts mit dem Islam zu tun haben. Lieber rückt man Religionen ganz allgemein in einen Generalverdacht.
Folgende Meldung fand am Donnerstag unter anderem bei presseportal.de Verbreitung:
„Die Sicherheitsbehörden stufen nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) aktuell 608 Personen als sogenannte Gefährder ein (Stand: Februar 2023). Darüber berichtet die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische" (Donnerstagausgabe). Die meisten Gefährder – 505 Personen – werden dem Bereich der "religiösen Ideologie" zugeordnet. Von diesen seien laut BKA aktuell 92 in Haft, 203 weitere befinden sich nach Kenntnis der Sicherheitsbehörden im Ausland. 210 Gefährder aus dem Bereich der "religiösen Ideologie" sind also aktuell in Deutschland und in Freiheit.“
Neben der „religiösen Ideologie“ tummeln sich Gefährder nach Einordnung deutscher Behörden auch in den Bereichen Rechtsextremismus, Linksextremismus und „ausländische Ideologie“. Bei Links- und Rechtsextremismus weiß man ungefähr, worum es geht. „Ausländische Ideologie“ klingt recht diffus und ist vielleicht auch kaum klarer greifbar, denn hier dürften sich die verschiedensten nationalistischen Strömungen aus aller Welt versammeln, die dann teilweise ihre nationalistischen Weltanschauungen auch noch mit weiteren ideologischen Versatzstücken von links bis rechts oder Sekten und Glaubensgemeinschaften angereichert haben. Aber weiß man nicht genauer, was sich hinter „religiöser Ideologie“ verbirgt, als es die deutschen Behörden aussprechen wollen?
Der Satz „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ wurde in Deutschland in den letzten zehn Jahren oft und gern gebraucht, insbesondere dann, wenn sich dem Publikum durch „Allahu-akbar“-Rufe eines Gewalttäters genau dieser Eindruck aufdrängte. Spätestens seit der Islam nach regierungsoffizieller Aussage zu Deutschland gehört, sind deutsche Behörden bemüht darum, dass sein Ansehen nicht durch die extremistischen Sumpfblüten des Extremismus beschmutzt werde. Dass sich darum eigentlich der hierzulande organisierte Islam selbst kümmern müsste, soll auf diese Weise offenbar ebenso übertüncht werden wie der Umstand, dass etliche seiner Vertreter den Islamisten ideologisch nicht allzu fernstehen, auch wenn sie keine Gewalt propagieren.
Ja, all das ist nicht neu und tausende Male gesagt, aber das amtliche Vermeiden, bestimmte Tatsachen auszusprechen, wird weiter unbeirrt praktiziert und forciert, wie die oben zitierte Meldung zeigt. Wie viele gewaltbereite katholische, protestantische, orthodoxe, jüdische oder buddhistische Extremisten befinden sich denn unter den registrierten Gefährdern? Jeder ahnt doch beim Lesen der Meldung, dass es sich dabei vor allem um Islamisten handelt. Wenn das immer noch nicht ausgesprochen, sondern hinter dem Etikett „religiöse Ideologie“ versteckt wird, so, als seien verschiedene Religionen gleichermaßen vertreten, dann mag das als Irreführung nicht mehr funktionieren. Aber das Warnsignal, dass hier eine Grenze des offiziell Sagbaren erreicht ist, wird damit gesetzt und auch als solches verstanden.
Während sonst die Weigerung, von der Identität bestimmter Gewalttäter zu berichten, damit begründet wird, man wolle einem Generalverdacht vorbeugen, wird hier ein Generalverdacht begründet. Der Generalverdacht, dass Gewalt im Namen Gottes hierzulande auf extremistischen Ideologien fußt, die von allen Religionen gleichermaßen hervorgebracht wurden. Es stimmt natürlich, dass sich aus wahrscheinlich allen Religionen auch extremistische Ideologien entwickelt haben und entwickeln, die wiederum Mörder, Terroristen und Gewaltherrscher inspirieren konnten. Doch hier und heute sind es unter den religiösen Extremisten nun einmal vor allem die Islamisten, die das Gemeinwesen bedrohen. Und kann doch wohl auch so klar benannt werden. Bekannte Islamkritiker können hierzulande schließlich nur unter Polizeischutz leben. Die Kritik an anderen Religionen ist hingegen weit weniger gefährlich. Angesichts dessen sollte das Etikett „religiöse Ideologie“ wohl endlich durch eine präzisere Zuschreibung ersetzt werden.
Beitragsbild: Symbolfoto Pixabay

@Gunther Laudahn / 23.02.2023 – „Religionen, die rituelle Beschneidungen von Kindern verlangen, haben in einer Zivilisation nichts zu suchen.“ – An diesem Punkt waren zur Zeit der Beschneidungsdebatte ca. 2013 schon einmal. Es war der Zentralrat der Juden, der massiv dafür gesorgt hat, dass auch in Deutschland weiterhin religiöse Genitalverstümmelungen durchgeführt werden dürfen. Es wurde seitens der Juden auch amit gedroht, dass Juden in Deutschland nicht mehr würden existieren können, wenn man die Genitalverstümmelung nicht mehr zuließe. Davon haben selbstverständlich auch die Mohammedaner gerne profitiert. Die Mohammedaner hatten den Juden die Fürung in dieser Debatte überlassen. Die Mohammedaner hatten explizit gesagt, dass die Juden alles so hinkriegen, dass Mohammedaner und Juden zufrieden sein werden. Graumann war daran beteiligt, wenn ich mich nicht täusche.
Statt „Gott ist tot“ sagt wer „Der Tod ist Gott“?
Thorsten M.: Was Putin da macht, ist auch nur Missbrauch der Orthodoxie, der Rechtgläubigkeit, also gegen andere Rechtgläubige. Wie tief kann ein Mensch wohl sinken? Der orthodoxe Russe merkt anscheinend gar nix. Wie blöd kann oder darf ein Mensch sein? Bevor ihn der Blitz beim Scheißen trifft?
Eine weitere Erklärung, abseits der Börse. „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ weil sie sich sonst selbst als Rassisten demaskieren. Warum die Regierung, Leidmedien nicht so gut über den Islam reden kann. Hier für mich die beste Erklärung „Der österreichische Psychoanalytiker Sama Maani hat in dem kleinen Büchlein “Warum wir Linke über den Islam nicht reden können„ einige Essays zum Thema versammelt. Diese machen deutlich, dass nicht wenige Liberale und Linke selbst rassistische Positionen reproduzieren und bei all dem nicht selten eine emanzipatorische Religionskritik aufgeben.“
Die Geister die die Heinrich Böll Stiftung, der Rollstuhlfahrer Schäuble und andere riefen, sind nun hier. Der Polizeispagat religiösen Ideologie, ausländischen Ideologie ist mal wieder zum Piepen. Was bitte ist eine „ausländische Ideologie“? Die Zusammenarbeit mit Saudi Arabien, dem ISI wie umfangreich in Wiki „Operation Cyclone“ dargestellt? Der Satz „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ wird dann gesagt, wenn Politiker und Saudi Arabien, schliesslich ein Hauptaktionär im DAX, tief involviert sind. Nebenbei werden in Kiel von Saudi Arabien Kriegswaffen gebaut. Das alles ist politisch seit ca. 2012 gewollt. --> Versammlung der „Arbeitsgruppe für den Wiederaufbau und die Entwicklung“ der „Freunde Syriens“ „Ohne überhaupt die Arabische Republik Syrien gestürzt zu haben, verteilte man schon die Konzessionen zur Förderung seiner Gasvorkommen. Finanzminister Wolfgang Schäuble schuf eine dauerhafte Geschäftsstelle, ausgestattet mit einem Budget von 600.000 Euro, um die Plünderung der Kohlenwasserstoff-Vorräte zu verwalten“ Keine Sorge, die politischen Verwerfungen und Verzerrungen werden noch größer. Deutschland bombt sich seine eigenen Asylbewerber her.
@emilMeins: D’accord! Dem ist absolut nichts hinzuzufügen!
Es gibt keine „Islamisten“, es gibt nur den Islam und seine Anhänger, der Begriff ist selbst ein beschönigender Kunst(be)griff zur Verschleierung), genau so wie es keine Christisten gibt, keine Evangelisten (das bedeutet etwas anderes, die Autoren der vier biblischen Evangelien), keine Katholizisten, oder Zeugen Jehovisten.
Der Autor sollte die Verwendung daher unterlassen, und Klartext sprechen, wenn er selbst davon spricht, daß „das amtliche Vermeiden, bestimmte Tatsachen auszusprechen, weiter unbeirrt praktiziert und forciert wird“, da er sich sonst selbst in die Tasche lügt. Anscheinend bringt diese Religion selbst einfach in hoher Zahl psychisch auffällige Männer hervor, davon wiederum zahlreiche fanatisierte Gewalttäter, mit archaischen Vorstellungen und einem verqueren Weltbild.
Werden diese dann in ein inkompatibles Umfeld versetzt, rasten sie irgendwann aus. Solange sie in ihrem eigenen Ursprungsland sind, fallen sie nicht weiter auf.
All diese Tatbestände dürften den sich „die Verantwortlichen“ nennenden Personenkreisen wohl bekannt sein, die im Übrigen nie wirklich die Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Sie wollen davon nichts wissen, weil sie andere Ziele verfolgen, und die beschriebenen Gewalttaten in Kauf nehmen, um diese zu erreichen.
Nach dem Motto; „Wo gehobelt wird, fallen Späne“. Nur sind wir selbst die Späne.