Annalena Baerbock hat von den Aachener Karnevalisten den „Orden wider den tierischen Ernst“ verliehen bekommen. Die Veranstaltung ist das Grauen in Tüten, mit der Dankesrede der Ritterin als Tiefpunkt.
Ja, Krieg ist schrecklich. Aber ist er auch so schrecklich wie die alljährliche Sitzung des Aachener Karnevalsvereins, der sich seit nunmehr 73 Jahren bei den Herrschenden einschleimt und ihnen mit der Verleihung des „Ordens wider den tierischen Ernst“ auf peinlichste Weise huldigt? Das muss bezweifelt werden. Wer diese Veranstaltung in voller Länge durchhält, hat jede Tapferkeitsmedaille dieser Welt verdient. Friedrich Merz (CDU) und Wolfgang Kubicki (FDP) waren als Punchingbälle am Tisch platziert, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Lars Klingbeil (SPD) stiegen in die Bütt, Vorjahres-Ritterin Iris Berben (hier von Henryk M. Broder gewürdigt) hielt die Laudatio auf die diesjährige Ordensträgerin: Annalena Baerbock.
Baerbock?! Nun gut, der Autor gesteht, sich schon oft über die semantischen Perlen der Außenministerin königlich amüsiert, ja sogar ein kleines Wörterbuch Baerbock – Deutsch angelegt zu haben, das beständig an Umfang zunimmt: „Ostkokaine“, „fotziles Zeitalter“, „Transporthubabrauber“, „eskalisieren“, „Schwedier“, „nebensebst“, „Abschotzung“, „Grückenwind“, „Wir können beim Gas kein Öl kein Gold kein Embargo machen…“, „Boris Botories“ – das ist schon sehr lustig, muss aber in der Rubrik „unfreiwillig komisch“ abgelegt werden.
Der Elferrat in Aachen hingegen attestiert Baerbock völlig unironisch „Entschlossenheit und Einfühlungsvermögen“, „Willenskraft und Pragmatismus“, „Humor und Menschlichkeit im Amt“, gar „Wortwitz und Schlagfertigkeit“. Wortwitz, okay, darüber können wir reden (siehe oben), aber ist der Rest wirklich ernst gemeint? Da ist ja selbst die Tochter der Ritterin Annalena realistischer: „Du bist überhaupt nicht witzig!“, habe diese ihr bescheinigt, nachdem sie von der „Ehrung“ erfahren habe.
Und was sollen wir sagen? Das Mädchen hat recht! Sehen Sie sich hier die Dankesrede von Frau Baerbock an (ab 1:42:00 bis 1:56:16), wenn Sie körperliche Schmerzen aushalten, und versuchen Sie, in dieser furchtbaren Viertelstunde auch nur Spurenelemente von Humor, Wortwitz und Schlagfertigkeit zu detektieren. Erinnern Sie sich dabei an Beerdigungen und an Wurzelbehandlungen ohne Betäubung, bei denen Sie mehr gelacht haben als hier.
Das verlinkte Video ist übrigens eine gekürzte Fassung der gefühlt 24-stündigen Sendung, am 18. Februar 2023 um 21.45 Uhr zeigt der WDR die Langfassung. Es vergehen dann über drei peinvolle Stunden, bevor Baerbock in den Narrenkäfig steigt und der Fremdscham zu einem neuen Triumph verhilft. Mit nur 18,36 Euro sind Sie dabei.

Da fehlt noch die „Diskriminisation“! Wohlan…
Ja, Herr Casula, die KarnevalsVereine sind auch nicht mehr das, was sie mal waren..Seufz. ! Sollten diese GrünNazis zur Machtergreifung schreiten, werden keine Orden (welche auch immer) mehr verliehen, weil solche Vereine nicht mehr existieren werden. GottSeiDank.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Dufdäh, dufdäh, dufdäh. Uaaah. Extrem gähn. Ich stelle mir vor, ein Aufenthalt in der Todeszelle in Sing Sing sollte kurzweiliger & unterhaltsamer sein. Warum sind Erdbeben geographisch so schlecht platziert?
„Transporthubabrauber“ ist doch der Knal!er. Allein dafür hat die den Orden verdient. Denn darüber lachen sogar die Hühner.
…hubabrauber… mit todernster Miene … einfach köstlich.
@H Eversheim / 07.02.2023 -
„Naja, sich über ihre “Wortlegastinie„ (vertauschen von Buchstaben oder Silben) lustig zu machen, finde ich jetzt nicht besonders geschmackvoll. Das ist etwas, wofür sie (wahrscheinlich) nichts kann, (…)“. --- Die beim WEF in Davos wissen, welche Personen ausgewählt werden müssen, um welche Funktionen erfüllen zu können. Mit Baerbock ist zweifellos eine exzellente Auswahl getroffen worden, wenn es um die Zersetzung Dodolands geht. Habeck kommt aus demselben Stall in Davos – ebenfalls erste Wahl, ebenfalls ein exzellenter Coventrierer.
Wo können frühere mit diesem „Orden“ bedachte diesen jetzt zurückgeben, um nicht in einer Reihe mit ALB genannt zu werden? Eine „Auszeichnung“ ist dieser „Orden“ mit der Empfängerin jedenfalls nicht mehr.
Übrigens eine gute und treffende Twitterantwort von Rechtsanwalt Markus Haintz auf Annalenchens Beitrag.