Sahra Wagenknecht träumt schon vom Ministerpräsidentenamt für ihre Partei.
Falsche Bescheidenheit kann Sahra Wagenknecht niemand vorwerfen. Die Dame ist sich ihrer Wirkung bewusst, sie weiß, dass sie attraktiv, intelligent und redegewandt ist. Ihre Ambitionen sind legendär, trotz ihrer extremen Ansichten, die nur in einer radikalen Nischenpartei wie der Linken überhaupt akzeptabel waren. Dank des Fernsehens wurde sie zum Politstar und konnte dadurch ihre eigene Partei gründen.
Nun probiert sie, möglicherweise inspiriert von der „Republikanischen Front“ in Frankreich, deren einziger Zweck es ist, eine rechtsnationale Regierung zu verhindern, auch die CDU zu becircen. Die CDU soll mit dem Satan (BSW) zusammenzuarbeiten, um so den Teufel (AfD) zu verhindern. Für die anstehenden Wahlen in Sachsen und Thüringen soll ein taktischer Deal eingefädelt werden, wobei die Triebkraft der Popanz AfD ist, ohne die eigentlich nicht mehr sinnvoll regiert werden kann, da der CDU selbst schon ungeliebte Koalitionspartner wie SPD und Grüne abhandenzukommen drohen. Letztere könnten an der Fünfprozenthürde scheitern, die FDP sowieso, und es könnte die Situation entstehen, dass es in den beiden Landtagen nur noch AfD, CDU und BSW und in Thüringen vielleicht noch die Linkspartei geben wird.
Da der Thüringer CDU-Vorsitzende Marco Voigt eine Zusammenarbeit mit dem BSW nicht grundsätzlich ausgeschlossen hat, mit der AfD aber wohl, und sich in einem Satz lobend zu der Thüringer BSW-Spitzenkandidatin Katrin Wolf geäußert hatte, wittert Wagenknecht Morgenluft. Ihr Vorschlag: Ihr, die CDU nehmt Sachsen, wir, das BSW, Thüringen. Man würde die jeweils andere Seite bei der Wahl des Ministerpräsidenten bzw -präsidentin unterstützen: In Sachsen wählt das BSW den CDU-Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, in Thüringen soll die CDU die BSW-Spitzenkandidatin Katrin Wolf wählen. In beiden Ländern dürfte die AfD die größte Partei werden mit über oder knapp 30 Prozent; CDU und BSW landen nach Meinungsumfragen auf dem zweiten und dritten Platz.
Mitte gewählt, Linksaußen bekommen
So wie in Frankreich dank der Republikanischen Front jemand, der den liberalen Gabriel Attal gewählt hat, möglicherweise nun den Linksextremisten Jean-Luc Melenchon als Premierminister bekommt, könnte ein Voigt-Anhänger in Thüringen die gestandene Linke Katrin Wolf bekommen, bis vor kurzen außerhalb Eisenachs ziemlich unbekannt und nun neuer Shooting Star des BSW.
Bei der CDU weist man solche Gedankenspiele zurück, aber man hat auch die Unterstützung des Linken-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow von sich gewiesen und es dann doch getan.
Sebastian Biehl, Jahrgang 1974, arbeitet als Nachrichtenredakteur für die Achse des Guten und lebt, nach vielen Jahren im Ausland, seit 2019 mit seiner Familie in Berlin.

Die Union ist nunmal vom Grunde her eine religiöse Partei was sich dadurch zeigt, dass sie die Abtrünnigen
(A f D und Werteunion ) mit Exkumunion belegt , was sie Brandmauer nennt . Sie traut sich eher zu, den Teufel zu bekehren als mit Verlorenen zu arbeiten . Wahre Christen !
Ach, ich finde das nicht schlimm, eigentlich sind das gute Aussichten!
Man hat gesehen, wie selbstzerstörerisch und selbstentlarvend eine Koalition aus Gelben und Grünen funktioniert. Das ist aber noch gar nichts, gegen das, was passieren wird, wenn Black-Rock-Merz und Rosa Wagenknecht in die Kiste steigen: Kriegstreiber, „Transatlantiker“ und Rüstungslobbyisten im Bett mit Putinverstehern, Pazifisten und NATO-Skeptikern; Prekarier und Entwurzelte einträchtig Hand in Hand mit Zockern, Spekulanten und Neureichen; Friedmanjünger und Neomarxisten am gemeinsamen Kabinettstisch.
Die einzigen Punkte, auf die man sich ohne viel Mühe einigen wird, ist die weitere Massenmigration und der Energiewendeschwindel. Da steckt man schon zu tief drin. Und ausgerechnet diese beiden Bereiche liegen ja den meisten Bürgern quer.
Man wird also genüsslich dabei zuschauen können, wie sich diese Antinationale Antivolksfront zerfleischt. Mal gucken, was dann noch so von der CDU, vom BSW, von unserem Staat, von seiner Demokratie und von seiner FDGO übrig bleibt! Erst muss es gründlich kaputt gehen, damit etwas Neues gedeihen kann!
Nein , Frau Wagenknecht gilt nicht als politisches Talent und stellt eine kluge Frau dar . Sie h a t politisches Talent und i s t eine kluge Frau ! Die WerteUnion ? ist schon tot !
Kommunisten bleiben immer Kommunisten. Daher sind sie für jeden Bürger, der etwas von der freiheitlich demokratischen Grundordnung hält, schlichtweg unwählbar. Es spielt dabei auch keine Rolle welche „Tarnkappe“ sich die Kommunisten überziehen. Schon dieser Gedanke „Zweckbündnisse“ zu schmieden tritt den Wählerwillen mit Füßen, ist aber absolut typisch für die Rot-Front-Genossen. Jeder potentielle Wähler von BSW sollte sich darüber im Klaren sein, damit es hinterher kein Gejammer gibt. NUR die AfD tritt noch für die Interessen der eigenen Bürger ein, sonst niemand, bzw. keine weitere nennenswerte Partei. Also, erst denken dann wählen.
Wenn es keine neuen Parteien gäbe, ginge es weiter so mit den Altparteien in den Untergang. Wenn die Union nicht Merkel hörig vor lauter Eifersucht die AFD bekämpft hätte, sondern Zusammenarbeit der Vernunft gefordert hätte, dann wären wir nicht in dieser schweren Krise, wo Seilschaften und Korruption wichtiger sind, als das Wohl des Volkes! Nun kommt die Neue, Sahra Wagenknecht und bietet manch vernünftigen Ansatz als promovierte Ökonomin. Die Lämmerschwänchen Union die dank roter Christine Lieberknecht Kemmerich von der FDP gestürzt hat, sich nicht zu schade war, ihn und seine Familie zu bedrohen und es geschehen hat lassen, wäre gut beraten den Neuanfang auch mit BSW zu wagen, eine Koalition mit den Altparteien, die uns an den Rand des 3. Weltkrieges gebracht haben, wirtschaftlich dieses Land an die Wand gefahren haben und zugelassen haben, das nicht integrierbare Migranten uns mit Terror und Religionskampf bedrohen, wäre unverzeihlich. Entweder die Union wagt den Schritt für einen Neuanfang, oder sie lässt es bleiben, dann war es das mit der Union als einheimische Volkspartei und das hieße endlich die Merkel Ära zu beenden, die viel Unheil gebracht hat. Die Union täte gut daran, sich an den geopolitischen Entspannungsprozess unter Kohl, Genscher, Baker und Gorbatschow zu erinnern und nicht mit in das Kriegsgeheul für die Ukraine einzustimmen.
Es gibt noch eine andere neugegründete Partei: Die Werteunion von Hans Georg Maaßen.Man vergleiche mal, wieviel Medienpräsenz die Parteien genießen und ziehe Schlüsse daraus.
„Unsere“ Demokratie ist eben keine Demokratie im Sinne des GG mehr. Stattdessen gleicht sie sich immer mehr der Herrschaft der SED an, die z. T. stark veränderten Umstände verschleiern diese Tatsache. Eine Partei, die 49% der Stimmen erhält, könnte nach dieser Auffassung und Umgangsweise (theoretisch) mit null Sitzen im Landtag/Bundestag enden. Alles eine Frage der Brandmauerarchitektur, nachzulesen bei dem italienischen Kommunisten Antonio Gramsci (1891-1937).