Beileibe nicht jeder Mordfall in Deutschland schafft es bis in die überregionalen Fernsehnachrichten des ZDF. Anders verhält es sich mit Taten, die auf offener Straße geschehen, vor allem wenn es um gesellschaftlich, beruflich oder auch politisch abgrenzbare Gruppen geht, deren Angehörige mehr als einmal als Täter auftreten. Die Bevölkerung hat ein Anrecht darauf.
So auch bei dem vollendeten Mord und dem Mordversuch mit einem Messer an den beiden 14-jährigen Mädchen bei Ulm gestern früh. Der Tat dringend verdächtig: ein Asylbewerber aus Eritrea. Das ZDF hat im heute-Journal gestern abend darüber berichtet. Als allerletzte Nachricht, 20 Sekunden.
Alle Erfahrung spricht dafür, dass eine vergleichbare Tat, wäre sie ausgeführt worden von Angehörigen einer anderen der genannten abgrenzbaren Gruppen, eine erheblich größere Bedeutung im heute-Journal erfahren hätte, kein Zweifel. Die Berichterstattung wäre mit Stimmen von Augenzeugen, Experten und Politikern angereichert worden, hätte mehr Gewicht erhalten, wäre nach vorne gerückt, wahrscheinlich sogar als erste Meldung.
Es geht hier nicht um Ausländer-Hetze. Meine Befürchtung ist aber, dass eine solche eklatante und vor allem für jeden ersichtliche Asymmetrie in der Gewichtung genau dazu führt, zu Verschwörungsvermutungen, zum Verdruss. Auch die jetzt gerade wieder stark ansteigenden Migrationszahlen dürfen das so nicht rechtfertigen. Ganz im Gegenteil.

Getötet Kinder im Donbas, mehr als 90, seit 2014 durch Beschluss der ukrainischen Kanonen kommen auch nicht in die Tagesschau.
Wie viele von einem Fremden anlasslos dahingemetzelte Jugendliche gab es eigentlich in den 60igern? In den 70igern? 80.., 90.., 00.., ? Und wie viele gibt es in dem (kürzeren) Zeitraum 2015 -2022? Und nun: was genau ist seit 2015 anders als von 1960 – 2015? Na, kommt da wer drauf? Und nein, so etwas zu fragen ist genauso wenig fremdenfeindlich wie die Frage, wer denn die 20 Schafe auf der Weide beim Bauern nebanan gerissen hat, wolfsfeindlich ist. So etwas zu fragen zu verbieten, ist hingegen gehirnfeindlich, weil es den gesunden Menschenverstand verteufelt!
Taten, die auf offener Straße geschehen, sind in den letzten Jahren beinahe zur alltäglichen Routine geworden.
In die Medien schaffen es nur dies besonders abscheulichen oder wenn der Täter etwas zum Kampf gegen „Rechts“ hergibt.
Zahlreiche Opfer sind hier aufgewachsene Bürger.
Der Gedanke, das hier lebende Menschen auch den Hass von Migranten auf sich ziehen könnten,
ist offenbar in unseren Medien völlig undenkbar.
„Tote ukrainische Schulmädchen regen hier im Forum kaum jemanden auf .“ Mich regt jeder ermordete Mensch noch immer auf. Und noch mehr, wieviele Kinder darunter sind, egal ob nach Beschneidung in Afrika, gesteinigte Frauen, die vergewaltigt wurden und deshalb als „unrein“ gelten, die ermordeten protestierenden Frauen im Iran, die ermordeten Kinder in Vietnam, in Hiroshima, Nagasaki, Dresden usw. und so weiter. Und welches Land steckt hinter den meisten Ermordeten? Nein, es waren nicht die Deutschen! Ich habe mir nichts vorzuwerfen, zuletzt mangelndes Mitgefühl oder Hilfsbereitschaft. Zuletzt wollte ich einer Frau helfen, die in Lahnstein von einem Russen/Rumänen/wasweißich(?) verprügelt wurde, weil die anwesende Polizei nicht eingriff. Die haben MICH zurückgestoßen und mir Platzverweis erteilt! Meine Frage vor dem Abgang: „Und das ist also das beste Deutschland, in dem wir je gelebt haben? Helft endlich dieser Frau ihr Penner!“
@Boris Kotchoubey:
Sie haben recht. Für gewöhnlich werden derartige Verbrechen in zwei klare Gruppen eingeteilt:
1. Täter Migrant, Opfer Biodeutscher, Einzelfall, Täter ist psychisch gestört. Kein Ereignis bundesweiter Bedeutung, daher nicht in der Tagesschau/heute.
2. Täter Biodeutscher, Opfer Migrant. Täter Querdenker oder Nazi, Aufruf zur Geschlossenheit, Lichterketten, Bericht in den überregionalen Medien, Talkshows, Sondersendungen, Stellungnahme des Bundespräsidenten.
Die Sprachlosigkeit der Medien und der Politik im vorliegenden Fall kann damit erklärt werden, dass diese Tat nicht in das Schema passt. Täter Migrant, Opfer deutsches Mädchen mit Migrationshintergrund. Wahrscheinlich ringen Medien und Politik um ihre Haltung in dieser Frage.
By the way: hat jemand was über Ludwigshafen-Oggersheim oder Speyer gehört ?
Ohne wenn und aber steht für mich eines felsenfest: hätte die Kanzler-Kleindarstellerin die Grenze nicht bis zum Allerwertesten aufgerissen, gäbe es einige hundert Messer- und Vergewaltigungsopfer weniger, vollkommen egal, ob „nicht alle so sind“ und was sonst noch so gerne an Gegenargumenten ins Feld geführt wird. Die 5% die „so sind“ richten schon mehr als genug Schaden an. Und last but not least: das Problem der fehlenden Fachkräfte besteht nicht nur weiterhin, sondern ist noch schlimmer geworden! 2015 war der Beginn des Untergangs dieses Landes, so einfach und so fatal ist es!
Die Getötete war türkischer Herkunft, und die offiziellen Vertreter der Türkei haben Anfrage gestellt. Nur deshalb wurde eine solche Bagatelle wie Tötung eines Schulmädchens überhaupt in Nachrichten erwähnt. Wäre das Mädchen „biodeutsch“, dürfte kein Jurnalist nur ein Wort über den Mord sagen.