Manfred Haferburg / 26.07.2016 / 18:16 / 20 / Seite ausdrucken

#kurzerklärt: Die ARD beruhigt die dummen Angsthasenbürger

„Unsere Terrorangst wächst – zurecht?“ fragt die ARD in diesem Kurzbeitrag. Nö, natürlich nicht! In den 70iger und 80iger Jahren war ja alles viel schlimmer. Da starben 150 Menschen durch Terror - pro Jahr. Das Rezept gegen Angst: Man soll sich nicht die schrecklichen Bilder reinziehen und sie auch nicht in den sozialen Medien teilen, sonst vervielfachen sich die Sorgen. Es ist in Deutschland deutlich wahrscheinlicher, am Essen zu ersticken, als Opfer eines Terroranschlages zu werden. Also, liebe ARD-Zuschauer: gut kauen und alle mal den Kopf in den Sand stecken. Ihr werdet Euch mit der Zeit schon an den Terror gewöhnen. Ihr habt Euch ja auch an die Schwachköpfe der Öffentlich-Rechtlichen gewöhnt.

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Sönke Joachim Peters / 28.07.2016

Hallo, Herr Klaus Nordmann (26.07.2016)!—- Sie schreiben, dass sich “unsere Insel des Friedens” sich nun sukzessive in Form von Polizeipräsenz und Personenkontrollen auflöste, malen dann noch ein Gespenst namens USA an die Wand, wie schrecklich dort angeblich alles wäre, und rufen dann aus: “Das will ich hier nicht!”—-  Ich frage mich, was Sie denn nun nicht wollen: Die erhöhte Polizeipräsenz und Sicherungseinrichtungen oder die Umstände, die dazu faktisch zwingen oder wollten sie nur etwas Anti-Amerikanismus einschmuggeln?

W. Kirchhoff / 27.07.2016

Ja, mir hat in diesem Erklärvideo der Hinweis besonders für unsere muslimischen Mitbürger gefehlt, dass die Wahrscheinlichkeit, einem Ehrenmord zum Opfer zu fallen, wesentlich höher ist, als von Rechtsterroristen wie den NSU-Tätern ermordet zu werden. Damit hätte man auch diese Relationen mal wieder klargestellt!

Klaus Klinner / 27.07.2016

Da ist sie wieder die berühmte, berüchtigte, gefürchtete GermanAngst, Medien und Politiker aller Couleur wollen uns einreden, dass wir Angst zu haben hätten und gleichzeitig erklären sie uns, wie blöd es doch ist Angst zu haben. Möglicherweise glauben sie damit sich eine gewisse Daseinsberechtigung ‘in schwerer Stunde’ als moralischer Kompass einer “heillos überforderten Bevölkerung” attestieren zu können. Nein, ich habe keine Angst, jedenfalls nicht mehr, als vor 1 oder 2 Jahren auch. Es ist eine Banalität - und freiwillig zwei Euro ins Phrasenschwein, - aber das Leben ist nun mal gefährlich, ob mit oder ohne Migranten.  Verändert hat sich die Art der Gefahr, das ist wohl inzwischen unstrittig. Was mich allerdings ärgert, das Wort ‘Wut’ will ich noch(!) vermeiden, ist das Gefühl mich als Bürger überhaupt nicht mehr ernst und respektiert zu fühlen. Ununterbrochen steht jemand vor der Kamera, sitzt hinter dem Mikrofon tippt in seinen Computer was ich wo, wie und warum zu fühlen habe, was richtig und was falsch sei, wie ich dies und jenes betrachten müsse. Das finde ich nur noch übergriffig mir gegenüber, nein darauf habe ich keinen Bock. Das produziert mir Frust und Frust erzeugt Widerstand, ob man dies selbst will oder nicht. Dieser Zustand spaltet, er spaltet Seelen und er spaltet zunehmend auch unsere Gesellschaft. Darauf gilt es aufzupassen.

Sebastian Pührer / 27.07.2016

....ein Appeaser ist jemand der ein Krokodil füttert und hofft, daß es ihn als letztes frisst. Die ARD ist eine Fernsehanstalt die 500-600 Badegästen rät doch beruhigt ins Wasser zu gehen da ein Krokodil doch höchstens 2-3 von ihnen fressen könnte. Außerdem würden in der gleichen Zeit 6-8 von ihnen ohne Krokodil ertrinken. Ich glaube ich bin im falschen Fernsehen…

JF Lupus / 27.07.2016

Unfassbar. Und sowas müssen wir mit unseren Zwangsgebühren finanzieren.

Roland Schmiermund / 27.07.2016

Ich habe keine Angst vor dem Terrorismus, nur bin ich stinkesauer, dass die geballte Dummheit der Bundesregierung uns dieses Problem ins Land geholt hat und Menschen deswegen sterben müssen.

Roland Harsy / 27.07.2016

Man fragt sich ja schon welchen Bekanntenkreis die vortragende Dame hat und ob sie sich in demselben eigentlich noch blicken lassen kann. Häme ist immerhin nichts erbauliches und diese dürfte der jungen Frau ob ihres Vortrages reichlich zufallen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch einige Leute die wegen ihres Job`s kompletten Unfug von sich geben müssen. Scherzkeks des Monats war derjenige der auf Geheiß seines Prof`s die Risikoanalyse des Frankfurter Flughafens miterstellen musste. Aber diese Lady würde ihn toppen. Danke sehr, selten so gelacht.

Klaus Nordmann / 26.07.2016

Es geht doch nur zum geringeren Teil darum, ob man Angst um sich persönlich hat. Es tut mir schon sehr weh, dass andere Menschen bei solchen sinnlosen Attacken getötet werden, und dass unsere Insel des Friedens sich nun sukzessive auflöst in Form von Polizeipräsenz und Personenkontrollen auch schon vor kleineren Veranstaltungen. In den USA kann man es schon beobachten. Will man in die obersten Stockwerke eines Hochhauses in Manhattan, muss man Personenkontrollen wie am Flughafen über sich ergehen lassen. Es ist erbärmlich und beeinträchtigt das Lebensgefühl im Land immens, wenn man seinen Mitmenschen so misstrauen muss. DAS WILL ICH HIER NICHT!

Friedolin Kiesewetter / 26.07.2016

Diese Argumente hätte ich mal gerne nach Fukushima gehört. “Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, durch einen AKW-Unfall zu sterben? Kleiner, als am Essen zu ersticken.” Oder bei den “Gefahren” durch genveränderte Lebensmittel, oder Glyphosat: aber da können die Schreckensszenarien gerade von der ARD nicht fürchterlich genug ausgemalt werden.

Wolfgang Johansen / 26.07.2016

Ist das Satire?

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