Ein “Spiegel”-Reporter hat den “Henri-Nannen-Preis” 2010 für eine Reportage über Horst Seehofer erhalten. Darin spielt - cheap shot - Seehofers Modelleisenbahn eine Schlüsselrolle, die vom Spiegel-Mann als sinnbildlich für den Kontrollfreak Seehofer aufgebaut wird. Das Blöde: einen Tag nach der feierlichen Preisverleihung in Hamburg kam raus, dass der Schreiber nie in Seehofers Eisenbahnkeller war. Er hat nur Teile von den begeisterten Erzählungen über das Spielzeug, die der Bayer mal auf einer Reise gemacht hatte, flink in sein Spiegel-Stück montiert. Teile der Schurnallje schäumen jetzt, Henri Nannens Nichte spricht von “Betrug an der Wahrheit”, und der Fall des Interview-Fälschers Tom Kummer ist wieder in aller Erinnerung. Links zum Weiterlachen:
http://meedia.de/print/nannen-enkelin-schaemt-sich-fuer-preistraeger/2011/05/09.html
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1882362/Skandal-beim-Henri-Nannen-Preis-im-Schauspielhaus.html